![]() |
|
Mein Umbau ( danke Björn! ) - Druckversion +- GPZ Forum (https://gpz.info) +-- Forum: Plauderecke (https://gpz.info/forumdisplay.php?fid=5) +--- Forum: Benzingespräche (https://gpz.info/forumdisplay.php?fid=50) +--- Thema: Mein Umbau ( danke Björn! ) (/showthread.php?tid=986) |
- emigrante - 27.09.2006 so ich war nun aufm leistungsprüfstand. ergebnis: 53,5 PS am hinterrad. nun haben wir dabei aber auch festgestellt, dass meine kupplung rutscht also hat sie vielleicht noch n tucken mehr leistung am hinterrad? bedüst werden könnte sie dennoch etwas fetter. nun ist meine frage: warum rutscht die kupplung? werkstatt meinte, dass bei 23.000 km die kupplung noch nicht durch sein kann. vielleicht die einstellung? man könne laut werkstatt aber an dieser kupplung nichts einstellen... das was mich stutzig macht, ist die tatsache, dass die kupplung schon untenrum arg durchrutscht, wenn ich auch nur ganz leicht drück auf die finger ausübe. heißt also, sie kommt verdammt früh. was kann man da machen ? grüße tim - Degeneric - 28.09.2006 sagt mal, wie komtms eigentlich, dass der TÜV deinen Ausuff grad so eingetragen hat??? Ich mein dadurch wirds Moped doch lauter und alles? Is des so einfach sich grad nen fremden Auspuff ans Motorrad zu schrauben? ^^ Grüße, Chris - Sir Geffory - 28.09.2006 @emigrante welcher händler war denn das,der seriöse der das für 29 machen würde.wohnst ja bei mir inna nähe und ich muß mein mopped auch inne werkstatt geben und zum kawahändler in lage möchte ich net unbedingt!! - emigrante - 28.09.2006 das ist ein einmann-unternehmen. der hat eine dynojet-messstation und macht das für 20 €. dazu erklärt er dir noch ne menge wenn du magst. der gute mann heißt ingo schrader und sitzt in lemgo. top mann würde ich sagen ! @ Degeneric: scheinbar geht das schon so einfach ^^ - ZX-9R - 28.09.2006 gths\;p=\"22998 schrieb:Beim 2Takter übedecken sich die Ventilöffnungszeiten, weil in einem Takt neues gemisch reinkommt und gleichzeitig Abgase ausgestoßen werden. Beim 4-Takter sind die nicht gleichzeitig offen, weil Gemischreinlassen und Abgaseaustoßen zwei Takte auseinander liegen. die ventiloffnungszeiten und schlieszeiten überdecken sich bei den 4 taktern sehr wohl. zumindest bei den hochleistungsmaschienen. wozu eigentlich auch ein motorradmotor gehört. der grund ist das man dadurch mehr gemisch in den brennraum bekommt weil durch die sogwirkung beim auslass mehr neues gemisch in den brennraum gelangen kann. ich kann gerne mal schaun ob ich den artikel noch da habe damit du ihn dir durchlesen kannst. MfG Jürgen - squaredancer - 28.09.2006 Da muss ich auch zustimmen, soziemlich jeder 4takter hat Ventilüberschneidung wenn wir jetzt im Motorrad und Auto, NFZ... bleiben. Irgendwo müssen sie ja die Leistung die sie früher nicht hatten hergeholt haben. Ich persönlich kenn keinen 4t ohne Überschneidung. - Degeneric - 28.09.2006 emigrante\;p=\"23277 schrieb:das ist ein einmann-unternehmen. der hat heißt das, dass ich grad jeden beliebigen Auspuff nehmen kann und ihn mir eintragen lassen kann??? Ich mein en Sportauspuff is ja verboten wiel er zu laut ist... und wieos kann ich dnan grad nen Dccati Auspuff nehmen? Dadurch wirds Mopet doch au lauter??? *g* Ich versteh irgendwie grad garnix mehr ^^ - squaredancer - 28.09.2006 DU darfst jeden Auspuff anbauen den du willst. Er darf halt nur nicht die gesetzlich festgelegte DB Grenze überschreiten. Wie du es einträgst Abe/Gutachten oder Einzelabnahme ist dann dir und deinem Geldbeutel überlassen. Kannst dir auch selber was braten - squaredancer - 28.09.2006 Naja ich habe das mit den Ventilöffnungszeiten anders gelernt, aber da beuge ich mich mal der Mehrheit. Wäre aber nett, wenn ihr das kurz erklären könntet, wie sie sich überschneiden. Beim Einspritzen bewegt sich ja normalerweise der Kolben nach unten und beim Auslassen nach oben. - Degeneric - 29.09.2006 Airhead\;p=\"23310 schrieb:DU darfst jeden Auspuff anbauen den du willst. Naja nun sag mir jetzt nur noch, dass die Ducati Endtöpfe genauso "leise" sind wie die Orginalen? *ggg* - emigrante - 29.09.2006 @Degeneric: nein das sind sie sicher nicht ! die ducati-endschalldämpfer haben björn und ich so gewählt, weil sie recht gut passen. für andere endschalldämpfer müsste man mehr umbauen... die teile dürfen nur eine bestimmte festgelegte lautstärke nicht überschreiten und das tun sie nicht, da sie eine e-nummer besitzen. wenn die endschalldämpfer eine e-nummer haben, ist es sehr viel einfacher sie eintragen zu lassen. ich sag mal so: die chancen eine auspuff-anlage mit e-nummer eingetragen zu bekommen ist wesentlich einfacher als eine selbstgebaute. @ all: ich hab ja nun das leistungsdiagramm. kann man sich mit einem programm runterladen was man sich hier runterladen kann angucken. leider rutschte bei der messung die kupplung durch. ein fehler den ich am wochenende versuchen werde zu beheben. die diagramme gibts hier: klick grüße tim - Igor - 30.09.2006 gths\;p=\"23318 schrieb:Naja ich habe das mit den Ventilöffnungszeiten anders gelernt, aber da beuge ich mich mal der Mehrheit. Wäre aber nett, wenn ihr das kurz erklären könntet, wie sie sich überschneiden. Beim Einspritzen bewegt sich ja normalerweise der Kolben nach unten und beim Auslassen nach oben.Na Du hast ja prinzipiell erstmal die vier Takte
