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So sollte das Ölsieb nicht aussehen
#1
Hallo Leute, wollte euch mal zeigen wie ein Ölsieb nicht aussehen kann.

Hab mir ja vor 2 Wochen nen Motorschaden eingefahren und da ich es mir nicht erklären kann
bin ich gerade am Nachforschen. Sieht nach einem Hitzeschaden aus, den ich mir so einfach aber nicht
erklären kann. Scheint über einen längeren Zeitraum Stück für Stück entstanden zu sein und liegt wohl
an multiplem Organversagen, denn zum völlig zugesetztem Ölsieb kommt noch ein nicht funktionierender
Thermoschalter im Kühler. Wollte ich ja beides schon seit längerem mal kontrollieren, aber man kommt ja
zu nix und außerdem lief das Moped einfach gut. Mal sehen was ich noch finde.
Was mich wundert ist, das im Ölsieb größere Papierfetzen hingen, als wenn jemand im Motor ein Putztuch
vergessen hätte, keine Ahnung wie das da rein kommt, angeblich war die Maschine bei den beiden Vorbesitzern
nur in Motorradwerkstätten gewartet und repariert worden. Diese Papierfetzen machen das Ölsieb natürlich richtig
dicht, durch die Brocken vom alten Polrad kommt ja wenigstens noch Öl durch.

Soweit erstmal

Gruß c-de-ville


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#2
Baaaah. Das sieht nicht gut aus.
Schade um den Motor oder ist da noch was zu retten ?
Das Phänomen der verstopften Ölpumpensiebe kenn ich bisher eher von der 9er.
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#3
Der Motor sieht sogar noch sehr gut aus, es ist auch sonst kein Dreck und Schlamm in der Ölwanne vorhanden.
Hat wohl das Sieb alles angerüsselt und festgehalten. Auch bei den letzten Ölwechseln kam kein Verdacht auf,
keine Brocken oder Schmodder im Öl.
Der Schaden ist wie folgt, ein Kolben ist am Feuersteg auf der Auslassseite durchgebrannt und das ist nach meiner
Erfahrung und auch nach der des Motoreninstandsetzers meines Vertrauens ein Hitzeproblem gewesen. 
Zu wenig Öl, Lüfter geht nicht, hohe Außentemperatur, 8er Kerzen, geheizt - Motorschaden. So in etwa könnte es
gewesen sein.
Vielleicht haben die Vergaser auch noch Anteil daran, fahre ja K&N Filter, die etwas mehr Luft durchlassen,
ebenso wie das umfrisierte D-Polrad, vielleicht stimmt der Zündzeitpunkt nicht 100 %tig, ich werde auch dieses mal mit
der Messuhr überprüfen und dann die Schiebernadeln etwas hochsetzen.

Gruß c-de-ville
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#4
kam keine Warnleuchte wegen zu niedrigem Öldruck?
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#5
Ich spekuliert mal rum: Wenn der Öldrucksensor in Laufrichtung des Öls VOR dem Sieb sitzt, registriert er Druck ohne Ende...Wink
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#6
Ist das der Zylinder mit dem Unterdruckanschluss zum Benzinhahn ?
Die Membrane am Benzinhahn kann so undicht werden das sie Falschluft zum Vergaser durchlässt aber weiter ausreichend Sprit fördert.
Das habe ich bei meinem letzten Ventilschaden als Verdacht, evtl. lohnt sich da bei deiner auch ein Blick.
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#7
Ihr macht mir Angst..... hab bisher noch bei keiner meiner Zetten das Ölsieb angeschaut.....nun Michas Problem ist wohl auch eher eine seltsame Ausnahme...
aber was meinen die Zetten Spezialisten, sollte man da einfach mal prophylaktisch nachschauen? Auch wenn ken Polradschaden vorlag?
Zur Position des Öldruckschalters, ich nehme mal an, dass das Ölsieb vor der Pumpe kommt, und der Ölfilter dahinter.
Die logische Position im Kreislauf für den Drucksensor wäre nach dem Ölfilter, eben um die ganze Schmierkette zu monitoren....aber so genau hab ich mir das an dem Motor noch nicht angeschaut.
Die Schaltgrenze des Schalters ist auch eingentlich zu niedrig, wenn das Lämpchen im Standgas bei warmem Motor kommt, sollte man die Mühle stehen lassen und erstmal auf Fehlersuche gehen.
GPZ 500 S A Modelle 4,2 L/100 km    GS 500 E     Z 440     Z440LTD    ZZR 600D    DR 350   Wir sollten mehr nachdenken...vor allem vorher!
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#8
@Janifis - die Öldruckkontrolleuchte ging nicht an, funktioniert aber.

@Rubino - das mit dem Unterdruckschlauch habe ich mir gleich notiert, das werde ich prüfen.
                  Der linke Zylinder war´s jedenfalls.

@Joe - das Ölsieb würde ich mir auf jeden Fall mal ansehen, ist ja keine aufwändige Arbeit.
             Ich kann nur von der 900er berichten und da sehen die Ölsiebe meist ähnlich aus,
             oft sind sie mit Dichtmasse verklebt, die bei irgendwelchen Reparaturen zu reichlich
             eingesetzt wurde. Warum soll es bei der 500er anders sein.
             Bei meiner 900er sah das Ölsieb auch ähnlich aus als ich den Motor zerlegt hatte,
             jetzt hat er schon wieder 94.000 km gelaufen und bei 100.000 km werde ich mir das
             Ölsieb mal wieder anschauen. Da ich immer regelmäßig Ölwechsel gemacht und gutes Öl
             verwendet habe, sowie mit dem Einsatz der Dichtmasse beim Zusammenbau sehr sparsam
             war, bin ich mal gespannt, was da so im Ölsieb hängen geblieben ist. Wäre jedenfalls 
             beruhigend, wenn man von guter Pflege auf ein sauberes Sieb schließen kann.

