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Kläppern nach Einstellen der Ventile
#1
Hallo,

Ich habe an meiner GPZ in der kürzeren Vergangenheit zwei mal das Ventilspiel kontrolliert und eingestellt. Aber irgendwie klappert sie trotzdem noch ganz extrem, v.a. wenn der Motor kalt ist.
Das Spiel der Ventile stimmt auf jeden Fall, das habe ich x mal überprüft. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass die OT-Stellung nicht gepasst hat. Ich konnte den Schlepphebel des Ventils nach rechts und links schieben wenn als ich das Ventil eingestellt habe. Ein Video dazu könnt ihr hier anschauen, da ich es im Forum nicht hochladen kann: https://nextcloud-andreas.spdns.de/s/qNboCWNYinFrLLZ

War das die richtige Position um das Ventilspiel einzustellen? (Im Falle des Videos das linke Auslassventil)
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#2
Das Ventil stellst du ein wenn der Nocken vom Schlepphebel wegzeigt, also quasi der Grundkreis anliegt.
bei falschen OT gibts da nicht einzustellen da sind beide Ventile teiloffen, wenn Du da mit Gewalt einstellst, hast du danach statt 0,2 mm, 2 mm Ventilspiel ein lautes geklapper und keine Leistung auf dem Pott
GPZ 500 S A Modelle 4,2 L/100 km    GS 500 E     Z 440     Z440LTD    ZZR 600D    DR 350   Wir sollten mehr nachdenken...vor allem vorher!
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#3
Geht man dann einfach nach Augenmaß was die OT Stellung angeht? Im Handbuch ist ja die Zeichnung mit dem Zahnrad von der Steuerkette an der 2 verschiedene Zeichen sind die dann in der oder der Richtung stehen müssen um die Einlass oder Auslass Ventile einzustellen.
wenn man das so wie im Handbuch macht passt es meist nur bei einem Ventil und beim andren nicht
Und auf dem polrad ist auch nicht immer eine Markierung zu sehen wenn ein Ventil im OT steht
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#4
Ich hab noch nie ein Handbuch benutzt beim Ventile einstellen. Wenn der Nocken vom Schlepphebel/Kipphebel wegzeigt, also auf der anderen Seite ist verglichen mit der Stelle wo Du einstellst, dann liegt automatisch der Grundkreis der Nocke am Kipphebel/Schlepphebel an. Und da wird eingestellt.


Ähem, muss mich korrigieren, natürlich schaue ich schon mal ins Handbuch, aber nur um die Einstellwerte zu wissen, die kann ich mir bei meinen vielen Mopeds nicht alle merken....Smile
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#5
Ah ok, dann muss ich bei mir wohl auch nochmal korrigieren. Hab mich ehrlich gesagt schon gewundert wie das mit den Markierungen funktionieren soll wenn dann gleichzeitig der kipphebel wegzeigen soll, funktioniert nämlich nicht.
Dann Stimmt s bei Andy auch nicht, er hat sie so eingestellt wie ich und meine Kleppert jetzt mehr
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#6
Uiiii Du hast vielleicht echt auf dem falschen Totpunkt eingestellt?!? Da läuft die Mühle wie ein Sack Nüsse.
Das hat dich sicher 7 PS gekostetSmile