- squaredancer - 30.09.2006 Aber kommt dann nicht auch etwas von dem unverbranntem Gemisch mit nach draußen (wenn Einlass schon auf ist, während Auslass noch auf ist)? Das ist doch eigentlich mit einer Gründe, warum 4-takter umweltfreundlicher als 2-Takter sind. - ZX-9R - 01.10.2006 gths\;p=\"23384 schrieb:Aber kommt dann nicht auch etwas von dem unverbranntem Gemisch mit nach draußen (wenn Einlass schon auf ist, während Auslass noch auf ist)? hier steht es!!!!! * 1. Takt, Ansaugen: Der Kolben steht im oberen Totpunkt und beginnt, sich abwärts zu bewegen. Das Einlassventil öffnet und Luft (bei Motoren mit innerer Gemischbildung, z. B. Dieselmotor oder Benzin-Direkteinspritzer) oder brennbares Gemisch (bei Motoren mit äußerer Gemischbildung, z. B. Vergaser-Ottomotor oder indirekter Benzineinspritzer) wird in den Zylinder gesaugt. Wenn der Kolben den unteren Totpunkt erreicht, wird das Einlassventil geschlossen. * 2. Takt, Verdichten: Der Kolben bewegt sich nun nach oben und verdichtet dabei das im Zylinder befindliche Gas (siehe hierzu auch Kompressionsdruck, Verdichtungsverhältnis). Ist der Kolben beim Otto-Motor mit Vergaser oder indirekter Benzineinspritzung nahe am oberen Totpunkt angelangt, wird die Zündkerze gezündet; beim Direkteinspritzer wird kurz zuvor der Kraftstoff eingespritzt. Ebenso beim Dieselmotor: kurz vor Erreichen des oberen Totpunktes wird der Dieselkraftstoff eingespritzt. Durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens wird das Luft-Kraftstoffgemisch verdichtet. Das Gas erwärmt sich, der Druck steigt bis zur Entzündung. Bei Dieselmotoren erfolgt das Entzünden des Gemisches automatisch durch die Verdichtung, beim Benzinmotor wird es durch den Funken der Zündkerze ausgelöst. * 3. Takt, Arbeiten: Das verbrennende Gas dehnt sich aus und schiebt den Kolben nach unten, so dass dabei mechanische Arbeit verrichtet wird. * 4. Takt, Ausstoßen: Wenn der Kolben den unteren Totpunkt erreicht, wird das Auslassventil geöffnet. Durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens wird das Abgas aus dem Zylinder geschoben. Am Ende des Ausstoßtaktes kommt es zur sogenannten Ventilüberschneidung. Das Einlassventil wird geöffnet, bevor der Kolben den oberen Totpunkt erreicht hat. Durch den Sog der ausströmenden Abgase entsteht ein Unterdruck, durch den das Gemisch oder die Ansaugluft gegen die Kolbenbewegung einströmen kann. Hierdurch soll der Füllungsgrad verbessert werden. Das Auslassventil schließt, kurz nachdem der Kolben den oberen Totpunkt erreicht hat. Pro Zylinder gibt es mindestens ein Einlass- und ein Auslass-Ventil, aber auch 3 oder 4 Ventile pro Zylinder sind gängig, manchmal 5 Ventile (Audi). 4-Ventil-Motoren gelten im Vergleich zu Zweiventilern als leistungsstärker, weil der Gasaustausch leichter stattfindet. So genannte 16-V-Motoren sind meist 4-Zylinder-Motoren mit je 4 Ventilen pro Zylinder. Die Ventilsteuerung erfolgt über die Nockenwelle(n). Diese wird von der Kurbelwelle, heute zumeist über einen Zahnriemen oder eine Steuerkette angetrieben und läuft mit halber Kurbelwellendrehzahl. Bei Hochleistungsmotoren wurde für den Ventiltrieb auch früher oft ein Königswellen-Antrieb oder wie heute noch gebräuchlich, ein Zahnradantrieb verwendet. Liegt die Nockenwelle unten (d.h. nicht über den Ventilen), werden die Ventile über sogenannte Stößelstangen betätigt, meist im Zusammenspiel mit Kipphebeln zur Betätigung der hängend angeordneten Ventile (OHV-Motor, overhead valves). Die Stößelstangen können entfallen, wenn die Nockenwelle oben liegt (OHC-Motor, overhead camshaft, aktuell die im PKW-Motorenbau am häufigsten verwendete Variante), die Ventile werden dann über Kipphebel oder Schlepphebel gesteuert. Die Verwendung von zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC-Motor, double overhead camshaft) ermöglicht durch die günstigere Anordnung der Ventile eine optimale, halbkugelförmige Brennkammerform des Zylinderkopfes und erlaubt die direkte, massearme Betätigung der Ventile über Tassenstößel. MfG Jürgen - emigrante - 01.10.2006 super. danke dir !! nun muss ich nur noch meine rutschende kupplung beseitigen |