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Regeln für Touren in der Gruppe
#1
"Angeregt" durch Birgits Unfall (klingt jetzt blöd, aber wie soll ichs sagen) mache ich mir grad Gedanken darüber, ob wir uns mal eine Regel-Liste im Forum zusammenstellen sollten. Also jetzt nicht weil ich diesen Unfall damit in Zusammenhang bringen will, sondern mal ganz grundsätzlich, um solche Touren möglichst sicher, gefahrlos und entspannt durchzuführen.

Wenn man nach "Motorrad Gruppenfahrt Regeln" gurgelt, finden sich etliche Infos bei anderen Foren oder Vereinen. Man könnte also mal alles Wichtige und Nützliche zusammentragen und solch eine "Anleitung" erstellen.
Wenn alle den gleichen Wissensstand vor einer Tour haben, nimmt das doch schonmal eine Menge Unsicherheit aus der Gruppe - grad bei Leuten, die das erste Mal dabei sind, oder grad erst ihren Lappen gemacht haben.
Bei kleinen Gruppen ist es ja immer noch übersichtlich und locker. Aber so ab 15 - 20 Teilnehmer macht das bestimmt Sinn. Was denkt ihr, welche Regeln sollte man beachten und welche Zeichen könnte man verabreden?
Mein Herz schlägt links.
www.nachdenkseiten.de
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#2
In ansbach machen wir das auch immer und das hat bisher auch gut funktioniert.

Was mir eher schon öfter aufgefallen ist das wir lange am Stück fahren.
Ich finde man sollte mindestens eine Pause pro Stunde a ca 15 min einlegen.
Nach der zeit seh ich öfters bei vielen kleine Konzentrationsfehler und mach auch selber welche.
Das senkt dann auch den Spaß an der Sache.
Klar, zuviel ist auch nicht gut, wie schon erwähnt muss die Balance stimmen. Wink
Und mal kurz auf den Rest der Gruppe zu warten zählt nicht als Pause.
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#3
Gero, die Idee, hier mal eine generelle Liste zu erstellen, finde ich auch gut. Das kann bestimmt der Martin mal übernehmen und das als Topic in die Treffen-Rubrik setzen, damit man es schnell finden kann.

Simons Anregung finde ich auch sehr gut. Mir ist zum Beispiel vor allem aufgefallen, dass ich jetzt am Diemelsee zwischendurch auch einfach zu wenig getrunken habe. Das geht irgendwann auch gewaltig auf die Konzentration. So eine Pausenregelung könnte man auch gut mit einfügen!

An und für sich ist das Fahren in der Kolonne ja doch recht simpel, wenn jedem die Verhaltensregeln klar sind und die auch alle eingehalten werden. In den meisten Fällen klappt es ja auch immer ganz gut. Zusätzlich sollte auch immer vom Tourenguide noch eine kleine Einleitung vor'm Losfahren gehalten werden, damit auch allen noch mal die Regeln vor Augen haben.

Good Post!
LG, das Regenbogenkind

~Nein. Du denkst vielleicht, du hättest es kapiert, aber du hast es nicht kapiert, kapiert?~

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#4
Um das ganze noch zu erweitern greife ich mal unser Gespräch von Samstag Abend auf. Eine kleine Nachhilfe in Erster Hilfe kann nicht schaden. Anna spielt die Lehrerin...
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#5
Sepp4780 schrieb:Eine kleine Nachhilfe in Erster Hilfe kann nicht schaden.
Ist prinzipiell auch ne gute Idee. Thumb up left
Ich hab zwar schon 3 offizielle Erstehilfe Kurse hinter mir ,aber der letzte ist auch inzwischen gut 8 Jahre her.
Bei dem ein oder anderen wird das auch eher was länger her sein.
Wie man offene Brüche provisorisch verbindet, Brand- und Schockpatienten behandelt wüsste ich noch,
aber danach hörts schon fast auf. Shifty
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#6
So, dann geb ich auch an dieser Stelle zu dem Thema meinen Senf ab Big Grin

