Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dassIhnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Steckachsen Räder Sicherheit?
#1
Sagt mal habt ihr irgendwelche Erfahrungen mit der Dauerfestigkeit mit den Steckachsen der GPZ? Der Hintergrund: Beim Kettensatz wechseln in den letzten Tagen ist mir eine Geschichte zurück in den Kopf gekommen die sich vor über 30 Jahren ereignet hat und die ich eigentlich schon verdrängt hatte. Ein Freund hatte mich damals seine neueste Errungenschaft fahren lassen, irgendso eine 400er oder 450er Suzuki und bei der Fahrt ist mir bei 100 die Steckachse am Hinterrad gebrochen. Dass dies nur mit viel Glück nicht zum Desaster geführt hat, brauch ich sicher nicht erwähnen. Mein Vater erzählte mir damals dass ein Arbeitskollege bei sowas tödlich verunglückt ist, als die Steckachse vorne brach. 
Die gpz stammt ja auch noch aus Zeiten wo die Kenntnisse über Werkstoffe und die Fertigungstechnik noch nicht den Stand von heute hatten. 

Lange Rede kurzer Sinn. Hat bei der gpz schon mal jemand von Problemen gehört oder jemand die Teile einfach ausgetauscht ab einem gewissen Alter / km?
Zitieren
#2
Natürlich kann sowas mal passieren, wie eben alles passieren kann, aber es kommt schon sehr selten vor. Ich fahre seit über 45Jahren motorisierte Zweiräder und ich habe noch von niemanden gehört dem so etwas passiert ist. Ich bin in der Motorradszene gut vernetzt und kenne viele Tourenfahrer, die schon hunderttausende von km gefahren haben und selbst hab ich auch schon über 500.000 km gefahren, mach dir da keine Sorgen. Vorrausgesetzt natürlich das auch alles richtig montiert ist und das man beim Auseinanderbauen sich die Teile auch mal genauer ansieht und die Teile natürlich nicht mit Gewalt montiert.
Die Kenntnisse über die in der GPZ verbauten Werkstoffe waren mit Sicherheit schon komplett bekannt, 1969 war man ja sogar schon auf dem Mond gewesen. 
Natürlich gibt es auch Materialermüdung durch Vibrationen oder Spiel und genau deshalb sollte man bei Reparaturen oder Inspektionen immer genau hinsehen und auch das ist keine 100 % Garantie. Ein Restrisiko bleibt also. 
Ich habe 2 Maschinen, die jeweils 200.000 km gelaufen haben, auch da ist noch nichts außergewöhnliches aufgetreten, sprich irgendwas ist einfach so ohne Grund auseinandergefallen. Wenn da was dran kaputt ging wusste ich eigentlich immer weshalb das passiert ist, eigentlich liegt es immer am Fahrer, der irgendwelche  Anzeichen nicht erkennt oder der das Fahrzeug über Gebühr belastet.

Gruß c-de-ville
Zitieren
#3
Ich bin ja auch schon länger hier, aber davon habe ich in unseren Kreisen speziell bei der GPZ nichts vernommen.
Gewechselt haben sicher wohl einige, denen die Achsen eingelaufen sind, oder der Rostfraß zu fortgeschritten war.
Ich selber habe nur die Bolzen an der Umlenkung, bzw. im Schwingensystem erneuert, weil eingelaufen/rostig.

"Normal" im Sinne von "kann schonmal vorkommen" finde ich das allerdings nicht. Da wird sicher eine Krafteinwirkung stattgefunden haben, die mit dazu beigetragen hat.
Transzendenz, Resilienz, Transparenz. Und "omm".
Zitieren
#4
Also selbst beim Enduro oder Supermoto ist mir sowas noch nicht vorgekommen. Da sind es Hohlachsen, bei der GPZ eine Vollmaterialachse.
GPZ springt nicht und krachselt nicht irgendwelche Berge hoch. Wobei, eimal mußte Felix von mir und Chris die Maschinen 15m aufn Hügel in Polen hochfahren Wink
Zette Grün , Yammi Rot Motorrad fahren tut so gut   Whistle Shrug
Zitieren
#5
Ja, die Achsen brechen ja auch nicht, indem am vollen Querschnitt  der Bolzen abschert.
Das passiert dann an Übergängen, Durchmessersprüngen, die Kerben von Gewinde und zusammen mit der Zugkraft womit die Schraube angezogen wird.

Bei der Susi in meinem Fall war das auch so. Mein Kumpel war damit kurz vorher noch Vmax von 180 gefahren Big Grin
Dann ging ich auf die Reise und ich wollte bei 100 mich vorbereiten bald abzubiegen. Als ich vom Gas ging war die Maschine
auf fast beiden Fahrspuren am hin und her pendeln. Dann bin ich abgebogen und man merkte immer mehr dass was nicht stimmt.
Das unfassbare war passiert. Und der Hammer war noch, sowas würde man wenn es wollte nie hin kriegen.
Die Kette lief mit ihren Außenplatten der Glieder auf den Spitzen der Zahnräder. Dadurch war alles ganz schon unter Druck und verklemmt.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste