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- Fle>< - 17.01.2007 Rubino\;p=\"28129 schrieb:Und das Volumen IST linear zur Gewichtskraft am Benzinschlauch.Ich zweifle ganz stark daran. Es spricht auch alles dagegen. Das wäre nur dann so, wenn der Tank ein 4-eckertes Kastl wäre, aber unser Tank ist liebevoll geformt. - squaredancer - 18.01.2007 Zitat:Und das Volumen IST linear zur Gewichtskraft am Benzinschlauch. Na! Da frag aber mal nen Taucher. Dem ist das nämlich scheißegal(jedenfalls was den Druck angeht; Unterschied Salz-/Süßwasser vernachlässigt), ob er 20 m Tief im Bodensee oder in der Nordsee oder im Pazifik oder im Kaspischen Meer oder im Baikalsee etc taucht. Und alle diese Gewässer haben ein unterschiedliches Volumen. Wobei Nordsee und Pazifik dank allerlei Verbindungen eh das gleiche Gewässer sind. Der Druck gibt immer nur die Füllhöhe nie das Volumen an. Würde der Tank ein Objekt mit in jeder Höhe h gleichem Querschnitt, also der Fläche des Schnittes sein (z.B. Quader, Zylinder), dann wäre der Druck linear zum Restvolumen - Björn - 18.01.2007 genau so meinte ich das Und deshalb würde ich den Tank erstmal ansatzweise als zwei unterschiedliche Zylinder abstaieren... Björn - gpz86 - 20.02.2007 also, um mal von dem tachoumbau und meiner dortgen frage hierher zu kommen: von wegen druck oder durchflussmesser waere es nicht besser das ueber ein tauchrohrgeber zu machen? der gibt immer die aktuelle fuellhoehe an, und wenn man das ueber einen regelbaren widerstand loesen koennte, kann die anzeige digital(fuer den BC) oder analog sein. schwierig wrd dann eine genaue literanzeige, aber es reicht ja, wenn man weiss ob er voll halbvoll oder leer ist. zur kombination mit einem durchflussmesser koennte man dann die reichweite und den vebruach darstellen. ich bin im mom auf der suche nach einer moegl fuer einen tauchrohrgeber. mal ne frage an die physiker: ein U-foermiger widerstandsdraht wird in den tank eingebaut. an diesem draht rutscht eine schwimemrbruecke rauf und runter. je nach stellung des schwimemrs soll sich der widerstand aendern. funktioniert das so? ich wrede versuchen das auf jeden fall so zu loesen. zur ermittlung des widerstandes: ich besorge mir eine tankuhr und werde versuchen rauszufinden in welchem bereich sich diese anzeige ebwegt. demnach kann der widerstandsdraht gewaehlt werden. derhintergrund kann dann angepasst werden - Fle>< - 20.02.2007 suche nach Potentiometer - GL_Corona - 20.02.2007 Bin ja erst kurz dabei, daber das Thema interessiert mich. Gab es schon Gedanken, auf welcher Hardware es laufen soll und welches OS oder habt ihr da schon ein Kästl was man munter programmieren kann Bei den Schwimmern für die Tankfüllhöhe gefällt mir immer nicht, wenn Stromsachen zu dicht an den Sprit kommen, Schwimmer der einen Kondensator dreht gefällt mir besser, weil der gekapselt werden kann. Eine Idee hätte ich noch, was man messen könnte :arrow: die Reifentemperatur würde mich ja besonders Interessieren. - gpz86 - 20.02.2007 auf den gedanken kam ich auch gerade: benzin leitet doch, also muss der schwimmer vom rest der elektrik getrennt werden. mal sehen wie man das machen kann man muesste denn einen schwimmer mit nem poti (danke fle) kombinieren - GL_Corona - 21.02.2007 warum muss es ein Poti sein, elektrische Zustände lassen sich auch kapazitiv messen, ich habe da immer noch die Idee einen Drehkondensator anzubringen. [Bild: http://www.lenne-schule.de/fachb/physik/dreh.gif] Oder irgend was lineares, ein Rohr in dem ein kleines Teil Schwimmt, welches für eine messbare "Verstimmung" im/am Rohr sorgt. Ein weiter Einsatzzweck für einen BC wäre vielleicht Musik abspielen - gpz86 - 25.02.2007 also, zum thema tankuhr mach ich nen neuen thread auf. damit es uebersichtlich bleibt LINK zum Thread - Fle>< - 25.02.2007 GL_Corona\;p=\"29633 schrieb:warum muss es ein Poti seinwar als idee gedacht - squaredancer - 23.06.2007 Moin, zum Thema Tankgeber: Könnte man nicht einfach einen art Plattenkondesator nehmen, bei dem die beiden Metallplatten auf jeweils einer Seite eines