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Erster Zwangshalt
#1
Na irgendwie war Tara, meine Zette gestern beleidigt, nachdem sie nach der Arbeit in knallender Mittagssonne einfach auf der Autobahn an einem Abschnitt ohne Standstreifen direkt hinter einem Zubringer aus ging. So richtig aus.

Hab sie eingekuppelt gelassen nichts in Leerlauf Anlasser laufen lassen nichts. Na dann stand sie da. Alle pfiffen an mir vorbei, bei einem LKW dachte ich der nimmt die via Sog mit. 

Dass sie Probleme mit der Tankentlüftung hat (pfeifen wenn man an ihr wackelt) ist mir ja bekannt, da muss ich sie manchmal in Reserve fahren wenn sie voll ist. Ebenso weiß ich aber auch, dass sie nur 4 Sekunden grob braucht um die leeren Versager wieder voll zu machen. 

Jup an ihr ist noch viel zu machen aber erstmal soll sie bis Oktober noch durch laufen. Als erstes dachte ich Lichtmaschine aber kann ja nicht sein wenn sie wieder ansprang....dazu später...und noch durchdrehe ohne dass das Relais den Anlasser sperrt. 


Dann saß ich eine halbe Stunde am Rand wegen Abschleppdienst und auf einmal sprang sie wieder an als wäre nichts gewesen und ist ohne Probleme die Stunde zurück gefahren. Am Benzinhahn habe ich nichts gedreht.


Also mir vermutet sich Steuergerät, Zündkerzen nicht müssten ja dann beide sein oder Benzinzufuhr. Sehr merkwürdgig.
Steven aus Potsdam

nennt mich doch auch gerne Don


Tara  Blue irre  meine GPZ 500D Candy Wine Red BJ 1994 34.000km nach 5 Jahren Standzeit im Einsatz
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#2
Hast denn den Tankdeckel aufgemacht nachdem sie stand? Grade wenn Du vermutest, dass die Tankentlüftung zu ist....
Da steht sie in der prallen Sonne der Tank ist heiss und unter Druck, und der gröbste Druck entweicht...
Dann fährst Du und der Tank kühlt per Fahrtwind ab....dann hast Du bei ner verstopften Entlüftung plötzlich Unterdruck im Tank, da will kein Benzin mehr rauslaufen.....
Was bei solchen Spritversorgungsproblemchen unterwegs meist auf die Schnelle hilft, ist, kräftig in den Schlauch der Versagerentlüftung pusten.
GPZ 500 S A Modelle 4,2 L/100 km    GS 500 E     Z 440     Z440LTD    ZZR 600D    DR 350   Wir sollten mehr nachdenken...vor allem vorher!
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#3
Ich hatte sie vorher schon ne viertel Stunde lang auf Reserve, deswegen hatte ich nicht den Eindruck, dass es an der Tankentlüftung liegt, wenn das der Fall ist hat sie immer verminderte Leistung aber keinen Totalausfall. Vielleicht Kraftstofffilter zeigt sich nächsten Monat wie der aussieht.
Aber gute Idee, schaue ich mir dann an wenn sie in die Winterwartung kommt. Ich lasse sie jetzt nur die 2 Moante laufen, weil ich sie brauche und rausfinden will, was mit ihr überhaupt ist. Immerhin stand sie 5 Jahre und ist eigentlich in Top Zustand. Fast schon zu gut für 24 Jahre xD

Danke
Steven aus Potsdam

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#4
Dann wird es wohl der Kraftstofffilter sein, wenn der falsch eingebaut ist, dann hat man dein Problem.
Da reicht dann der Druck des Restbenzins nicht mehr aus die Vergaser zu füllen. Der Benzinschlauch muss
immer so verlegt werden, das kein Bogen nach oben geht. Für das Benzin muss es nur abwärts gehen und
der Filter sollte möglichst senkrecht stehen, dann funktioniert das auch mit Filter und bis zum leeren Tank.
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#5
(18.09.2018, 12:48)c-de-ville schrieb: Dann wird es wohl der Kraftstofffilter sein, wenn der falsch eingebaut ist, dann hat man dein Problem.
Da reicht dann der Druck des Restbenzins nicht mehr aus die Vergaser zu füllen. Der Benzinschlauch muss
immer so verlegt werden, das kein Bogen nach oben geht. Für das Benzin muss es nur abwärts gehen und
der Filter sollte möglichst senkrecht stehen, dann funktioniert das auch mit Filter und bis zum leeren Tank.

Stimmt,  ich hatte das Problem auch.  Und selbst mit richtig eingebautem Filter kann es auf den letzten 2-3 Litern zu Engpässen kommen.
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#6
(18.09.2018, 13:12)3y3joe schrieb:
(18.09.2018, 12:48)c-de-ville schrieb: Dann wird es wohl der Kraftstofffilter sein, wenn der falsch eingebaut ist, dann hat man dein Problem.
Da reicht dann der Druck des Restbenzins nicht mehr aus die Vergaser zu füllen. Der Benzinschlauch muss
immer so verlegt werden, das kein Bogen nach oben geht. Für das Benzin muss es nur abwärts gehen und
der Filter sollte möglichst senkrecht stehen, dann funktioniert das auch mit Filter und bis zum leeren Tank.

Stimmt,  ich hatte das Problem auch.  Und selbst mit richtig eingebautem Filter kann es auf den letzten 2-3 Litern zu Engpässen kommen.

Danke werde ich beobachten. Ich hatte das erst ausgeschlossen, da sie beim letzten Tagstopp fast leer gefahren war.
Steven aus Potsdam

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#7
Also wenns beim Schütteln aus dem Tankdeckel pfeifft, hast Du kein Problem, sondern dann ist im Gegenteil alles in bester Ordnung. Wink
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#8
So, wie beim zweiten Zwangshalt festgestellt, liegt es wohl an der Zündung auf Topp Nummer 1 liegt.

Aber dennoch morgens manchmal anschieben. Die Batterie kommt auch raus. Aber wo messt ihr am Besten die Generatorleistung und wo kann ich die Sollwerte herausfinden?
Steven aus Potsdam

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#9
Der Generator der ''D'' ist robust, da sind Schäden unwahrscheinlich. Wenn die Batterie nicht richtig lädt liegt das meistens an der Batterie selber, oder seltener am Laderegler.
Den kannst Du aber testen, wenn Du bei laufendem Motor und leicht erhöher Drehzahl ein Voltmeter zwischen die Polklemmen der Batterie hältst. Die Ladespannung sollte dann so grob zwischen 13,5 und 14,5 Volt liegen.
Ist aber etwas abhängig vom Ladezustand der Batterie, je leerer desto höher die Spannung.
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#10
Gestern der dritte Zwangshalt. Der Verdacht wandert auf die Benzinzufuhr es war noch Spritt circa 1-2 Liter aber nach dem auftanken war das Aussetzen einfach nur weg. Benzinhahn, Versager und Tankentlüftung stehen auf der Winterliste. Hat jemand eine Idee, wie ich meine Versager im Raum Berlin günstig warten lassen kann?
Steven aus Potsdam

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#11
Las doch mal den Sprit aus den Schwimmerkammern ab, am besten in ein helles Gefäß,
dann siehst Du ob Dreck im Sprit ist. wenn ja, dann wiederholst Du das in Abständen.
Vergaser reinigen tut gar nicht unbedingt Not, wenn die Maschine grundsätzlich läuft.
Anhand des Drecks kann man schon eine gute Diagnose stellen, ist es wenig, viel oder 
kleine Krümel oder eher größere, sind sie magnetisch usw. Ich würde auch erst mal
Kraftstoffsystemreiniger in den Tank kippen, der kostet nicht viel, vielleicht bringt das
schon was.
Jemand der Vergaser gut und günstig reinigt wird schwierig, ist wie ne schnelle Schnecke.
Derjenige sollte wirklich Ahnung haben und akkurat arbeiten, das lassen sich die meisten
aber auch gut bezahlen. Ansonsten ist´s ein Risiko und schafft nur weiteren Ärger. Ich bin
dafür Vergaser so lange wie möglich zusammen zu lassen und sie nur abzubauen und zu 
zerlegen wenn wirklich was im Argen ist. Meist sind es nur Kleinigkeiten, die man aber nicht
richtig erkennt. Ich habe verschiedene Motorräder, die z.T. hohe Laufleistungen haben
(bis zu 200.000 km) und selbst da habe ich die Vergaser höchst selten ausgebaut und zerlegt,
vielleicht 2-3x, wenn überhaupt. Als die Autos noch Vergaser hatten, hat doch auch nie
jemand den Vergaser zerlegt, die waren irgendwann mal ausgeschlagen, aber an verdreckte
Vergaser kann ich mich nicht erinnern.
Vergaser haben heutzutage die größten Probleme, wenn sie mit dem aktuellen E5 Sprit länger
stehen, dieser Sprit verharzt und klebt alles zu. Ich würde bei längerer Standzeit den Sprit aus
den Schwimmerkammern ablassen und gut. In den Tank Super Plus tanken oder E5 mit
Benzinstabilisator einfüllen, dann klappt das auch im Frühjahr. Sollten die Vergaser bei der
Wiederinbetriebnahme tropfen, das gibt sich, da müssen nur die Schwimmernadelventile wieder
aufquellen. 

Gruß c-de-ville
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#12
Grundsätzlich mögen Vergaser ja empfindlich sein - es gibt da ja die verschiedesten Varianten. Aber der Vergaser der GPZ ist so ziemlich der einfachste darunter.
Als ich den GPZ-Vergaser zerlegt und wieder zusammengebaut habe, war das mein erster Vergaser überhaupt und es hat alles ganz einfach fumktioniert. Das ist kein Hexenwerk und falsch machen, kann man fast nichts.
Daher: mein Tipp wäre, sich ein U-Schallgerät zuzulegen (was ich auch getan habe).
In ein 2-Liter-Gerät passt ein einzelner Vergaserkörper und kostet knapp 50 Euro (zB. von Triton).
Bis jetzt hat sich das Gerät absolut bezahlt gemacht.

