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Motorrad Camping
#1
Hallo in die Runde,

Wir zwei (Ich und ulla) haben uns diesen Sommer mit unseren beiden GPZs von Bayern auf den Weg nach Kroatien zum Campen gemacht.

Nachdem wir beide junge Fahrer sind, war das für uns das erste Mal, dass wir mit Motorrad und Zelt verreist sind. Im vorherigen Jahr waren wir zwar auch auf einem Camping-Urlaub unterwegs, damals allerding mit dem Auto, wo der Platz nicht so begrenzt war wie auf dem Motorrad. Dementsprechend haben wir in der Vorbereitungsphase auf den Urlaub, wie in unserer Generation üblich das Internet zu Rate gezogen um uns mal zu informieren, wie das so mit dem Motorradcamping abläuft und was man so braucht. Dabei mussten wir schnell feststellen, dass im Internet zu diesem Thema für den europäischen Raum sehr wenig zu finden ist. Vermehrt fanden wir aber Beiträge für die USA – dort ist das wohl etwas beliebter als hier bei uns.
Außerdem konnten wir keine brauchbare Packliste für eine solche Reise finden. Bei allen die wir fanden hatten wir das Gefühl, dass Geld bei den Erstellern scheinbar keine Rolle spielt (Der Wert der gesamten Ausrüstung lag meistens im 4-stelligen Bereich). Ganz besonders ein Artikel in der Motorrad-Zeitschrift „Tourenfahrer“, in dem Camping-Ausrüstung vorgestellt wurde (Heft August 2018) hatten wir dieses Gefühl (Eigene Meinung: Niemand wird sich die dort vorgestellte komplette Ausrüstung im Wert von etwa 3000€ kaufen). Nachdem wir beide als Azubi und Student nicht die Mittel haben uns das leisten zu können, fingen wir an uns eine eigene Packliste zu erstellen und dabei sehr auf den Preis zu achten und trotzdem die Qualität nicht zu vernachlässigen. Das besondere an Camping Ausrüstung für Motorräder ist oft, dass sie sehr kleine Packmaße hat – und das lassen sich die Hersteller in der Regel teuer bezahlen.
Letztendlich hatten wir es geschafft eine brauchbare Ausrüstung für insgesamt etwa 400€ pro Person zusammenzustellen. Viele Dinge hatten wir schon oder sie lagen bei Familienangehörige herum und mussten somit nicht extra gekauft werden.
Mit dem folgenden Beitrag wollen wir angehenden Motorrad-Campern die Vorbereitung auf die Reise erleichtern. Die Liste ist sicher nicht das Non-Plus-Ultra, da wir unsere Ausrüstung bisher nur auf einer 2-wöchigen Reise getestet haben, aber als grobe Orientierung ist sie unserer Meinung nach durchaus zu gebrauchen.
Wir möchten hier klarstellen, dass wir keins der Produkte vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen haben, sondern alles selber zahlen mussten. Wir wollen auch keine Werbung für einen Hersteller machen, sondern lediglich unsere Ausrüstung vorstellen damit man sich beim Kauf daran orientieren kann. Daher schreiben wir weiter unten auch noch worauf bei der Ausrüstung Wert gelegt werden sollte – unsere Meinung dient da nur als Vorschlag/Orientierung. Dementsprechend sind wir natürlich auch froh, wenn Feedback zurückkommt, was ihr von der Liste haltet – Haben wir etwas vergessen? Ist etwas eurer Meinung nach unnötig darauf?


Aber genug der langen Einleitung. Hier ist unsere Packliste für das Motorrad-Camping:

Was braucht man?
Ursprünglich hatten wir noch mehr als das hier genannte Gepäck dabei. Das hier ist jetzt nur noch die bereinigte Liste, bei der wir schon aussortiert haben was nicht gebraucht wurde. Natürlich sollte man die Liste des Ziellandes und der Jahreszeit entsprechend abändern oder ergänzen.