Kunststoffrohres befistigt sind? Das Rohr wird senkrecht in den Tank gestellt. Die Benzinhöhe im Tank entspricht dann dem Füllstand im Rohr. Mit einer Ãnderung des Benzinstandes ändert sich auch die Füllhöhe des Rohres und somit die relative Dielektrikumskonstante. Dies führt wiederrum zu einer Ãnderung der Kapazität des Kondensators, die ja leicht zu messen ist. pat Edit: Gerdade gesehen, dass das auch schon hier vorgeschlagen wurde. - squaredancer - 18.07.2007 ohne mir jetzt die 8 Seiten durchzulesen (bin eh kein Freund von Elektronik): <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.mcboc.de/">http://www.mcboc.de/</a><!-- m --> den haben ein paar Bekannte verbaut und sind sehr zufrieden. - Noctunus - 27.06.2008 "Der Motorradboardcomputer (McBoc) wurde eingestellt" Soviel zu dem Thema. So! Um das ganze nicht in Vergessenheit geraten zu lassen nochmal ein bisschen frischer Wind von mir: Ich habe selber vor im laufe der nächsten Zeit mit einem Bordcomputer anzufangen und wollte meine Ideen hier niederschreiben um sicher zu gehen, dass ich nicht ganz realitätsfern bin Das Hauptelement - der Computer selber: Eventuell ein wenig Oversized, aber aufgrund der möglichen Anforderungen warscheinlich garnicht so übertrieben wäre ein waschechter Rechner. Im pico-ITX (oder Ãhnlichem) Format würde er quasi kaum Platz wegnehmen. Zur Ausstattung - die Architektur ist prinzipiell egal - angedacht war aber meinerseits eine x86er Architektur um die Software möglichst auf dem heimischen PC entwickeln, testen und dann ebenso einfach aufspielen zu können. Der Strombedarf bewegt sich in der Gegend um 25-40W unter Volllast (Hab da an Intel Atom, AMD Geode oder einem VIA abkömmling gedacht) - also im krassen gegensatz zu Heizgriffen oder Zusatzscheinwerfern nicht erwähnenswert. Habe mich da auch schon mit einem Kumpel unterhalten der software für Thinclients entwickelt - er meinte das aktuelle Thinclients auch in diesem Strombedarfrahmen liegen) Wichtig wäre die Peripherie - vorzugsweise ein paar USB anschlüsse - aber dazu später mehr. Sensorik: Bei der Sensorik sind uns keine Grenzen gesetzt - habe mich schon umgesehen - es gibt A/D Wandler in allen größen, farben und preisklassen für USB-Schnittstellen. Um das Ganze aber erstmal in einem realisierbaren (und vor allem bezahlbaren) Rahmen zu halten würde ich sagen man beschränkt sich erst einmal auf das Wesendliche. Das wären erstmal die Anzeigen des Cockpits: Geschwindigkeit (Abgreifen durch einen Magnetsensor am Vorderrad) Drehzahl (afaik Impulssignal - sollte kein Problem sein) Kühlwassertemperatur (Analoges Signal 0-12V) Blinker-, Fernlicht- und Öldruckanzeiger sind Quasi nur Lämpchen im Cockpit. Ich denke es macht aber auch wenig Sinn diese durch den Bordcomputer zu schleifen. Lasse mich aber bei sinniger Anwendung gerne eines Besseren belehren. Noch nicht vorhanden aber sehr nützlich wären: Öltemperaturanzeige (Temperatursensor als Ölablassschraube anbringen - ähnlich wie Wassertemp.) Benzinverbrauch (Durchflussmesser hinter dem Benzinhahn) Und das leidige Thema der Benzinuhr... Ich denke das sollte in dem seperaten Thread diskutiert werden - anzumerken wäre allerdings das prinzipiell alle Signale ob Impulse oder Spannungen ausgewertet werden könnten vom Bordcomputer. Eine Ganganzeige kann durch verhältnis von Geschwindigkeit zu Drehzahl errechnet werden - dafür ist kein Sensor von Nöten. Weitere (optionale / unklare) Sensoren wären: Beschleunigungssensor (Nicht für die Beschleunigung vom Motorrad - die kann man berechnen - eher für die Fliehkräfte in den Kurven) Reifendruck und -temperatur (Wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht wie das einfach realisierbar wäre und ob es nicht grundsätzlich verboten wäre daran herumzufuchteln) Druckmesser am Vergaser (jederzeit Synchronisation testen können - möglich?) Lambda-Sonde (Jederzeit Sauerstoffgehalt der Abgase messen [können] - möglich, ja - ob es sich wirklich lohnt sei mal dahingestellt) Weitere Spielereien: Durch vorhandene USB-Schnittstellen könnte man prinzipiell auch alle