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Polrad
#46
Wo soll da eine Unwucht entstehen, wenn man die Magnete einklebt wie original.

Pleuel und Kolben haben serienmäßig einen Gewichtsunterschied von 2-3g, das macht eine Unwucht, scheint Kawasaki aber egal zu sein. Ich hab bei der GPZ 900 und bei einer 500er Pleuel und Kolben auf gleiches Gewicht gebracht, das läuft dann schön.

Gruß c-de-ville
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#47
Naja gut, ich hab da schon so meine Erfahrungen gemacht, weil ich auch im Technik Bereich arbeite.

Ich guck mich den Winter über mal nach einem anderen Polrad um, ansonsten muss ich nochmal auf das Kleben zurück kommen.
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#48
Über eine mögliche Unwucht würde ich mir keine Gedanken machen. Aussen sind ja Erhebungen (dienen als Pulsgeber), deren Masse sicher mehr Unwucht erzeugen, als ein möglicher leichter Schiefstand bei den eingeklebten Magneten.
Die Kräfte, die den Magneten, bzw. dem Kleber zusetzen, liegen vielmehr in der sich ändernden Achslage beim seitlichen Kippen des Fahrzeugs während der Fahrt (gyroskopische Kräfte).
Transzendenz, Resilienz, Transparenz. Und "omm".
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#49
Man könnte ja auch die Position der Magnete vor dem Ausbau markieren.

@Ometa - brigens ein umgeschliffenes D-Polrad für die A hat eine Unwucht von 2,5g, ich hab mal eins ausgewuchtet.

Gruß c-de-ville
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#50
(08.11.2020, 14:50)ometa schrieb: Über eine mögliche Unwucht würde ich mir keine Gedanken machen. Aussen sind ja Erhebungen (dienen als Pulsgeber), deren Masse sicher mehr Unwucht erzeugen, als ein möglicher leichter Schiefstand bei den eingeklebten Magneten.
Die Kräfte, die den Magneten, bzw. dem Kleber  zusetzen, liegen vielmehr in der sich ändernden Achslage beim seitlichen Kippen des Fahrzeugs während der Fahrt (gyroskopische Kräfte).

Ja aber die Magnete werden ja auch mit einer Fliehkraft angedrückt und würden sich ja auch ohne Kleber dann nicht einfach so verrücken lassen. 

Nochmal eine Geschichte zur Unwucht: Ich hab als Zivi für die Schreinerei einer Behindertenwerkstatt
eine Keilriemenscheibe für eine Fräse mit anderer Übersetzung drehen müssen. Ich hab das Teil in einer Aufspannung und ganz penibel gedreht. Will damit sagen, das Teil war eigentlich "rund". Aber für die Drehzahl nicht genug. Die Fräse hatte eine Drehzahl von 20tausend. Die Maschine ist danach auf dem Fußboden durch den Raum gewandert. Erst nach dem Auswuchten (Auswuchtbohrungen ) bei einer Firma lief das Ding "rund". Wenn die Fräse jetzt fest geschraubt gewesen wäre auf dem Boden hätte es niemand gemerkt. Aber ob sowas gesund für die Lagerung ist, ist eine andere Frage.