Zelten
  • Zelt
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Camping-Stuhl und -Tisch
  • Stirnlampe + Batterien
  • Campinglampe + Batterien
  • Taschenmesser
  • Aufblasbares Kopfkissen
Klamotten
  • Klamotten der Jahreszeit des Ziellandes entsprechend für 5 Tage
    Es ist nicht nötig Klamotten für die Dauer der gesamten Reise mitzunehmen, da es auf so gut wie jedem Campingplatz Waschmaschinen gibt.
    Mindestens sollten jedoch folgende Dinge eingepackt werden:
  • Eine Regenjacke
  • Ein Satz lange, warme Klamotten (Pulli, lange Hose, dicke Socken, Mütze!!!)
  • Badesachen (Badehose/Bikini)
Motorradbekleidung
  • Motorradjacke
  • Motorradhose
  • Motorradhandschuhe
  • Motorradstiefel
  • Halstuch + Ersatztücher
  • Motorradhelm + Helmsack
  • Funktionsunterwäsche
  • Ohrstöpsel zur Reduzierung des Geräuschpegels (z.B. Alpine MotoSafe Earplugs)
Essen
  • Salz
  • Spülmittel (am besten in einer leeren, kleinen Shampoo-Flasche)
  • Draht-Topfschwamm --> Bei eingebrannten Essen im Campinggeschirr Goldwert
  • Lappen/Schwamm
  • Gebissreiniger-Tabletten --> Ideal um Flaschen auszuspülen
  • Campingkocher + Gaskartusche
  • Camping-Geschirr
  • Küchenbrett
  • Müllbeutel
  • Wasserkanister
  • Geschirrtücher
  • Trinkflasche zum Auffüllen
  • Brotzeitdosen um Lebensmittel zu verpacken
Dokumente
Folgende Dokumente hatten wir mit dabei. Zur Sicherheit hatten wir sie vor der Reise eingescannt und auf einem USB-Stick digital mitgenommen.
  • Führerschein
  • Ausweis
  • Fahrzeugschein
  • Versicherungspapiere
  • grüne Versicherungskarte
  • Bank-Karte
  • Kreditkarte
  • ggf. Jugendherbergsausweis
  • ggf. ADAC-Karte
  • alle ABEs (auch Reifenfreigabe)
  • Ersatzmotorradschlüssel --> am besten dem Mitreisenden geben
  • ggf. Studenten/Azubi Ausweis
  • ggf. Blutspende-  und Organspende Ausweis
  • den Impfpass in eingescannter Form
Hygieneartikel
Ich verzichte hier darauf Banalitäten wie Zahnbürste, Shampoo, usw. aufzulisten. Folgende Dinge sind Sachen, die man ergänzend zu diesen „Standard-Sachen“ einpacken sollte:
  • Fenistil o.Ä. gegen Mückenstiche
  • Autan (um nervige Mücken fernzuhalten)
  • Zeckenzange
  • Nähset
  • Waschpulver
Sonstiges
  • Warnweste + Motorradwarndreieck
  • Panzertape
  • Powerbank
  • Kettenspray
  • Straßenkarten
  • Visierreiniger
  • Ersatzlampen + Sicherungen
  • Feuerzeug / Streichhölzer
  • Kleiner Rucksack --> stattdessen Träger für Tankrucksack
  • Unterlage für Seitenständer
  • Dünnes Seil (als Wäscheleine o.Ä.)
  • Wäscheklammern
  • Erste-Hilfe-Set --> In vielen Ländern ohnehin auch für Motorräder vorgeschrieben
  • Kabelschloss um Klamotten (durch Ärmeln bzw. Hosenbein auffädeln) und Helme bei Ausflügen an den Rahmen des Motorrads zu sperren --> sollte ausreichen lang hierfür sein
Werkzeug
Auf eine Reise sollte man passendes Werkzeug für sein Motorrad mitnehmen. Für viele Sachen reicht das Bordwerkzeug schon aus, aber vor allem, wenn Ersatzteile benötigt werden ist damit Schluss. Daher haben wir uns eine eigene Werkzeugrolle genäht, die nicht nur für Reisen praktisch ist. In ihr sind neben weiterem Werkzeug auch ein paar Ersatzteile wie z.B. Schrauben, Bowdenzüge, Elektroklemmen uvm. Eine solche Rolle ist aber nicht unbedingt nötig – man kann auch einfach das Bordwerkzeug dementsprechend erweitern.
Inhalt unserer Werkzeugrollen:
  • Kleine Ratsche + Nüsse
  • Kleiner Seitenschneider + Spitzzange
  • Kabelbinder
  • Schraubendreher mit Bits
  • Bowdenzug Reparaturset
  • Feuerzeug
  • Etwa einen Meter Ersatzkabel
  • Ein kleines Sortiment an Schrauben, Muttern, Splints und Unterlegscheiben (nur in Größen die an dem Motorrad vorkommen)
  • Kleiner Hammer
  • Lüsterklemmen


Unsere Camping-Ausrüstung:
Hier möchten wir jetzt noch einmal auf ein paar Ausrüstung-Gegenstände genauer eingehen um zu zeigen worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte. Außerdem nenne wir unser Produkt und dazu ggf. die Vor- und Nachteile.


Zelt

Worauf ist zu achten?

Das Zelt sollte genug Platz bieten, um sich selbst und all sein Gepäck bei schlechtem Wetter darin unterbringen zu können. Es empfiehlt sich pro Person mit Gepäck zwei Schlafplätze einzuplanen, d.h. wenn zwei Personen in dem Zelt schlafen sollte es ein 4-Personen-Zelt sein.
Außerdem sollte es wasserdicht von oben und unten sein. Unserer Meinung nach sind hierfür Zelte mit 2 Schichten am besten geeignet (Innen- und Außenzelt). Zelte die nur aus einer Schicht bestehen sind oft nicht so Regendicht wie wir uns das wünschen.
Bei den Zelten mit zwei Schichten gibt es prinzipiell zwei nennenswerte Arten:
  1. Das Gestänge befindet sich im Innenzelt
    Vorteil: Das Innenzelt lässt sich bei warmen Wetter auch ohne Außenzelt aufstellen. Dadurch kann die Luft besser zirkulieren (es ist nicht so heiß im Zelt), da das Innenzelt meistens größtenteils aus Mückennetzen besteht
    Nachteil: Zwischen dem Innen- und Außenzelt liegen meist nur wenige Zentimeter Luft. Berühren sich bei Regen die beiden Zeltschichten (z.B. der Wind drückt das Zelt etwas ein oder man stößt gegen die Innenwand), tropft Wasser durch das Außenzelt nach Innen.
  2. Das Gestänge befindet sich im Außenzelt
    Hierbei sind die tragenden Stangen in dem Außenzelt angebracht und das Innenzelt nur von Innen an das Außenzelt eingehängt.
    Vorteil: Zwischen Innen- und Außenzelt ist ein größerer Abstand, sodass sich die beiden Schichten so gut wie nicht berühren können.
    Nachteil: Das Innenzelt kann nicht einzeln aufgestellt werden
Es ist also ein Abwägen nötig, was die eigenen Prioritäten sind. Wir haben uns für ein Zelt mit dem Gestänge am Außenzelt entschieden, da wir nicht nur in den warmen Süden reisen, sondern auch gerne in den etwas verregneten Norden.
Das Zelt sollte passend zu der verwendeten Matratze ausgewählt werden. Wenn die Matte in dem Zelt liegt sollten am Kopf- und Fußende noch genügen Platz sein, damit man nicht mit dem Kopf oder den Füßen gegen das Zelt stößt.

Kleiner Tipp zum Thema Heringe:
Steiniger Boden ist der Tod eines jeden Standard-Herings, der beim Kauf mit dabei ist. Wir haben auf unserer Reise den Tipp erhalten sich im Baumarkt einfach ein paar lange, dicke Nägel zu besorgen und diese zu verwenden. Das ist viel günstiger als dicke Heringe nachzukaufen und wer es schafft die zu verbiegen muss schon ordentlich Mukkis haben. Auf einen Gummihammer haben wir verzichtet, da es vor Ort immer passende Steine zum hämmern gab.

Was haben wir?

Wir haben ein „Outwell Earth 4“ Zelt, das für 4 Personen geeignet ist.

Es hat sich vor allem aufgrund seiner großen Maße als sehr gut herausgestellt. In seinem geräumigen Vorzelt konnten wir auch bei Regen all unser Gepäck unterbringen und trotzdem noch darin sitzen. Auch die Höhe des Zeltes ist angenehm, sodass man sich im Inneren zwar geduckt bewegen muss, aber es trotzdem noch verhältnismäßig hoch ist. Außerdem ist eine Regenwanne für das Vorzelt mit dabei, die an den Ecken einfach in das Außenzelt eingehängt werden kann. Da kann es schütten so viel es will – das Vorzelt und dessen Inhalt bleibt trocken. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Zelt sehr stabil steht. Wir haben eine Nacht bei Sturm in den Bergen darin verbracht und alles ist stehen geblieben.
Der einzige Nachteil der uns an dem Zelt aufgefallen ist, dass die Luft bei sehr heißen Temperaturen darin sehr, sehr warm wird (aber das ist bei Zelten ja leider immer so) und trotz hinterer Lüftungsklappe auch bei Wind wenig Luftaustausch besteht. Wenn die beiden Türen offenstehen, wird es schnell angenehmer zum Schlafen.
   
   


Matratze


Worauf ist zu achten?

Die Luftmatratze ist das wichtigste Stück auf der Reise – man will nicht wochenlang mit dem Rücken direkt auf dem unbequemen Boden schlafen. Die Matte sollte also genug Polster bieten um auch Stöcke oder Steine unter dem Zeltboden bequem wegfedern zu können. Dementsprechend sollte es schon etwas Aufblasbares sein, da hier die Packmaße im Verhältnis zu der Matratzenhöhe am besten sind.
Außerdem sollte die Matratze, je nachdem wie sie transportiert wird, möglichst klein zu verpacken sein. Wird sie, wie bei uns, in den Seitentaschen transportiert, sollte sie aufgerollt nicht so lang, darf dafür aber gerne dicker sein. Wenn sie dagegen hinten auf das Motorrad quer gespannt wird, ist die Länge der aufgerollten Matte nicht so wichtig.