PS: dafür traue ich mich nicht ans Getriebe... zuviele Zahnräder...
Mein Herz schlägt links.
www.nachdenkseiten.de
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#13
Ein Ultraschallgerät ist auch nicht das Allheilmittel.
Ich hab noch nie eins benutzt und die Vergaser sind trotzdem immer sauber geworden. Denn früher war’s noch nicht erfunden und heute weiß ich wo’s drauf ankommt, im Prinzip müssen nur alle Bohrungen frei sein, auch die, die man kaum sehen kann. Druckluft und Borsten bzw. Kupferdrähte aus Kabeln wirken da Wunder.
Natürlich kenne ich auch Leute die Ultraschallgeräte benutzen und von denen weiß ich das es da große Unterschiede gibt und das nicht jedes Gerät alle Verkrustungen löst, das machen nur richtig teure Geräte mit Heizung und speziellen Flüssigkeiten.
Natürlich kann man auch ohne Erfahrung Vergaser zerlegen und reinigen, so habe ich es auch gelernt, aber man muss dann auch bereit sein Fehlschläge zu ertragen. Auch gibt es sehr viel beim Zusammenbau und einstellen zu beachten, denn die kleinste Kleinigkeit kann großen Einfluss auf die Laufkultur des Motors haben. Wenn man Pech hat handelt man sich einen Motorschaden ein, weil das Gemisch zu mager ist.
Das ist keine Schwarzmalerei, das sollte man wissen, oder wenigstens mal gehört haben.
Empfehlen kann ich nur, die Vergaser mal mit jemandem zu zerlegen und zu reinigen, der das schön öfters gemacht hat und der einem erklären kann wo es drauf ankommt, das ist die schnellste und sicherste Methode zum Erfolg.
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#14
Mit dem Ultraschallbad pflichte ich bei. Wenn ich auf Arbeit Teile zum vermessen bekomme wo es auf 0,001 ankommt und die Teile in Fräszentren mit kleinen Bohrungen gefertigt wurden, kann man sich das Ultraschallbad zumindest ohne Heizung auch hier und da schenken. Da ist man mit dem Auge und mechanischer Reinigung besser dran, gibt auch dem Teil mehr Liebe xD
Steven aus Potsdam

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#15
Nun, die Frage war, wie es günstig geht - nicht optimal, oder was das Non-Plus-Ultra sei. Und schon gar nicht war die Frage, womit man sich nicht auskennt, außer vom Hörensagen...
Die GPZ und ihre Vergaser sind so unempfindlich (und bitte, wir reden nur über die GPZ und nicht über andere Dinge), die springt sogar an, wenn man mal die Leerlaufgemischschrauben vergisst einzubauen, oder den Benzinschlauch an die Entlüftung anschließt... da kommt es beim Zusammenbau nicht auf die 3. Stelle hinter dem Komma an.
Natürlich ist das U-Schallgerät keine 100%ige Lösung, aber eine 90%ige.
Das Triton hat übrigens eine Temperaturregelung. Und ob billiges, oder teures Gerät - der Reinigungszusatz ist der Schlüssel zum Erfolg  (kann man aber nur wissen, wenn man mal verschiedene ausprobiert hat).

Wenn sich ein Krümel in einem Kanal verklemmt hat und diesen verstopft, dann hilft gar nix - weder Druckluft, noch Litze, noch U-Schall. Es sei denn man hat Glück (oder es hilft ein Wunder) - aber es liegt nicht an der Methode.

Ich habe mit meinem kleinen, billigen 2-Liter-Triton und mit dem Reiniger Tickopur TR2 ein gutes halbes Dutzend GPZ-Vergaser gereinigt und alle haben nach dem Zusammenbau funktioniert und waren blitzeblank. Das ist meine kleine Erfahrung.
Ich kann daraus schließen, dass diese Methode auch bei vergleichbaren Unterdruck-Vergasern genauso funktioniert. Zu Saug-, Fallstrom, oder sonstigen Vergasern habe ich keine Erfahrung.

Es gibt ein paar Dinge, die die Entwicklung hervorbringt, die nützlich sind. Nicht alles - aber sicher vieles - ist ein Versprechen der Werbung, die nicht eingehalten wird. Man sollte aber offen sein, für Neuerungen, die heute oft kleiner und günstiger sind, als vor 30 Jahren. Man sollte nicht vergessen, dass viele Dinge "von damals" nur deshalb gut funktionieren, weil man sich damals die Zeit genommen hat, sich mit den Dingen zu arrangieren. Dieser Lernprozeß sollte auch heute noch fortgeführt werden. Ansonsten könnte man behaupten, dass wer damit aufgehört hat, alt und bequem geworden ist. Da sollte man aber so ehrlich sein und das bei seinen Empfehlungen dabei sagen...
Mein Herz schlägt links.
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