Viertaktmotor: Beim OT wo die Zündung erfolgt müssen beide Ventile geschlossen sein, sonst ist da keine Verdichtung. Hier können beispielsweise die Ventile eingestellt werden.
Und der andere OT ist der Arbeitspunkt bei welchem gerade das Altgas aus dem Zylinder gestossen wurde, das Auslassventil ist hier gerade am schliessen und das Einlassventil beginnt zu öffnen da bei der nächsten Abwärtsbewegung des Kolbens ja frisches Gemisch angesaugt werden muss. Wenn man die Kurbelwelle an diesem Punkt leicht vor und zurückdreht, sich also der Kolben um den OT bewegt, dann sieht man , dass beide Ventile sich bewegen. Man nennt das auch Ventilüberschneidung. Die Technischen Gründe dafür möchte ich jetzt nicht ausführlich schildern, aber es hat was mit Leistung und Drehmoment zu tunSmile
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#7
(17.04.2019, 14:59)3y3joe schrieb: Ich hab noch nie ein Handbuch benutzt beim Ventile einstellen. Wenn der Nocken vom Schlepphebel/Kipphebel wegzeigt, also auf der anderen Seite ist verglichen mit der Stelle wo Du einstellst, dann liegt automatisch der Grundkreis der Nocke am Kipphebel/Schlepphebel an. Und da wird eingestellt.

Da habe ich auch eingestellt. Eben weil von der Nocke gar kein Druck auf dem Schlepphebel ist kann ich den nach links und rechts bewegen (siehe Video).

Ich habe nachdem ich das an dem Einlassventil so eingestellt habe die Nockenwelle weitergedreht bis der Schlepphebel des Auslassventils entlastet war (Nocke wieder gegenüber). Dann habe ich dort gemessen. Hätte ich vielleicht das ganze auf der Stellung des Einlassventils lassen müssen und dabei am Auslassventil messen? Das erscheint mir aber nicht logisch...
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#8
Ich gebe jetzt auch mal meinen Sempf dazu.
Macht es so, wie Joe es geschrieben hat. Die
Nocken des rechten Zylinders müssen auf 10
und 2 Uhr zeigen, Aus auf 10 und Ein auf 2 Uhr.
Ventile einstellen, ich stelle immer auf 0,18 und
0,23 mm ein, und den anderen Zylinder genau
so, da allerdings Ein auf 10 und Aus auf 10 Uhr
wenn man von der rechten Seite drauf schaut.
Alles klar?
Gruß c-de-ville
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#9
Mir ist noch nicht klar ob die beiden Nockenwellen gleichzeitig auf 10 Und 2 Uhr zeigen oder ob ich sie dazu weiter drehen muss.
Ich habe sie nämlich weitergedreht bis der Nocken jeweils gegenüber des jeweiligen Ventils lag das ich gerade messe.
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#10
Das kannst Du nur auf einem Zylinder jeweils machen. und das ist es auch nicht so wichtig wie genau die stehen, Micha beschrieb die genaue Position, die sich halt so ergibt wenn man es genau treibt.
Aber der Grundkreis ist lange, da würde es auch mit 11 und 13 Uhrpassen , oder mit 12 und 15 Uhr.
Eigentlich ist das aber ok wie Du schriebst , dass Du es gemacht hast.Die Nocken haben vom Einstellspalt weggezeigt. So habe ich das jetzt verstanden.
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#11
Ja die haben weggezeigt. Und trotzdem klappert es ganz schön.
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#12
Und Du hast nachdem Du einen Zylinder eingestellt hast, die Kurbelwelle weitergedreht? Ich frage nur zur Sicherheit.
In einer Kurbelwellenposition kannst Du nicht beide Zylinder einstellen.
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#13
Hier n nettes Video auf youtube, da sieht man am 1:40 die Ventilüberschneidung beim "falschen" OT

https://www.youtube.com/watch?v=C0unbau0yXc
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#14
Ja Ich habe weitergedreht um den anderen Zylinder einzustellen.
Zu der Stelle bei 1:40 Im Video: das ist ja dann nicht der obere Totpunkt (OT) sondern der untere Totpunkt (UT?). Woran kann man erkennen ob der Zylinder gerade am UT oder OT ist? Gibt es außer dem Blick ins Zündkerzenloch noch eine andere Möglichkeit?

Es müsste doch für das Ventilspiel aber eigentlich egal sein ob OT oder UT gemessen wird, da doch bei beiden die Ventile jeweils komplett geschlossen und von der Nockenwelle entlastet sind. Oder etwa nicht?
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