Was haben wir?

Wir haben die „Nordkap Tornio“ Luftmatratze vom Louis.

Die Matratze lässt sich sehr klein zusammenpacken (noch kleiner als sie beim Kauf im Laden ist) und ist aufgeblasen trotzdem sehr dick (ca. 10 cm). Allerdings haben wir schon von ein paar Leuten Beschwerden bekommen, dass man ganz schön außer Puste kommt, wenn man die Matte mit dem Mund aufpustet (sie bläst sich nicht von selbst auf). Wir hatten damit bisher jedenfalls keine Probleme.
Ein weiterer, meiner Meinung nach sehr großer Vorteil ist, dass man die Matte super leicht zusammenrollen kann, ohne dass sich noch Luft in irgendwelchen Ecken befindet, aus denen man sie nicht mehr herausbekommt. So kenne ich das nämlich von Luftmatratzen fürs Baden – Man lässt die Luft am Ventil raus, faltet sie und dann hat man trotzdem noch einen Ball in der Hand, da sich noch überall kleine Luftreste in der Matte befinden, die nicht rauswollen.
Ein (kleiner) Nachteil der Matte ist, dass sie aufgrund ihrer leicht pelzigen Oberfläche vor allem lange Haare wie magisch anzieht. Sie „kleben“ dann statisch aufgeladen an der Matratze. Aber nach einem Jahr Benutzung haben wir gemerkt, dass man die Harre ganz einfach mit der Hand zu einem Haarball zusammenbürsten kann und diesen dann einfach von Hand entfernen kann.

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Kissen

Worauf ist zu achten?

Ein Kissen braucht nicht jeder für einen guten Schlaf und auch hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten. Ganz klassisch ein kleines Daunenkissen, eines mit verschiedenen Fasern oder doch lieber ein aufblasbares? Worauf man seinen Kopf betten möchte bleibt jedem selbst überlassen. Die verschiedenen Reisekissen unterschieden sich meist nur wenig und wenn dann durchs Packmaß. Einmal Probeliegen im Förg, Globetrotter oder anderer Outdoorläden hilft bei der Entscheidung.

Was haben wir?

Wir haben ein aufblasbares Kissen von Moorhead (im Internet nicht zu finden, gab es bei Karstadt Sport in Dresden) in der Größe 50x32cm. Im Inneren ist eine Füllung (ca. 3cm), damit man auch bei wenig Luft nicht auf dem Boden liegt, wenn man es höher möchte, muss man dementsprechend Luft reinpusten. Es lässt sich leicht zusammenrollen und die Luft komplett rausdrücken. Das Packmaß sind ca. 10x35cm. Wir haben noch einen Kopfkissenbezug mit in der Rolle.


Campingstuhl
Ein klassischer Campingstuhl zum zusammenschieben ist beim Motorrad-Camping praktisch nicht zu transportieren, da er meistens relativ lang ist. Für uns hat sich hingegen der wenig bekannte Steckstuhl bewährt.

Worauf ist zu achten?

Der Stuhl sollte für den Verwender Bequem sein. Je nach Bequemlichkeit gibt es welche in Unterschiedlichen Sitzhöhen, mit oder ohne Kopfstütze und sogar auch mit oder ohne Armlehnen. Jedes Stück Bequemlichkeit heißt natürlich wieder einen Preiszuschlag und zusätzliches Volumen.
Außerdem sollte der Stuhl von der Qualität her so beschaffen sein, dass er einige Jahre hält. Das lässt sich bei diesen Stühlen meistens schon mit einmal anschauen oder anfassen der Materialien beurteilen.

Was haben wir?

Wir haben Steckstühle der Marke OUTAD ohne Kopfstütze.
Sie sind sehr klein zusammenzupacken (ca. 37x11x10cm) und trotzdem sehr stabil. Vielleicht hat der eine oder andere schon von der Marke Helinox gehört, welche auch viele Steckstühle und Campingmöbel herstellen. Ihr Stuhl kostet ein Vielfaches des OUTAD-Stuhls, allerdings konnten wir in einem direkten Vergleich der beiden Marken feststellen, dass wirklich alle Teile an beiden Stühlen identisch sind und sich auch beim Sitzgefühl nicht unterscheiden. Auch Qualitativ ist kein sichtbarer Unterschied. Das zeigt sich dann wohl eher in einem Langzeittest.

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Campingtisch

Worauf ist zu achten?

