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Kupplung Schraubset
#1
Hallo,

Mir ist am Wochenende mein selber gelöteter Kupplungszug "gerissen" (Von Gerissen kann man eigentlich nicht sprechen da dieser Sch*** von Lötnippel einfach ausienandergebrochen ist)
Danach habe ich versucht mit einem Notfall-Reparaturset für Bowdenzüge den Kupplungszug notdürftig zu flicke um die verbliebenen 2km zu mir nach Hause zurück legen zu können.
Doch scheinbar bin ich dazu zu blöd... Diese Schraubdinger haben nie auch nur einen Zug am Kupplungshebel gehalten - sie sind immer sofort abgesprungen. Das Sie nicht so gut halten wie gelötete ist mir ja bekannt, aber ein paar Kilometer sollen die ja normalerweise halten.

Wie sind eure Erfahrungen bzgl. so einem Reparaturset und der GPZ? Liegt es an mit, dem Motorrad oder dem Schraubset, dass es nicht funktioiert hat?

Grüße Andy
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#2
Die Selbstbau-Dinger sind echt nur für die Not. Die stammen aber auch eigentlich aus einer Zeit, als es für Motorräder noch keine Helmpflicht gab...
Schau dir doch die Kupplungsfedern der GPZ an, dann erklärt sich die Physik von selbst. Wie soll denn son Minischräubchen den Kräften standhalten?
Mein Herz schlägt links.
www.nachdenkseiten.de
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#3
(28.06.2018, 21:33)ometa schrieb: Schau dir doch die Kupplungsfedern der GPZ an, dann erklärt sich die Physik von selbst. Wie soll denn son Minischräubchen den Kräften standhalten?

Och, würde ich so nicht sagen, für den Kupplungszug der GPZ reicht die Klemmkraft eines Schraubnippels allemal.

(Erinnere Dich an die Zweihand-Kupplung von User "Kaminfeuer" auf dem Wandertreffen vor zwei Jahren, mit seinen verstärkten Kupplungsfedern.) 
Er hatte auch einen Schraubnippel oben am Bowdenzug, der solange gehalten hatte, bis ich dran rumgefummelt hab... Shrug
 
Problem da war, dass bei seinem China-Nippel das Gewinde der Klemmschraube zu kurz war, bevor die volle Klemmkraft erreicht war, war die Schraube schon komplett reingedreht.

Ich vermute sowas ähnliches auch beim Fragesteller. Wenn so ein (guter) Schraubnippel richtig montiert ist ( Bowdenzug ganz durchstecken, ordentlich festziehen, und das rausstehende Stückchen vom Zug mit einem scharfen Saitenschneider bündig am Nippel abschneiden), dann hält das auch ne ganze Weile.
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#4
(29.06.2018, 03:32)rex schrieb: Ich vermute sowas ähnliches auch beim Fragesteller. Wenn so ein (guter) Schraubnippel richtig montiert ist ( Bowdenzug ganz durchstecken, ordentlich festziehen, und das rausstehende Stückchen vom Zug mit einem scharfen Saitenschneider bündig am Nippel abschneiden), dann hält das auch ne ganze Weile.

Der Meinung bin ich auch, jedenfalls hab ich mit Schraubnippeln mehr Erfolg gehabt als mit Lötnippeln, das hab ich 1x probiert und gleich wieder aufgegeben. OK, damals führ ich noch Mokick, vielleicht würde ich es heute hin bekommen. Ich hab auch immer einen Universal Rep.Satz mit, wenn ich auf Tour bin, dann hat man wenigstens eine Chance und muss nicht gleich aufgeben.
Aber bei 2 km da hätte ich den 1.Gang rein gemacht, die Maschine mit dem Anlasser angeruckelt und wär nach Hause gefahren.
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#5
(29.06.2018, 09:29)c-de-ville schrieb: Aber bei 2 km da hätte ich den 1.Gang rein gemacht, die Maschine mit dem Anlasser angeruckelt und wär nach Hause gefahren.

Ich habe beim Bund mal 'nen alten MAN 5 Tonner gefahren. Da musste man mit Zwischengas fahren. Mit ein wenig Gefühl sollte man so auch wenigstens in den zweiten Gang kommen... (nur für den Notfall)
Wenn 3 in einem Raum sind und 5 raus gehen, müssen 2 wieder reinkommen, damit keiner mehr drin ist. 
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#6
(29.06.2018, 11:40)Superburschi schrieb:
(29.06.2018, 09:29)c-de-ville schrieb: Aber bei 2 km da hätte ich den 1.Gang rein gemacht, die Maschine mit dem Anlasser angeruckelt und wär nach Hause gefahren.