Gruß c-de-ville

P.S.: anbei mal ein paar Bilder vom Schaden, die Laufbahn sieht im Original besser aus, ob sie noch
        ok ist werden wir nach dem honen und vermessen sehen.

        Schon mal vorab, falls benötigt, hat jemand eine Adresse für Kolben im Übermaß?


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#9
Adresse nicht bei der Hand, aber kann ich besorgen, falls nötig, n Kumpel von mir macht Motorenistandsetzung, der hat Quellen von billig bis geschmiedetSmile
GPZ 500 S A Modelle 4,2 L/100 km    GS 500 E     Z 440     Z440LTD    ZZR 600D    DR 350   Wir sollten mehr nachdenken...vor allem vorher!
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#10
(14.06.2017, 13:06)3y3joe schrieb: Adresse nicht bei der Hand, aber kann ich besorgen, falls nötig,  n Kumpel von mir macht Motorenistandsetzung,  der hat Quellen von billig bis geschmiedetSmile

Die Adressen habe ich auch, das ist kein Problem. 
Ich dachte entweder an Originalkolben oder qualitativ vergleichbares, wie z.B. von Cruzin Image aus Japan, die sind gut (Serienausrüster Qualität) und günstig,
werden aber für unsere 500er nicht angeboten. Wenn ich das Maß habe werde ich mal bei VWMT nachfragen und wenn´s da nix gibt muss ich mal bei besagten
Adressen nachfragen. Da geht dann aber erfahrungsgemäß der Preis hoch, weil Kleinserie oder Einzelstück. Für meinen Wasserbüffel kostet ein angefertigter Kolben
bei Wahl z.b. 250.- €. Das wäre bei der GPZ schon ein gebrauchter Motor.

Ich hätte ja sogar 2 Motoren da, aber wer weiß was damit ist, angeblich hätten sie gelaufen.

Gruß c-de-ville
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#11
Und wie ists ausgegangen?
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#12
Ist noch nicht ausgegangen, hatte wenig Zeit und hab erst mal die GPZ für meine Tochter fertig gemacht.

Also - der Zylinder mit Kolben kommt "neu", habe einen sehr guten mit angeblich 9.300 km für einen fairen Preis von VWMT bekommen.
Aufbohren mit neuen Kolben und Ringen hätte bestimmt das 3-fache gekostet. Den gebrauchten kann ich so einbauen.

Der Kopf muss noch mit dem Vakuumtester überprüft werden.

Nachdem die Kurbelwelle vermessen wurde sind die Pleuellagerschalen und Dehnschrauben bei Kawasaki bestellt. Müssten dieses Jahr 
noch kommen. Die Lager hatten oben "Druckstellen", noch nichts dramatisches, aber wenn man schon mal dabei ist. Kostet ja kein Vermögen.

Der Thermoschalter im Kühler war defekt und wurde getauscht, der Geber für´s Kühlwasserthermometer ebenfalls, war zwar nicht defekt,
aber der Geber, den ich noch liegen hatte sah besser aus.

Die Vergaser müssen noch überprüft werden, dürften eigentlich sauber sein, aber besser ist besser.

Kerzen werde ich von 8er auf 9er wechseln, die sind etwas kälter, da hat man etwas mehr Reserve. Fahre ich in der 900er auch.

Zündzeitpunkt werde ich noch mal mit Messuhr und Stroboskoplampe überprüfen. Vielleicht stimmt ja der Zündzeitpunkt bei dem
umgebauten D-Polrad nicht 100%tig.

Wenn die Lagerschalen da sind, dann werde ich mit dem Zusammenbau des Motors beginnen. Ist ja kein besonderer Aufriss, der Motor ist ja eingebaut.

Und wenn der Motor dann läuft, dann gibt´s noch einen neuen Kettensatz und nen neuen Vorderradreifen. Zum Frühjahr werde ich dann mal beim TÜV
vorbei schauen, dann hab ich durch die wenige Zeit wenigstens ein halbes Jahr rausgeschunden.

Ich werde berichten, wenn es was zu berichten gibt.

Gruß c-de-ville
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#13
Liest sich wie ein Plan, des weiteren würde ich dir, sobald der Hobel wieder läuft, zwingend raten die Vergaserdüsen an die Einzelluftfilter anzupassen. Diese lassen mehr Luft durch als der Serienkasten, womit dein Gemisch, unter Umständen, viel zu mager ist und ein Loch in den Kolben brennen kann....
Gruß
Dirk

... und sobald du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage!!! Neener Neener
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#14
(15.12.2017, 15:13)dirk139 schrieb: Liest sich wie ein Plan, des weiteren würde ich dir, sobald der Hobel wieder läuft, zwingend raten die Vergaserdüsen an die Einzelluftfilter anzupassen. Diese lassen mehr Luft durch als der Serienkasten, womit dein Gemisch, unter Umständen, viel zu mager ist und ein Loch in den Kolben brennen kann....

Ich fahre keine Einzelluftfilter, hab die normale Airbox mit K&N drin.

Gruß c-de-ville
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#15
(15.12.2017, 15:33)c-de-ville schrieb: Ich fahre keine Einzelluftfilter, hab die normale Airbox mit K&N drin.
Gruß c-de-ville

Dann habe ich das falsch interpretiert, sorry.
Eventuell hat aber auch der K&N Filter in der Box einen größeren Luftdurchlass (wäre ja auch quatsch den sonst einzubauen, ausser man will Geld verbrennen) und damit sorgt er für das gleiche Phänomen....
Gruß
Dirk

... und sobald du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage!!! Neener Neener
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