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Ich habe ein Stromproblem
#1
Moin Leute,
ich wollte mal fragen, wer schon mal eine kaputte Lichtmaschine (Stator/ Spulenkranz) hatte.
Meine Tochter ist gestern von einer Tour zurückgekommen und meinte der Motor würde
seltsame Geräusche machen. Zuhause angekommen ist die Batterie leer.
Heute habe ich die Batterie erst mal aufgeladen und mal die Ladung gemessen, die liegt im
Leerlauf bei 13,6 V und bei 4.000 geht sie runter auf 13,15 V. Der Motor hört sich normal an.
Daraufhin hab ich als erstes den Gleichrichter durchgemessen, da es das empfindlichere Bauteil
ist, aber alle Dioden scheinen ok zu sein, sperren in eine Richtung und bei getauschten Messkabel
haben sie Durchgang. Ein anderer Gleichrichter der definitiv ok ist war gleich.
Die Lichtmaschine, die ja 60 V abgeben soll gibt 0 V ab.
Zur Info, es ist ein Electrix Polrad verbaut, also daran wird es wohl nicht liegen.

Gibt es eine andere bekannte Schwachstelle des Stators, der hier für Ärger sorgt. Kann man noch
etwas anderes messen, als das was im WHB steht?

Einen anderen Stator habe ich da, angeblich ist er ok, so sagt zumindest der Aufkleber von mir, der
drauf beppt.
Wenn ich die einzelnen Phasen gegenseitig durchmesse sind die Werte alle gleich, sie sind bei beiden
Statoren (?) 2,6 Ohm. Demnach wäre bei beiden der Anker defekt, so das WHB.

Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen.

Gruß c-de-ville
Antworten
#2
Hast du kontrolliert, ob das Polrad fest ist?
Mein Herz schlägt links.
www.nachdenkseiten.de
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#3
So ich hab mal weiter gebastelt und anstelle das Problem zu lösen habe ich ein weiteres gefunden.
Denn es gab ja noch das Geräusch und deshalb habe ich das Polrad ausgebaut, es war übrigens fest. 
Aber das Anlasserkettenrad hinter dem Polrad schleift minimal am Gehäuse, nichts dramatisches, aber
es schleift wohl minimal. Nach Studium des WHB musste ich feststellen, das dort keine Distanzscheibe
vorgesehen ist. Aber weshalb ist das dort so eng? Um das zu klären habe ich mal bei der anderen Zette 
nachgesehen, die gerade teilzerlegt ist, dort ist es ebenso eng. 
Ich werde mir jetzt Distanzscheiben besorgen und einbauen.

Oder hat jemand eine andere Lösung?

Nun zum Stromproblem, hab heute nochmals mit einem analogen Messgerät gemessen und siehe da 
die LiMa liefert nur 40 V, 60 V sollen es sein. 

Wenn ich das Schleifproblem gelöst habe geht es weiter.

Anbei noch Fotos der Schleifspuren.

Gruß c-de-ville


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#4
Noch zur Info, die massiven tiefen Schleifspuren sind von einem Anlasserfreilauf, den deiner der
Vorbesitzer nicht richtig festgezogen hatte, da hat irgendwann eine Schraube das Kettenrad blockiert.
Aktuell reden wir von den blanken Stellen, am Kettenrad sind nur minimale Schleifspuren zu erkennen
und auch Spähne oder ein Silberschimmer waren in den Ölresten des LiMa-Deckels nicht zu erkennen.

Gruß c-de-ville
Antworten
#5
Noch zur Info, die massiven tiefen Schleifspuren sind von einem Anlasserfreilauf, den einer der
Vorbesitzer nicht richtig festgezogen hatte, da hat irgendwann eine Schraube das Kettenrad blockiert.
Aktuell reden wir von den blanken Stellen, am Kettenrad sind nur minimale Schleifspuren zu erkennen
und auch Spähne oder ein Silberschimmer waren in den Ölresten des LiMa-Deckels nicht zu erkennen.

Gruß c-de-ville
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#6
Ich habe wohl die Lösung des Problems gefunden.

Das Laufspiel des Anlasserkettenrades habe ich mit einer 1 mm Scheibe zwischen Kurbelwelle und Kettenrad erreicht.

Das Stromproblem habe ich durch messen und austauschen von Bauteilen erforscht, auf der messtechnischen Seite wurde ich von
einem Freund, der Elektriker, Motorradfahrer und Bastler ist, unterstützt. Dabei kam heraus, das die von mir angegebenen 40V ein
Rechenfehler waren, da ich mit einem analogen Messgerät gemessen hatte. Ich habe angefangen zu rechnen und hätte nur denken
und ablesen brauchen. Denn bei einer Einstellung von 150V und einer Skala bis 30 hätte ich den gemessenen Wert von 12 nur halbieren
brauchen, das wären 60V gewesen. Gemessen werden die 3 gelben Kabel von der LiMa mit Wechselstromeinstellung undgegeneinander,
NICHT jede Leitung gegen Masse. Also Stator, Alternator oder wie immer man den Spulenkranz auch nennen mag ist heile. Ich
haben auch noch einen  zweiten gemessen.
Bei den Reglern habe ich nur die Dioden durchgemessen, eine Seite Durchgang, andere Seite sperrt, also auch alle ok.
Aber als ich die Ladung gemessen habe, da habe ich einfach nicht genug Ausdauer gehabt und die Batterie war auch nicht voll
geladen, denn zuerst fällt der Ladestrom ab und steigt dann langsam wieder an, heißt, zuerst fließt Ladung in die Batterie, bis sich ein
Gleichgewicht eingestellt hat und dann geht der Ladestrom hoch bis zum Abschalten. Bei 5-5.500 Umdrehiungen dauerte es eine
Weile, bis der der Ladestrom auf 13,6-13,65V bei 2 Reglern und 13,8-13,85V bei einem anderen Regler anstieg, diesen habe ich
dann eingebaut.

Es war also kein Fehler in der Batterieladung, sondern ein Strombedarf der über der Leistung der LiMa lag.
Meine Tochter ist fast 300 km mit einem Fahranfänger, bei geringeren Geschwindigkeiten als üblich, also auch bei geringeren
Drehzahlen als üblich und das mit Griffheizung (es waren 6 Grad) gefahren.
 
Rechnerische Lösung:
- die LiMa leistet 190W bei 6.000 Umdr.
- der Strombedarf ist wie folgt:
  Zündung 30W + Licht 80W + Heizgriffe 60W = 170W dazu kommt noch ab und an Bremslicht + 42W und Blinker +21W,
dann ist man im Maximum schon bei über 230W, also 40W über max. Leistung der LiMa. Die Ladung der Batterie wird auf dieser
Tour aber eher bei nur 140W gelegen haben, also sieht die Rechnung noch ganz anders aus. Die Batterie bildet übrigens nur einen
Puffer von max. 168W, das reicht, um im normalen Betrieb OHNE Griffheizung das System am Leben zu erhalten. Mit Griffheizung
sollte man also häufig mit 6.000 Umdr. fahren, beziehungsweise, wenn man in Gegenden mit Tempobeschränkungen und vielen
Ampeln unterwegs ist mit höherer Drehzahl, also im niedrigeren Gang, oder eben die Griffheizung ausschalten bzw. wenigstens auf
die kleineren Stufe einstellen.


Alles klar

Gruß c-de-ville
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#7
Interessanter Bericht. Klingt logisch. Lerne gerne dazu.
Haben GPZ und KLE eigentlich die selben Batterien?
Hat die GPZ evtl eine 14Ah und die KLE nur eine 10Ah?
Ohne etwas Aufwand kann ich das grad nicht evaluieren Shrug
Mein Herz schlägt links.
www.nachdenkseiten.de
Antworten
#8
Hast Recht, die KLE hat ne kleinere, ist der Puffer also noch geringer und sie geht noch eher in die Knie.
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