Ich habe beim Bund mal 'nen alten MAN 5 Tonner gefahren. Da musste man mit Zwischengas fahren. Mit ein wenig Gefühl sollte man so auch wenigstens in den zweiten Gang kommen... (nur für den Notfall)

Ich bin mal mit gerissenem Kuppllungszug ne Ori zu Ende gefahren,  200 km Reststrecke und nur durch Käffer, und immer wieder anhalten...Smile
GPZ 500 S A Modelle 4,2 L/100 km    GS 500 E     Z 440     Z440LTD    ZZR 600D    DR 350   Wir sollten mehr nachdenken...vor allem vorher!
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#7
(29.06.2018, 12:50)3y3joe schrieb: Ich bin mal mit gerissenem Kuppllungszug ne Ori zu Ende gefahren,  200 km Reststrecke und nur durch Käffer, und immer wieder anhalten...Smile

Wenn man will geht alles, auch schalten ohne Kupplung, einfach ein Gasstoss und beim Gaswegnehmen blitzschnell aber gefühlvoll schalten.
Die Kupplung macht auch nichts anderes als die Last vom Getriebe zu nehmen.
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#8
Das war ja klar, dass die alten Herren - die die Zeit ohne Helmpflicht noch aktiv durchlebt haben - hier dagegen halten Oldtimer

Aber ich stamme selbst aus dem Äon, als Fahrzeuge noch werkseitig mit diesen Nippeln ausgestattet wurden. Und die Nippel kamen wahrscheinlich noch aus Italien und Frankreich (oder wo die Mofas herkamen). Selbst am ersten Bonanza-Fahrrad waren diese Nippel an den Felgenbremsen schon immer mein persönlicher Feind Snooty 
War der Zug zu stramm, oder zu laff und du musstest öfters ran, war entweder die Schraube Matsch, oder der Zug dröselte auf. Bei letzterem riss der Zug dann, weil die Schraube nur noch einzelne Drähte fixierte...
Mein Herz schlägt links.
www.nachdenkseiten.de
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#9
Ach Quatsch, hast Dir wahrscheinlich früher permanent mit so einem Drähtchten vom Bowdenzuge in den Finger gepiekst, so wie jeder, daher die Abneigung! Smile
Und übrigens: Bonanzarad! ts, ts, ts! Wink
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#10
(30.06.2018, 09:09)rex schrieb: Ach Quatsch, hast Dir wahrscheinlich früher permanent mit so einem Drähtchten vom Bowdenzuge in den Finger gepiekst, so wie jeder, daher die Abneigung! Smile
Und übrigens: Bonanzarad! ts, ts, ts!  Wink

Smile Dance Smile
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#11
Mein Freund hatte auch ein Bonanzarad, und ich war sooo neidisch. Wenn ich noch an diese Dreigangschaltung im Doppelrohrrahmen denke  Big Grin
Wenn 3 in einem Raum sind und 5 raus gehen, müssen 2 wieder reinkommen, damit keiner mehr drin ist. 
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#12
Entschuldigung für die späte Rückmeldung von mir... Ich bin einfach nicht früher dazu gekommen.

Fahren ohne die Kupplung zu ziehen ist für mich kein Problem - das mache ich eigentlich immer Wink . Mein Problem war nur, dass es in der Innenstadt mit vielen roten Ampeln passiert ist.
Ich hatte den Drahtzug nicht komplett durch den Schraubnippel geschoben, angezogen und dann abgeknipst, sondern bündig in die Löchergestopft und dann festgescharubt. Vielleicht hat er deshalb nicht gehalten.

Jedenfalls werde ich sicherheitshalter mal mein Löt-Werkzeug mit auf meine Urlaubstour nehmen - sicher ist sicher.
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#13
(29.06.2018, 21:23)ometa schrieb: Das war ja klar, dass die alten Herren - die die Zeit ohne Helmpflicht noch aktiv durchlebt haben - hier dagegen halten Oldtimer

Aber ich stamme selbst aus dem Äon, als Fahrzeuge noch werkseitig mit diesen Nippeln ausgestattet wurden. Und die Nippel kamen wahrscheinlich noch aus Italien und Frankreich (oder wo die Mofas herkamen). Selbst am ersten Bonanza-Fahrrad waren diese Nippel an den Felgenbremsen schon immer mein persönlicher Feind Snooty 
War der Zug zu stramm, oder zu laff und du musstest öfters ran, war entweder die Schraube Matsch, oder der Zug dröselte auf. Bei letzterem riss der Zug dann, weil die Schraube nur noch einzelne Drähte fixierte...


Haha!  Na die Zeit als es noch keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Landstrasse gab, kenn ich auch nur aus GeschichtsbüchernSmile))
Und als ich den Waffenschein gemacht habe, da waren nur noch Mofas und Mokicks von der Helmpflicht ausgenommen....Smile
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#14
Die Gnade der späten Geburt ist manchmal auch von Nachteil, 
als die Geschwindigkeitsbegrenzung noch im Umbruch war, da 
waren die Mopeds noch nicht schnell genug. Und fahren ohne
Helm war zwar manchmal ganz nett, aber ab 160 kaum auszu-
halten, man konnte nix mehr sehen und beim Atmen hat´s 
einem die Backen aufgeblasen. Auch erinnere ich mich an eine
Fahrt im Winter, ich hatte den Helm bei einem Kumpel vergessen,
20 km zur Schule bei -15°, ich glaube in der 3. Stunde konnte
ich so langsam wieder denken. 

Gruß c-de-ville
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#15
(04.07.2018, 09:27)AndyB98 schrieb: Ich hatte den Drahtzug nicht komplett durch den Schraubnippel geschoben, angezogen und dann abgeknipst, sondern bündig in die Löchergestopft und dann festgescharubt. Vielleicht hat er deshalb nicht gehalten.

Sowas hatte ich mir schon gedacht.  Wink
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