Genauso wie bei den Stühlen gibt es verschieden Arten, die unterschiedliche Packmaße und Gewicht haben. Es gibt Stecktische, die mit einem Stoff/Netzüberzug bespannt werden und sehr leicht und klein zusammengepackt werden können. Oder welche mit einer Tischplatte aus Aluminiumlatten, welche zusammengerollt oder gefaltet werden können. Diese Variante ist vermutlich stabiler, dafür auch um einiges schwerer und größer. Auch hier sollte nach eigenem Ermessen ausgesucht werden.

Was haben wir?

Wir haben den Campingtisch von Adventuridge (Hausmarke von Aldi) den es Ende April 2018 im Camping Angebot gab. Er hat, wie unsere Stühle, ein Gestell zum Zusammenstecken und obendrauf einen Netzüberzug der eingehängt wird. In der Mitte befinden sich zwei Getränkehalter. Auf dem Tisch kann man trotz des Netzes seine Teller und Becher abstellen, ohne dass was umkippt. Vom Gewicht her liegt er bei knapp 700gr und ist damit sehr leicht.
Von Vorteil ist das wirklich sehr kleine Packmaß und die beiden Getränke-Halter in der Mitte des Tischs.

   


Campinggeschirr + Gaskocher

Worauf ist zu achten?

Das Campinggeschirr sollte von der Größe der Töpfe an die Anzahl der Mitreisenden angepasst, d.h. nicht zu klein, sein. Außerdem sollten die Griffe an den Töpfen stabil sein damit man auch einen gefüllten Topf gut damit hochheben kann, ohne dass die Griffe sich verbiegen oder nachgeben. Man will den warmen Inhalt ja schließlich nicht auf der Hose haben ?.
Jeder Mitreisende sollte am besten sein eigenes Geschirr-Set dabeihaben (Teller/Schale, Besteck, Becher, usw.).
Bei der Wahl des Campingkochers ist für den Einstieg ein Gaskocher vollkommen ausreichend. Auf Dauer ist das beste natürlich ein Benzinkocher, aber diese kosten ein Vielfaches von Gaskochern und das sprengte unser Budget.
Beim Kauf eines Gaskochers ist auf den Anschluss der Kartusche zu achten! Empfehlenswert ist ein Kocher mit Schraubkartusche, damit man den Brenner von der Kartusche auch wieder trennen kann, ohne die Kartusche danach wegschmeißen zu müssen (wie bei Stechkartuschen). Alternativ gibt es auch einen Anschluss der Marke Campinggaz, bei dem das auch möglich ist. Außerdem sollte man sich vor der Reise informieren, ob es in dem Zielland die benötigten Kartuschen zum Nachkaufen gibt und falls nicht, genug Vorrat mitnehmen.
Je nach Anzahl der Mitreisenden ist es auch durchaus sinnvoll mehr als einen Campingkocher mit dabei zu haben.

Was haben wir?

Jeder von uns hatte ein eigenes Camping-Geschirr mit dabei. Zum einen hatten wir ein 9-teiliges Geschirrset von Odoland inkl. Gaskocher, das vom Umfang her alleine aber nur für eine Person reicht. Daher hatten wir zusätzlich noch ein 10-teiliges Topfset von Odoland mit dabei (da wir beide sehr viel Tee trinken mit einer Teekanne ?).
Zusätzlich hatte jeder von uns noch ein großes Taschenmesser, ein Brotzeitbrett und einen Emaille-Blechteller mit dabei.




Taschen
Hier wollen wir nochmal auf unseren verwendeten Packtaschen eingehen, auch damit man weiß wie viel Platz eingeplant werden muss. Wir beide hatten je zwei Seitentaschen, eine Gepäckrolle und einen Tankrucksack. Zusätzlich hatte einer noch ein Topcase (siehe Foto).
   


Tankrucksack

Worauf ist zu achten?

Der Tankrucksack muss keine Ausladenden Dimensionen haben, da wir in ihm nur unser Essen, Trinken und die Wertsachen verstaut haben. Das sind alle Sachen, die man schnell erreichen will ohne erst das gesamte Gepäck losschnüren zu müssen. Auf jeden Fall sollte aber vor dem Kauf ausprobiert werden, ob der Tankrucksack auf das eigene Motorrad passt. Dabei muss auch geschaut werden, dass der Lenkanschlag nicht beeinträchtigt wird.

Was haben wir?

Im Schlussverkauf des Augsburger Hein Gericke gab es die Hausmarke zum Supersonderpreis. Da waren auch unsere Tankrucksäcke von 70€ auf 18€ reduziert. Er wird mit vier starken Magneten an dem Tank befestigt und mit einem Gurt, den man um die Gabelbrücke schlingt gesichert.
Wir haben uns für den besseren Transport Rucksackriemen genäht, die man mit einem Karabinier und einem Klickverschluss am Rucksack befestigen kann (siehe Foto). Dadurch kann man den Tankrucksack ganz einfach auch als normalen Rucksack auf den Rücken nehmen. Dieses Prinzip lässt sich sicherlich auch bei vielen anderen Tankrucksäcken anwenden.
   

