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Ach du dickes Ei.
#1
Hallo zusammen,
Ich hin neu hier im Forum und suche Hilfe befinden erfahrenen Schraubern.
Ich habe mit eine Kawasaki GPZ 500 S BJ 1998 zugelegt.
Bei der Besichtigung und der kleinen Proberinde war soweit alles ok.
Lt. Vorbesitzer war die Maschine zuvor 8 Jahre stillgelegt.
Lt. Ihm wurden alle Flüssigkeiten getauscht, die Reifen erneuert, Tank entrostet und neu versiegelt, Kette und Ritze gewechselt, Vergaser gereinigt und von Kawasaki synchronisiert, Benzinfilter eingebaut, sowie auch das Öl samt Filter.
Gelaufen hat die Maschine Lt Tacho 19500Km.
Als ich die Maschine zurückfahren wollte fingen die Merkwürdigkeiten an.
Zunächst ging sie mir während der Fahrt aus.
Ok, zuwenig Sprit.
Auf Reserve gestellt, 5 mal georgelt und dann sprang sie wieder an.
Nach dem tanken dann über die Bahn zurück nach Hause, Ca 50Km.
Die Maschine zuckte während der Fahrt unregelmäßig leicht mit dem Heck, was ziemlich für Unruhe sorgte.
Zudem nahm die Maschine nicht ordentlich Gas an und brachte gelegentlich kurze Vibrationen durchs Gefährt.
Die Tachobeleuchtung flackerte zudem beim überfahren von Bodenwellen.
Als die Maschine endlich auf Temperatur war habe ich den Choke zurückgeschoben, was jedoch nichts brachte.
Eher hatte ich das Gefühl als ob sie jetzt noch unwilliger auf Gasbefehle reagierte.
Zudem stieg die Temperatur bis an den roten Bereich.
Daher habe ich den höchsten Gang eingelegt und die Maschine nicht höher als 3500U/Min. gedreht.
Zuhause vor der Garage endlich angelangt stellte ich fest, dass die Kühlflüssigkeit im Kühlwasserausgkeichsbehälter kochte.
Da es dunkel war verschob ich die Überprüfung auf den nächsten Tag.
Bei der erneute Überprüfung bei Tag stellte ich fest, dass kein Wasser mehr im Behälter war.
Meine Vermutung ging in Richtung vom Termostat.
Zum Testen habe ich den Behälter mit dest. Wasser aufgefüllt um zu sehen ob es öffnet oder die Maschine wieder zu heiß wird.
Beim erneuten anwerfen stellte sich nun ein neues Horrorzenario ein.
Der Motor lieg wie ein Sack Schrauben.
Zudem waren in den Krümmern Geräusche zu hören, als ob die Ventile nicht richtig Schließen.
Bei einem leichten Gasstoss kamen aus dem linken Endtopf schwarze Rauchwolken heraus.
Zwar nur leicht, jedoch habe ich die Maschine sofort abgestellt.
Meine Vermutungen sehen nun wie folgt aus:
1: Thermostat defekt
2: Zylinderkopfdichtung ebenfalls
3: Ventilspiel massiv verstellt.

Mein Plan sieht vor diese Probleme in Eigenregie zu lösen.
Bin jetzt auch nicht der untalentierteste Schrauber und habe auch schon am Auto viel gemacht.
Zudem habe ich mir die Anleitungen aus dem Forum bereits zur Gemüte geführt.

Danke an der Stelle schonmal an die Ersteller für diese tolle Arbeit.

Und am Motor ist eine andere Nummer eingestanzt als in den Papieren steht.
Ist das normal?

Zurückgeben ist nicht, da es sich um einen Privatverkauf handelt.
„Gekauft wie gesehen!“

Was meint ihr dazu?
Hab ich irgendetwas übersehen/vergessen?
Sry für den Roman Undecided
Hab das ganze zudem mit dem Handy getippt.
Antworten
#2
Herzlich willkommen.
So wie es aussieht hast du ein neues Hobby Big Grin

Also erstmal, der Chokehebel funktioniert analog, Viele eingefleischte Suzuki-Honda-Yamahanisten kommen damit nicht zurecht.
Der Choke kann eigentlich nach den ersten Metern zurückgestellt werden, eine gut eingestellte Maschine läuft ab ca. 15° Außentemperatur auch ganz ohne.
Wie lange bzw. weit bist du mit Choke gefahren ?

War bevor du los bist genug Wasser im Ausgleichsbehälter ?
Das ist kein Auto mit zweikreis Kühlsystem, das Thermostat lässt nur mehr oder weniger Durchfluss im System zu.
Eine defekte Kopfdichtung ist ziemlich wahrscheinlich, und vieleicht hast du durch die Fahrt mit zu hoher Temperatur die Ventile verbrannt.
Darauf kannst du beim Dichtungswechsel dann auch gucken.

Schmeiß den Benzinfilter raus, im Tank sollte ein kleiner Siebfilter eingebaut sein. Zubehörfilter machen meist nur Ärger.

Das flackern an den Instrumenten und Ruckeln lässt noch auf elektronische Mucken schließen.
Das kann der Kupplung- oder Seitenständerschalter sein, oder aber z.B. das Zündschloss.
Nach 8 Jahren Pause ist das durchaus normal, mit Kontaktspray kann man die Schalter meist wieder retten.

Das die Nummern von Rahmen und Motoren nicht überein stimmen ist guter Kawasaki Standard.
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#3
Hi, herzlich willkommen hier im Forum. Rubino hat ja schon (ungewohnt wortreich Wink ) alles wesentliche zum Problem gesagt - ich würde jetzt auch den Kopf mal herunternehmen und mir die Ventile anschauen. Ist alles keine Katastrophe, gute, gebrauchte Teile sind ja ohne Ende relativ günstig verfügbar.
Grüße, rex
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#4
Schon einmal Danke für die schnelle und ausführlichen Antworten.
Dann werde ich mich die Tage mal ans Werk begeben und die Gute auseinandernehmen.
Hoffe doch sehr, dass die Ventile und die Sitze in Ordnung sind.
Ich werde jedenfalls berichten Wink
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