Ich fand --insbesondere jetzt am Diemelsee-- die Fahrtzeiten auch zu lang.
Zumal m.M.n. bei so warmem Wetter öfter Pausen gemacht werden müssen, weil man wirklich auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten muss. Ich hab vom zu wenig trinken immer stärkere Kopfschmerzen bekommen und meine Konzentration hatte massiv nachgelassen...... auch das lange Hunger-vor-sich-herschieben hat mich persönlich unkonzentrierter und irgendwann sogar leicht aggressiv gemacht.
(Dummerweise schlingt man dann sein lang ersehntes Essen erst recht runter und nach dem Essen war ich sogar noch unkonzentrierter, weils mir so schwer im Magen lag.... Tongue)

Rubino schrieb:Nach der zeit seh ich öfters bei vielen kleine Konzentrationsfehler und mach auch selber welche.
Das senkt dann auch den Spaß an der Sache.

...und das ist dann echt schade.... Neutral

Rubino schrieb:Und mal kurz auf den Rest der Gruppe zu warten zählt nicht als Pause.

Zumal, wenn man zu dem erwarteten Rest gehört, der womöglich noch ein bischen rumgeirrt ist, hatte man ja gar keine Pause und evtl. genau dann eine nötig......

Rainbow Kid schrieb:An und für sich ist das Fahren in der Kolonne ja doch recht simpel

Jein.

Klar, es ist weniger "Action" im Gegensatz zu ner kleinen Gruppe, aber ich finde es auf seine Weise auch anstrengend. Vor allem, wenn man in der Mitte oder weiter hinten fährt, muss man auf sehr vieles achten (z.B. warum hinten plötzlich keiner mehr kommt, wie geb ich diese Info an die vorderen weiter, wo sind die vorderen abgebogen, während wir hinteren noch an der Ampel standen, ohen dass es jmd. mitbekommen hat etc.), was man beim allein-Fahren nicht muss.
Beim Fahren in einer sehr kleinen Gruppe kann ich viel länger am Stück fahren ohne zu ermüden, weil man sich fast ausschlieߟlich aufs Fahren konzentrieren kann und auch das eigene (knackigere) Tempo mich etwas "wacher" hält (<--ich hoffe, ihr versteht was ich meine Wink )

Welche Codes man z.B. beim Überholen verwendet sollte man dringend vorher besprechen, ich war diesbezüglich ein wenig verwirrt und hab lieber kein Zeichen gegeben...... Shifty

Aber das ist nach vorhergehender Klärung ja recht easy.
Hömma!`schkommdirgleischdaröbba!!
KLOPPE
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#7
heu-schreck schrieb:
Rainbow Kid schrieb:An und für sich ist das Fahren in der Kolonne ja doch recht simpel

Jein.

Klar, es ist weniger "Action" im Gegensatz zu ner kleinen Gruppe, aber ich finde es auf seine Weise auch anstrengend. Vor allem, wenn man in der Mitte oder weiter hinten fährt, muss man auf sehr vieles achten (z.B. warum hinten plötzlich keiner mehr kommt, wie geb ich diese Info an die vorderen weiter, wo sind die vorderen abgebogen, während wir hinteren noch an der Ampel standen, ohen dass es jmd. mitbekommen hat etc.), was man beim allein-Fahren nicht muss.
Beim Fahren in einer sehr kleinen Gruppe kann ich viel länger am Stück fahren ohne zu ermüden, weil man sich fast ausschlieߟlich aufs Fahren konzentrieren kann und auch das eigene (knackigere) Tempo mich etwas "wacher" hält (<--ich hoffe, ihr versteht was ich meine Wink )

Welche Codes man z.B. beim Überholen verwendet sollte man dringend vorher besprechen, ich war diesbezüglich ein wenig verwirrt und hab lieber kein Zeichen gegeben...... Shifty

Aber das ist nach vorhergehender Klärung ja recht easy.

Klar, dass man genau weiߟ, was man wie wann zu tun hat, ist natürlich die Voraussetzung. Aber wenn man diese Regeln verinnerlicht hat, dann ist es wirklich recht simpel. Wir können ja einfach mal zusehen, dass wir ein richtig schönes Leitbild mit Grafiken usw. erstellen und das hier oder im Downloadbereich online stellen, damit jeder darauf zugreifen kann.
LG, das Regenbogenkind

~Nein. Du denkst vielleicht, du hättest es kapiert, aber du hast es nicht kapiert, kapiert?~

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#8
Sepp4780 schrieb:Um das ganze noch zu erweitern greife ich mal unser Gespräch von Samstag Abend auf. Eine kleine Nachhilfe in Erster Hilfe kann nicht schaden. Anna spielt die Lehrerin...


Das wäre auf jeden Fall eine sinnvolle Maßnahme. Auch um Fragen zu klären wie: Muss der Helm ab oder nicht, was muss ich zu erst tun usw. Die erste Hilfe wurde vor ein paar Jahren grundlegend überarbeitet, um es dem Ersthelfer leichter zu machen. Ich finde, sie hat sich sehr zum Positiven hin entwickelt. Aufgrund der vielen Vereinfachungen. Aber das ist echt erst ein paar Jahre her. Selbst ich habe noch den ganzen alten Kram für meinen Führerschein gelernt...
LG, das Regenbogenkind

~Nein. Du denkst vielleicht, du hättest es kapiert, aber du hast es nicht kapiert, kapiert?~

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#9
Ich mach mal ein erstes Gerüst, das auszubauen wäre:

- der Tourguide klärt vor Beginn alle offenen Fragen und erläutert den Tourverlauf (wenigstens bis zum ersten geplanten Stop)
- für den "Fall der Fälle" aufklären, was zu tun ist
- Handzeichen durchgehen (zB. "Gefahr!Langsamer!", "Jetzt überholen!", etc.)
- Etappen einteilen - je größer die Gruppe, desto häufiger pausieren und sammeln
- die Teilnehmer werden durchgezählt
- eine ungefähre Reihenfolge festlegen ("Langsame" nach vorne, "Raser" nach hinten)
- ein erfahrenes "Schlusslicht" festlegen, welches alle einsammelt und keinen überholt
- erstes Ziel nach Bedarf eine Tankstelle, so dass alle vollgetankt sind und sich mit Flüssigkeit versorgen können
- --- (hier die Regeln beim Fahren) ---
- bei Stops immer ausreichend Platz für die Nachkommenden lassen, damit es keinen Stau auf der Strasse gibt
- bei Stops durchzählen
- bei Problemen (technisch, körperlich, etc.) den Tourguide informieren und abstimmen
- bei spontanen Änderungen (Wetter-Umschwung, Strecken-Sperrung, etc.) alle informieren
- gegen Ende wieder Tankstelle anfahren

So. Das hab ich jetzt mal auf die Schnelle getippert. Das ist vielleicht ja schon mal ein Anfang.
Mein Herz schlägt links.
www.nachdenkseiten.de
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#10
Zum Beispiel...
und unter diesen Topics könnte dann einer von unseren "Tourengurus", wie zum Beispiel einer unserer juten Netzmeister, die ja nun wirklich erfahren sind, eine übersichtliche Zusammenfassung erstellen und einige grundsätzliche Regeln formulieren.
Ich würde das ganze auch gerne dann als teilweise illustriertes Leitbild gestalten, mit Bildern kann man sich vieles, z.B. die entsprechenden Handzeichen etc., leichter einprägen
LG, das Regenbogenkind

~Nein. Du denkst vielleicht, du hättest es kapiert, aber du hast es nicht kapiert, kapiert?~

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#11
Prima Vorschläge bisher, vor allem den Auffrischungskurs in Sachen erste Hilfe fänd ich gut!

Zu den Pausen: Auch ich fand die Etappen diesmal zu lang, was aber wohl auch an den Wartezeiten auf verlorene Schäfchen und langen Ortsdurchfahrten (mit Baustellenampel) gelegen haben wird.