Gepäckrolle

Worauf ist zu achten?

Für eine Reise ist es am besten, wenn man eine Gepäckrolle hat, die an der Längsseite zu öffnen ist. Man kann so viel besser in seiner Wäsche herumwühlen ohne die ganze Rolle ausräumen zu müssen. Außerdem sollte sie wasserdicht sein, damit nicht nur bei einem Regenguss, sondern auch bei Taufeuchtigkeit in der Nacht der Inhalt trocken bleibt.

Was haben wir?

Wir haben eine „Moto-Detail Trekkingrolle“ mit 50 Liter Volumen, die es beim Louis zu kaufen gibt.
Das tolle an ihr ist das Luftventil, dass es ermöglicht, die Luft beim zusammenrollen aus der Tasche entweichen zu lassen. Außerdem ist sie 100% wasserdicht und dabei sehr groß. Man kann sie gut vollstopfen und bekommt sie trotzdem noch zu. Leider kann man die enthaltenen Zurrgurte nicht zum Fixieren der Rolle gebrauchen, da sie erstens zu kurz sind und zweitens der Plastikverschluss ziemlich schnell bricht. Daher haben wir uns gescheite Spanngurte extra gekauft.

Link


Spanngurte

Worauf ist zu achten?

Die Gurte sollten auf jeden Fall lang genug sein (wir empfehlen je 3 Meter), damit man einmal um das gesamte Gepäck zum Festzurren herumkommt. Das Gepäck drückt sich zwar noch ganz schön zusammen, wenn man die Gurte dann anzieht, doch bis dahin müssen die Gurte auch so einmal um das gesamte Gepäck herum reichen.

Was haben wir?

Wir haben uns zusammen ein 4er Set „ABUS Zurrgurt mit Klemmschloss ZGKT25“ mit einer Länge von 3,5 Meter gekauft. Jeder von uns hat somit zwei Gurte. Der Verschluss ist dabei aus Metall und hält somit bombenfest das Gepäck auf der Maschine. Auch sind die Gurte sehr lang, sodass sie einmal um das Gepäck herum gehen. Den überschüssigen Gurt kann man einfach aufrollen und mit dem am Gurt befestigten Klettverschluss festmachen.
Wir haben unsere Gurte im Angebot bei Polo für 10€ bekommen. Bei 2,50€ pro Gurt ist das ein super Preis!

Link


Seitentaschen

Worauf ist zu achten?

Als erstes ist drauf zu achten, dass die Taschen auf das Motorrad passen. Deswegen: Unbedingt vorher testen! Außerdem gibt es auch hier die Wahl zwischen Taschen und Koffern. Hier muss auch jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist. Taschen sind in der Regel jedoch viel günstiger als Koffer.
Bei Taschen ist drauf zu achten, dass sie Wasserdicht sind und ordentlich befestigt werden können, ohne zu verrutschen und an den Auspuff kommen.

Was haben wir?

Wir haben „Moto-Detail Satteltaschen“ von Louis mit jeweils 25 Litern Stauraum (gibt es nicht mehr). Mit zwei Klettgurten über und zwei unter der Sitzbank können diese gut und rutschfest befestigt und an vermutlich jedes Motorrad individuell angepasst werden. Als Unterlage haben wir eine Moosgummiplatte genommen, damit der Lack durch Reibung nicht zerkratzt wird.
Ebenso wie die Gepäckrolle werden die Seitentaschen quer zum Motorrad gerollt und mit einem Klips an der Seite befestigt. Auf der Seite sind noch zwei Gurte zum seitlichen zusammen pressen der Tasche. Sie haben unten und an den Seiten einen festen Plastikboden als Einlage.
Da die Taschen genauso gearbeitet sind wie unsere Gepäckrolle, ist auch diese 100%ig Wasserdicht und man kann viel reinstopfen und anschließend mit den Gurten zusammenquetschen.



Fotos

Ich möchte hier noch einmal auf die Speicherung der gemachten Urlaubsbilder hinweisen:

Speichert eure Fotos während der Reise immer wieder auch irgendwo anders als auf eurem Handy/eurer Kamera ab!

Einem Freund von mir wurde nach etlichen Wochen Urlaub sein Handy mit allen Urlaubsfotos darauf gestohlen. Er hatte sie nur auf seinem Handy, sonst nirgendwo. Futsch – Alles weg!

Ich persönlich habe eine eigene Cloud bei mir zu Hause stehen auf die ich sobald ich WLAN hatte meine Bilder hochgeladen habe. Es muss natürlich nicht zwingend eine selbst betriebene Cloud sein, auch kommerzielle tun hier ihren Dienst (Dropbox, Amazon Cloud Drive, uvm.) Aber auch schon ein einfacher USB-Stick (die gibt es mittlerweile auch mit Anschlüssen für Handys) oder eine Speicherkarte reichen aus um ab und zu mal seine Bilder dorthin zu sichern und somit einem totalen Verlust der Bilder entgegenzuwirken.
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#2
Wow, so einen ausführlichen Beitrag hatten wir hier schon lange nicht mehr, Respekt!   Bravo
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#3
Sehr schön. Ich mag es zwar etwas minimalistischer, aber je länger die Reise um so mehr Bedürfnisse bekommt man ja.
Inzwischen würde ich mich aber eh unterwegs in einer Pension einmieten Laughing

Gibt's noch mehr Bilder von den bepackten A-Modellen in den Alpen ?
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#4
Ich weiß ja nicht, was man mit so viel Kochgeschirr will, ich bin da immer mit deutlich weniger ausgekommen.


Eine Packliste ist gut, ich benutze für Urlaube auch immer eine und nach dem Urlaub wird sie aktualisiert, so
ist sie nach über 30 Jahren nahezu perfekt. Der Tankrucksack ist für jede Maschine mit allen nötigen und unnötigen
Ersatzteilen und Hilfsmitteln gepackt, die sich in dieser Zeit heraus kristalisiert haben, ich packe dann nur noch das
Grundwerkzeug dazu und fertig.

Empfehlen kann ich noch Brems- und Kupplungshebel, denn wenn die Maschine nur umfällt kann die Reise schon zu Ende sein.
Ich bin mal in Montenegro gestürzt und mir war der Bremshebel abgebrochen, zufällig traf ich jemanden, der einen kannte,
der Alu schweißen konnte. Im Ort gab´s noch nicht mal geteerte Straßen, aber ein Alu-Schweißgerät und das vor 35 Jahren.
Ich hatte einfach mal wieder Glück und damit ich beim nächsten Mal nicht wieder darauf vertrauen muss hab ich seitdem immer 
die Hebel dabei.
Desweiteren habe ich alle Züge und eine Tachowelle dabei, ist nämlich blöd, wenn man keine Kilometeranzeige hat, vor allem
für´s Tanken. 
Seitdem ich mal ein Loch im Tank hatte, ein Tankgummi war runter gerutscht und der Tank ein einer Schraube durchgerieben,
habe ich auch immer 2 K Powerknete dabei. Damit lassen sich im Fall des Falles auch durchgeschraddelte Motordeckel reparieren.
Kleber und Klebeband ist auch wichtig, Kabelbinder, Draht, eine Scheinwerferbirne, ein Flickset für schlauchlose Reifen + Pumpe,
Zündkerze + Stecker, verschiedene Stecker um Kabelverbindungen zu reparieren, Sicherungen, einen kurzen Montierhebel, 
ein Messgerät oder wenigstens eine Prüflampe, 1m Benzinschlauch, damit kann man zur Not auch mal Benzin ansaugen und umfüllen
und und und. Ich müsste mal in einen Tankrucksack reinschauen ob da noch was drin ist was mir im Moment nicht einfällt.

Gruß c-de-ville
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#5
So viel Kochgeschirr ist das gar nicht:
1 Pfanne
1 großer + 1 kleiner Topf
1 Teekanne
3 Becher
Letztes Jahr hatten wir nur das kleine Set mit und noch ein anderes Set, aber ohne eines davon wäre es nicht gegangen. So hatte man einen Topf zum Wasser kochen und konnte dann in den anderen Nudeln oder sonst was machen. Und da die Sets echt nicht viel Platz wegnehmen kann man sich den Luxus leisten Big Grin
Aber darf jeder selbst entscheiden wie er es braucht Wink
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#6
Ich hab nen Topfset bestehend aus 2 Töpfen und einem Kessel, die ineinander verpackt werden
und als Kocher nen Coleman Benzinkocher, damit man auf´s Essen nicht so lange warten muss,
der funktioniert der auch im Winter.
Antworten
#7
Bin ja ein ziemlicher Filterkaffee-Fan, und hatte zu den Forumstreffen ja neben Gaskocher, Kesselchen und Humpen auch so nen normalen Plastikfilterhalter für Papierfilter mitgenommen. Das Ding nimmt halt ziemlich Platz weg, aber irgendwer hatte mal so Papierfilter mit vorgestanzten, randverstärkten Löchern bei, wo nur ein Holzspieß durchgesteckt und über die Tasse gelegt wurde, den Plastikhalter konnte man sich so sparen. Kennt die Dinger wer?
Antworten
#8
(20.08.2018, 05:14)Rubino schrieb: Sehr schön. Ich mag es zwar etwas minimalistischer, aber je länger die Reise um so mehr Bedürfnisse bekommt man ja.
Inzwischen würde ich mich aber eh unterwegs in einer Pension einmieten Laughing

Gibt's noch mehr Bilder von den bepackten A-Modellen in den Alpen ?


