Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dassIhnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Wissenswertes über die Funktionsweise des 4-Takt Motors
#1
Der Viertakt- oder Otto-Motor

Er hat wie der Name schon sagt - 4 Takte

[Bild: http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/Mo...angsam.gif]

1. Takt Ansaugen

2. Takt Verdichten

3. Takt Zünden

4. Takt Auslassen







[Bild: http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/Mo...akt/aa.gif]

1. Takt Ansaugen
Dabei bewegt sich der Kolben in Richtung des unteren Totpunktes (UT).

Das Einlassventil wird dabei von der Einlass-Nockenwelle geöffnet. Dabei herrscht im Brennraum des Motors ein Unterdruck, durch den das Benzin-Luft-Gemisch angesaugt wird. Der Unterdruck entsteht übrigens nicht durch den Kolben, der sich "nach unten" bewegt, und so den Brennraum vergrößert. - Wir akzeptieren das jetzt aber mal so, und gedulden uns bis zum letzten Takt







[Bild: http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/Mo...akt/ab.gif]

2. Takt Verdichten
Das Einlassventil ist von der Ventilfeder wieder geschlossen worden. Der Kolben bewegt sich Richtung oberen Totpunkt (OT).

Durch die Verringerung des Volumens über dem Kolben wird das Gemisch verdichtet. Bis jetzt war das Gemisch wirklich nur ein Gemisch aus Luft und kleinsten Benzintröpfchen. Durch die Komprimierung erwärmt sich dies soweit, dass das Benzin spätestens jetzt endgültig verdunstet. (Tut es eigentlich schon vorher durch den Kontakt mit dem warmen Brennraum; außer natürlich im kalten Zustand. - Deswegen brauchen wir beim Start ja auch den Choke.)







[Bild: http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/Mo...akt/ac.gif]

3. Takt Zünden
Wenn der Kolben im OT angekommen ist, wird das Gemisch von dem Funken der Zündkerze entzündet.

Dadurch verbrennt das Gemisch, (Deswegen heißt der Motor auch Verbrennungsmotor und nicht Explosionsmotor) Bei einem explodierendem Gemisch würde der Kolben zwar auch bis zum UT wandern, von da aus aber auch gleich weiter bis durch die Ölwanne und durch den Druck wird der Kolben Richtung UT gedrückt. Dabei treibt der Kolben über das Pleuel die Kurbelwelle an. Übrigens habe ich etwas geflunkert: Das Gemisch wird schon etwas vor dem OT entzündet, da die Flammenfront etwas Zeit braucht das ganze Gemisch zu entzünden. Mit diesem "Trick" wirkt länger der maximale Druck auf dem Kolben, und der Motor hat beträchtlich mehr Drehmoment/Leistung







   

4. Takt Auslassen
Das Auslassventil ist geöffnet, und der Kolben bewegt sich Richtung OT.
Dabei strömt das verbrannte Gemisch aus dem Motor. Jetzt kommen wir auch zu dem geheimnisvollen Unterdruck im ersten Takt: Wenn das Auslassventil öffnet herrscht im Brennraum immer noch ein sehr starker Restdruck, durch den das Abgas mit Gewalt beschleunigt wird und entweicht. Durch die hohe Geschwindigkeit wird aus dem Brennraum auch der letzte Rest mitgerissen, und der oben erwähnte Unterdruck entsteht. Dabei sind Auslass- und Einlassventil eine kurze Zeit gleichzeitig geöffnet. Dadurch passiert Folgendes: frisches Gemisch kommt in den Brennraum, und teilweise sogar mit in den Auslasskanal, welches vom Auspuff aber zurück gedrückt wird (wie beim Zweitakter, nur nicht so effektiv). Jedenfalls wird auch das frische Gemisch so stark beschleunigt, dass mehr in den Brennraum kommt als der Kolben durch seine reine Abwärtsbewegung ansaugen könnte.
Ein moderner Ottomotor hat schon im Leerlauf eine effektive Verdichtung von ca. 40 bar und nicht nur die theoretischen acht bis zwölf bar.
EX500D, 94er Candy Wine Red, 2in1 Cobra, 35er Höherlegung, BT 45, Wilbers Gabelfedern, Stahlflex-Bremsleitung, Heckumbau, getönte Heckleuchte, Tachostyling
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste