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Motor per Hand drehen, Motor rutscht durch
#1
Servus!

Da ich gerade dabei bin, an meiner GPZ rumzubasteln, kam ich auch nicht daran vorbei die Ventile einzustellen. Hat im Grunde auch geklappt, nur kam mir folgendes komisch vor :

Beim Drehen des Motors auf den OT 1. Zylinder rutschte der Motor von alleine um eine ( geschätzte) viertel Umdrehung weiter. War zwar dann schwieriger die Ventile des 2. Zylinders einzustellen, aber es ging. Ist dieses durchrutschen normal? 
Was bedeuten eigentlich die Markierungen O,T und F?

Bei Interesse mache ich gerne ein paar Fotos des "Endprodukts" Smile

Vielen Dank schon mal an alle Antwortenden Tongue

LG Colamix
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#2
Moin,
Das O bedeutet OT erster Zylinder die anderen Markierungen musst du dir im Forum selbst suchen.
Das die Nockenwellen gerne mal weiterrutschen ist bei allen Motoren normal.
Einstellarbeiten an den Ventilen gehen aber nur wenn der betreffende Zylinder am oberen Totpunkt steht.
Bei dir schleicht mir der Verdacht ein das du nicht auf OT eingestellt hast. Daher Ruhe bewaren, dein Tun nochmal überdenken und bis dahin die Maschine nicht starten.
Gruss Franz
Unn ick segg noch: "Jaaann! Jan pass up! Man do stunn he all mit trekker int koeken."

 
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#3
F steht für fire der Zündzeitpunkt...
ansonsten kann ich dem Franz nur beipflichten. und vielleich mal den Motor nach einstellen der Ventile zwei Umdrehunen von Hand durchdrehen.
Bei ausgeschrauben Kerzen sieht man den OT auch, es muss nur der richtige OT sein! Aber beim falschen OT kann man auch nicht wirklich was einstellen,
da stehen beide Ventile unter Spannung und sind teilgeöffnet.
Wenn Du also durchs Kerzenloch siehst, dass der Koolben oben ist , und die betreffenden Ventile haben Spiel, da hast Du auch den richtigen OT.
GPZ 500 S A Modelle 4,2 L/100 km    GS 500 E     Z 440     Z440LTD    ZZR 600D    DR 350   Wir sollten mehr nachdenken...vor allem vorher!
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#4
Ich stelle die Ventile ein, wenn die Nocken nach oben links und rechts stehen.
Also Auslaßnocke auf 10.00 Uhr und Einlaßnocke auf 2.00 Uhr von der Seite her betrachtet.
Dann liegt der Schlepphebel am Grundkreis an und hat max. Spiel, so das man das Ventilspiel ganz akkurat einstellen kann.


Gruß c-de-ville
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#5
Yep so gehts natürlich auchSmile
GPZ 500 S A Modelle 4,2 L/100 km    GS 500 E     Z 440     Z440LTD    ZZR 600D    DR 350   Wir sollten mehr nachdenken...vor allem vorher!
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#6
Servus!

Vielen Dank schon mal an alle!
Ich denke schon dass ich die OTs der Zylinder richtig "getroffen" habe, da dann die Ventilspiele auch in Ordnung waren. Habe mich auch an den Markierungen an diesen Nockenwellenrädern orientiert. Im Grunde aber habe ich nur kontrolliert, da alle Ventilspiele sowieso gepasst haben. Mich hat eben nur dieses Durchrutschen verwundert. Wie kommt das dann überhaupt zu Stande?

Vielen Dank !
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#7
Moin,
wenn du die Kerzen drin hast drehst du praktisch gegen die Kompression an. Das System neigt zum Entspannen und schon flutscht die Nockenwelle der Entspannung entgegen.
Auch ohne Kerzen wirken da noch die Kräfte von Kurbelwelle, Kettentrieb, Pleuel und Kolben. Auf die Nockenwelle drücken gerne mal Schlepphebel oder Stoessel mit Federkraft.
Das langt schon damit die Nockenwelle an einem Punkt den du gerne fixiert hättest einen Satz über mehrere Grad macht. Mit Geduld und Feingefühl lässt sich die gewünschte Position aber meist herstellen.
Ich hatte das Problem erst kürzlich bei einem VAG-Motor mit zwei Nockenwellen beim Zahnriementausch. Die Auslasswelle liess sich nur mit Geduld und Gewalt dazu überreden auf OT zu verharren. Das Spezialwerkzeug das VAG hierfür verwendet stand mir leider nicht zur Verfügung. Nächstes Mal bin ich schlauer..
Gruss Franz
Unn ick segg noch: "Jaaann! Jan pass up! Man do stunn he all mit trekker int koeken."

 
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