Klar gibt es da noch mehr Bilder. Sind zwar nicht alle aus den Alpen, aber trotzdem schön.

Hier mal eine kleine Auswahl:

                   
Antworten
#9
(21.08.2018, 16:11)rex schrieb: Bin ja ein ziemlicher Filterkaffee-Fan, und hatte zu den Forumstreffen ja neben Gaskocher, Kesselchen und Humpen auch so nen normalen Plastikfilterhalter für Papierfilter mitgenommen. Das Ding nimmt halt ziemlich Platz weg, aber irgendwer hatte mal so Papierfilter mit vorgestanzten, randverstärkten Löchern bei, wo nur ein Holzspieß durchgesteckt und über die Tasse gelegt wurde, den Plastikhalter konnte man sich so sparen. Kennt die Dinger wer?
Ich habe immer eine Bialetti Espressomaschine dabei, dieses silberne Ding, das in Italien in jedem Haushalt steht. Das gibt es in verschiedenen Größen ist nicht zu voluminös und der Kaffee schmeckt wie aufgebrüht. Enfach strammen Espresso kochen, nach bedarf mit heißem Wasser verdünnen und fertig.
Antworten
#10
@c-de-ville: Ist eigentlich eine gute Idee, die Dinger hatte ich schon aus dem Gedächtnis gestrichen, da könnte ich mir gleichzeitig auch das Kesselchen sparen, wenn ich den Espresso wirklich kräftig mache und direkt in die H-Milch gebe...Grübel...Danke erstmal! Wink
Antworten
#11
Moin,
aber Augen auf beim Kauf. Ich habe hier eine stehen, ca 20 Jahre alt.
Die ist von der Metallegierung so scheisse das der Kaffee danach schmeckt. Die Brühe möchte niemand trinken.
Unn ick segg noch: "Jaaann! Jan pass up! Man do stunn he all mit trekker int koeken."

 
Antworten
#12
Meine ist schon über 30 Jahre alt und in Italien hab ich mal einen Cremator erstanden. Ein Sieb das man oben über den Auslauf stülpt, dann bekommt der Kaffee mehr Crema, weil er langsamer durchströmt. Übrigens die Bialetti nur mit Wasser reinigen, dann bekommt sie die bekannte Patina und dann gibt das Alu keinen Geschmack mehr ab. Es gibt sie aber auch in Edelstahl.
Antworten
#13
Na also, du hast einen Espresso Kocher dabei und wir stattdessen das 2. Camping Set Big Grin kommt vom Gepäck aufs gleiche raus was Größe und Gewicht angeht
Antworten
#14
(23.08.2018, 13:32)ulla schrieb: Na also, du hast einen Espresso Kocher dabei und wir stattdessen das 2. Camping Set Big Grin kommt vom Gepäck aufs gleiche raus was Größe und Gewicht angeht

Ja, aber ein 2. Topfset ist doppelt gemoppelt da ich eh nur einen Kocher habe aber 3 Töpfe. Wofür brauche ich 6 Töpfe? Scratchheadyellow Wink
Ne Bialetti ist ja nicht das Gleiche wie ein Topfset, sondern eine Ergänzung.  Wink
Aber wie ich schon geschrieben habe eine Ausrüstung kristallisiert sich mit den Jahren zum Optimum heraus, wenn man nach dem Urlaub aktualisiert.
Das hat bei mir auch länger gedauert, aber eure Frage war ja, "wie sieht eine Packliste aus" und die variiert ja je nach Reisenden und Tour. Ich war nur
im Süden unterwegs, bis zu 6 1/2 Wochen und 15.000 km, da braucht man natürlich zum Teil etwas andere Sachen, als wenn jemand 2 Wochen nach
Norwegen fährt. Um auf´s Topfset zurück zu kommen, ich bin im Süden meist essen gegangen, das war dort früher noch extrem günstig, denn zu der Zeit
war ich auch noch Student.
Antworten
#15
Das mit den 6 Töpfen für einen Kocher stimmt natürlich. Wir hatten auf ein paar Campingplätzen noch Herdplatten in einer Gemeinschaftsküche zur Verfügung, da war das dann schon sehr praktisch.
Für 6 Wochen würde ich vielleicht auch anders packen
Was steht denn alles auf deiner Liste wenn du mit Zelt und Motorrad verreist?
Antworten


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