Diemelsee 2011 war jetzt für mich die fünfte Forumsausfahrt, und die Länge der Fahrten betrug bisher immer so grob 150 bis 180 Kilometer, was ich auch angemessen finde.
Um die Strecke aber vielleicht etwas entspannter zu bereisen, hätte ich da einen Vorschlag, der gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt:

Da meistens auf halber Strecke die "große Pause" mit Essen gemacht wird, könnte man die Hin-und Rückfahrt jeweils nochmal in etwa halbieren.
Geschähe diese Zwischenrasten dann wiederum nach Möglichkeit an einer Tankstelle, wär z.B. auch für Flüssigkeitsnachschub oder den Schokoriegel gesorgt. Zudem haben Tankstellen eine Navi-Taugliche Adresse, die vor der Tour bekannt gegeben werden könnte.
Da zunehmend mehr von uns mittlerweile so ein Dings benutzen, könnte sich ein verlorenes Grüppchen notfalls so auf eigene Faust bis dahin durchschlagen und so wieder auf die Haupttruppe treffen.

Was mir speziel bei der letzten Tour jetzt aufgefallen ist: Das "versetzt fahren" hat nicht so gut wie sonst funktioniert, hab ohne für mich erkennbaren Grund so oft wie nie die Fahrbahnseite wechseln müssen, weil es gleich vorne immer wieder Wechsel gab.
Ist natürlich kein Drama, bring aber unnötige Unruhe in die Kolonne.
Das zweite waren die teils zu großen Abstände, welche einige "Hintermänner" aufkommen lieߟen.
Nach Kurven sollte zügig aufgeschlossen werden, sonst zieht sich so ein Zwanzig-Mann-Trupp mal flott auf über einen halben Kilometer auseinander - mit den Folgen, daß sich u. A. schnell mal ein Auto aus der Seitenstraße zwischenquetscht.

Überholen von Autos ist auf Gruppenfahrten mit zwanzig oder mehr Maschinen eh so eine Sache, bin ich kein großer Freund von. Bei den dabei verwendeten Handzeichen seh ich allerdings größten Handlungsbedarf - ich kenn die Zeichen anders. Shocked
Sollten wir dringend noch mal drüber reden, ansonsten besteht nämlich Lebensgefahr. Shifty

Ich bitte, das Geschriebene hier als konstruktive Kritik zu verstehen, Grüߟe, rex
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#12
rex schrieb:Zu den Pausen: Auch ich fand die Etappen diesmal zu lang, was aber wohl auch an den Wartezeiten auf verlorene Schäfchen

Ich greif das aus aktuellem Anlass mal anhand des Diemelsee-Beispiels mit auf:

Das Warten war wohl mit ein Grund, aber eigentlich fing das Problem mit der Dauer schon bei der Abfahrt an. Obwohl durchwegs bekannt war, dass um 10:30 Abfahrt zur Tour sein würde (ich wurde ja oft genug danach gefragt *g*), konnten wir erst viel zu spät losfahren. Ich weiss ja nicht wo das Problem liegt, dann doch noch mal ne Viertelstunde früher aufs Klo zu gehen, damit die anderen nicht auf einen warten müssen. Wenn man nämlich ne Viertelstunde in der Kombi, mit Helm am Kopf warten muss, dann hat man schon einiges an Energie verloren, bevor man die ersten Kilometer unter die Räder bekommen hat.
Wie konnte es ausserdem sein, dass wir in Brilon fast eine halbe Stunde auf Nachzügler warten mussten? Nachdem die grosse Gruppe schon einen Aufenthalt an der Tankstelle in Willingen verbrachte, hätte da keine so grosse unnötige Unterbrechung entstehen dürfen. Da dann noch eine Pause dranzuhängen, damit sich die Nachzügler erholen können zieht alles noch mehr in die Länge und das Tagesziel (hier der Möhnesee) rückt damit in weite Ferne. Vielleicht hab ja ich als Tourenführer hier was falsch gemacht, dann klärt mich einfach auf, kein Problem. Ich finde nur, dass sowas in wesentlich grösseren Gruppen sonst immer viel besser funktioniert hat. Sad

Naja, und die grosse Pause so zu legen, dass diese auf der Hälfte der Fahrtstrecke liegt, ist nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Mit 20 Leuten kann man nicht mal eben auf gut Glück irgendwo einkehren, um dann unverrichteter Dinge wieder abziehen zu müssen, weil vielleicht kein Platz ist. Würde bedeuten, alle halten an, satteln ab um anschliessend wieder aufzusitzen und nach der nächsten Möglichkeit zu suchen.

Erschwerend kam diesmal dazu, dass die geplante Strecke (von Hirschberg zum Möhnesee) kurzfristig gesperrt worden war und auch die korrekte Beschilderung der Sperrung stellenweise fehlte. Drum ergab sich ein grosser Umweg, der nicht zu umgehen war.

Nächstes Mal lasse ich gern einem anderen den Vortritt, die Truppe über entsprechend schöne Strecken zu einem akzeptablen Tourenziel zu führen. Mal sehen, was dabei rauskommt Wink
Vier Finger zum Gruß erhoben Smile
(und zwei Grüne hinter sich gelassen)
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#13
Moinsen

Klick mich

@Martin: glaube nicht, dass es jemand besser machen wird; gehe davon aus, dass Du große Erfahrungen in Sachen Kolonne anführen hast und das merkt man auch. Also nicht als negative, sondern als konstruktive Kritik betrachten... Wink


Grüߟe, Sascha
Einstieg in's Forum: 99er EX500 D, aktuell BMW R1150GS kuh-smilies-0002.gif von smiliesuche.de


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#14
gpz-norden schrieb:Also nicht als negative, sondern als konstruktive Kritik betrachten... Wink

Schon klar, so sehe ich das auch. Hab da kein Problem damit.

Im Nachhinein betrachtet hätten wir die vorherige Tourbesprechung nicht ausfallen lassen sollen. Dachte, die wäre so gut wie überflüssig, da die meisten ja mit unseren Ausfahrten Erfahrung haben. Eventuell macht es künftig vielleicht Sinn, ein paar der Mitfahrer in den groben Tourverlauf einzuweihen. So klappt das Sammeln eventuell später besser, wenn einige wissen wohin es gehen wird.
Vier Finger zum Gruß erhoben Smile
(und zwei Grüne hinter sich gelassen)
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#15
Martin (webmaster) schrieb:Im Nachhinein betrachtet hätten wir die vorherige Tourbesprechung nicht ausfallen lassen sollen. Dachte, die wäre so gut wie überflüssig, da die meisten ja mit unseren Ausfahrten Erfahrung haben. Eventuell macht es künftig vielleicht Sinn, ein paar der Mitfahrer in den groben Tourverlauf einzuweihen. So klappt das Sammeln eventuell später besser, wenn einige wissen wohin es gehen wird.

Genau deswegen wollte ich ja hier mal das Thema anregen. Wenn wir hier also mal sowas wie die 10 Gebote für eine gelingende Tour zusammen haben, weist man vor der Tour/Treffen darauf hin, alle sind gleichauf und der Meister brauch keine großen Reden halten.

Die verlinkte PDF von Sascha finde ich schon sehr gut (bis auf die Geschichte mit dem Blocken und Überfahren von roten Ampeln Snooty ).

Wichtig finde ich den Teil mit der Disziplin (hierzu zählt natürlich auch die Pünktlichkeit beim Losfahren!) - sonst braucht man die Regeln erst gar nicht machen. Wer die Regeln vorher kennt, soll sich dazu bekennen, oder einfach nicht mitfahren, wenn es ihm nicht passt. Da gibt es nichts zu diskutieren. Wer die Regeln während der Tour permanent nicht einhält, gefährdet alle anderen. Der Spass bei einer Tour in großer Gruppe liegt ja nicht im sportlichen Ausreizen der Maschine, sondern in der Gemeinschaft und im Zusammenhalt (auch in der Wahrnehmung als solche von aussen), also im gemeinsamen Erleben.

Was ich jetzt nicht so ganz verstehe @Martin: warum willst du nur einzelne in den Tourverlauf "einweihen"? Selbst wenn die komplette Tour bis zur Abfahrt noch nicht komplett durchgeplant ist, kann man doch die gesamte Gruppe kurz über den Verlauf informieren.
Mein Herz schlägt links.
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