Bin heute wieder dran zu recherchieren. Hab über den D Polrad umbau gelesen und bin immer noch nicht vom Kleben weg.
Wobei ich ein D Polrad auch erst mal finden muss.
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#51
Wir können dir nur unsere Gedanken und Erfahrungen berichten. Entscheiden musst du am Ende selbst.
Kleben kostet ein paar Euros. Wenn es misslingt, ist es kein großer Verlust. Und nein, ein paar Brocken Magnete zerstören weder den Stator, noch gelangen sie in den Ölkreislauf, solange das Sieb an Ort und Stelle sitzt. Das Gekrümel ist weiterhin magnetisch, sammelt sich zu Klumpen und liegt in der Ölwanne.
Solltest du bei der Bearbeitung den Anlasserfreilauf demontieren, ist anschließend hochfeste Schraubensicherung Pflicht - sonst zerspanen dir die Schräublein dein Motorgehäuse.
Falls noch nicht vorhanden: zur Polraddemontage empfiehlt sich ein Druckluft- oder Elektro-Schlagschrauber und es braucht noch eine Abziehmutter, bzw. Schraube (ich glaub es ist M18 mit 1,5-Gewinde). Und immer schön auf den kleinen Klemmkeil achten, der auf der Welle im Spalt sitzt Wink der positioniert das Polrad auf der Welle.
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#52
Gibts beim Anlasser Freilauf auch Baustellen oder ist da eher nichts zu erwarten?
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#53
Es können drei Federn ermüden und/oder brechen. Diese gibt es als Reparaturset zu erwerben (inkl. der 3 "Greifwalzen").
Die 3 Schrauben, die das Ritzel halten, sind ab Werk gesichert. Nach Demontage eben neu sichern - absolut fest. Manche körnern das Gewinde auf der Innenseite des Polrades, nachdem sie sich trotz Schraubensicherung gelöst haben. Naja - je nachdem, wie oft die Schrauben gelöst und angezogen werden, leiden natürlich die Gewinde.
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#54
Passt das EN 500 Polrad auch auf die GPZ?
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#55
Leider: Nein.
Bei der GPZ passt nur eins von der GPZ; D abwärtskompatibel (durch Modifikation) auf A.
EN, ER und KLE haben andere Zündzeiten als die GPZ.
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#56
Da muss ich den lieben Omega leider korrigieren: EN 500 Polrad ist Baugleich mit dem der ''D'', aber noch seltener zu finden. Wink Ist aber auch wirklich das einzge, was aus der 500er Baureihe (GPZ, ER, KLE, EN) nach Umarbeitung auf die ''A'' passt.
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#57
Ah, ok. Man lernt nicht aus. Ich dachte die EN unterliegt/unterlag auch schon den neuen Schadstoffbestimmungen und hätte deswegen etwas geänderte Zündzeiten, wie bei der KLE ab 96.
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#58
Die KLE hat die geänderten Steuerzeiten nicht wegen der Schadstoffe, sondern weil das Drehmoment wesentlich niedriger anliegt, damit der Motor besser aus dem Drehzahlkeller kommt. Aus diesem Grund sind auch die Nockenwellen geändert. Soweit ich weiß sind die Polräder der KLE über alle Baujahre gleich, was die groben Steuerzeiten angeht. Ob da nun mal der Zündzeitpunkt um 1 bis 2 Grad verändert wurde, wegen Schadstoff, entzieht sich noch meiner Kenntnis, aber damit wäre die Nase immer noch an der gleichen Stelle, sie wäre nur einen mm kürzer oder länger. 

Gruß c-de-ville
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#59
Habe jetzt einen Rotor von der EN 500 schießen können für 80€, mit Anlasserfreilauf.
Hoffe er ist auch so dolle wie angeprießen, wenn er eintrifft Wink

Nur bezüglich dass Kawa mit dem Wuchten nicht so genau nimmt:
Das Bild von diesem GPZ Rotor das ich gefunden habe, ist schon gewuchtet.

[Bild: http://gpz.info/gallery/6954_16_11_20_7_51_36.jpeg]


Es gibt ja Hilfsrichtwerte für maximal zulässige Unwuchten.
Könnte den Rotor wenn er kommt mal im CAD abbilden,
vorher/nachher. Die Schwerpunkte ermitteln und mal gucken, wie gut oder schlecht der Umbau liegt.
Winterbeschäftigung fürs Forum Wink 

https://www.schweizer-fn.de/antrieb/unwucht/unwucht.php
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#60
Das es Kawasaki nicht so genau nimmt bezog sich auf die Pleuel. Wenn die Gewichtsklassen mit Buchstaben gekennzeichnet sind und wenn es innerhalb der Gewichtsklasse eine Toleranz von 2-3g gibt, dann finde ich das nicht sehr genau. 
Gruß c-de-ville
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