USB-Geräte anschließen - da ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Alles vom Bluetooth dongle für eine Verbindung zum Headset im Helm für Musik über GPS Empfänger fürs Bordcomputer-eigene Navigationssystem bishin zur Kamera ist alles möglich. Ich würde es allerdings anfangs nur dafür nutzen einen USB-Stick anzuklemmen um Daten wie Verbrauch etc auf dem PC auszuwerten. So nun aber zum wichtigen - das was man sieht! Über das Cockpit habe ich mir schon ziemliche Gedanken gemacht was dazu führt das ich noch nichts wirklich damit anzufangen weiss. Der günstigste Ansatz wäre wohl ein kleines Matrix-display beim Drehzahlmesser zu integrieren (und den km zähler dort auszubauen) welches dann Daten anzeigt. Ich würde allerdings je nach Preislage und Aufwand bis zum Komplettaustausch gehen - sprich alle Elemente (Geschwindigkeit, Drehzahl und Wassertemp) rauswerfen und mit Displays bzw LED-Reihen ersetzen. Angedacht ist, die Geschwindigkeit und die Drehzahl als LED-Reihen zu machen (Quasi als direkten Ersatz für die analogen Anzeigen) und alle 3 Flächen mit Displays auszustatten welche dann prinzipiell alles anzeigen können. Vom aktuell gemessenen Verbrauch bishin zur Verbrauchsanzeige in Abhängigkeit der Öltemperatur und Geschwindigkeit. Aber ich denke das Wichtigste ist erstmal realisierbare Ziele festzulegen - also würde ich vorschlagen maximal den Drehzahlmesser komplett auszutauschen und das resliche Cockpit unberührt zu lassen. Die anbringung des Bordcomputers ist natürlich auch noch ein Thema. Das einzige was mir Spontan einfallen würde, wo der Bordcomputer genug Platz und vor allem die Möglichkeit der schwingungsarmen Anbringung hätte wäre direkt unter der Sitzbank (nicht *an* der Sitzbank aufgrund der vielen Anschlüsse). Damit wäre der Weg zur Stromversorgung ziemlich gering und da sowieso ein Kabelbaum genau an dieser Stelle vorbeiläuft kann man die für die Sensorik und die Anzeige benötigten Leitungen daran mitbefestigen und durchziehen. Betriebsystem: Natürlich muss ein PC auch mit einem Betriebsystem betrieben werden was sich in diesem Fall schon als Herausforderung an die Software herausstellt. Von den Anforderungen her bräuchten wir ein System welches innerhalb von sekunden betriebsbereit und stabil ist und vor allem auch an diese Gegebenheiten anpassen lässt. Ein LFS (linux from scratch) mit ausschließlich den benötigten Treibern und Komponenten für den Bordcomputer sollte diese Anforderungen meiner Meinung nach erfüllen können. Und nochmal als Schlussbemerkung: Evtl mag sich manch einer denken "wofür soviel Aufwand". Zum einen macht man bekanntlich viele Sachen nur weil sie möglich sind. Meine Intention liegt aber eher dabei das ganze so erweiterbar wie möglich zu halten und sich nicht auf einen bestimmten Einsatzzweck festzufahen. So - da meine Finger (und vor allem ich) langsam müde werden warte ich erstmal ab ob das hier überhaupt Anklang findet da es schon ein bisschen viel fürn Anfang war Bin für Kommentare, Kritik, Anmerkungen und Vorschläge jeder Art zu haben und dankbar. - saxonfahrer - 27.06.2008 Find ich ja super das der Bordcomputer-Fred noch nicht tot ist. Aber,... meinst du nicht es ist etwas über trieben, was du da an Leistungsfähigkeit (vom Computer) aus reinbauen willst. Ich mein aber auch (vorallem) was das kosten wird. Da reichen wahrscheinlich keine 300euro für aus - schon ein gescheites Dot-Matrix-Display was Temperaturen zwischen -20 und + 50grad aushält ist sau teuer. Hier würde sich zwar die möglichkeit eines eingebauten Navis eröffnen, nur ab so ein Mini-PC das dann wirklich schafft??? Nebenbei, ne Leistungsaufnahme von max. 40Watt ist bei unserer Lichtmaschine alles andere als wenig. Die Heizgriffe verbrauchen im Dauerbetrieb 14 Watt, nur in der Startstellung gehen 54Watt durch. Trotzdem sind deine Ideen gut. Sach einfach mal was du als Kostenpunkt so schätzt und ob der Rechner Navi könnte. Steve-O und ich basteln im moment auch an nem Bordcomputer auf Mikrocontroller-Basis (okay, im Moment gehts sehr schleppend vorran). Hier wäre soweit ich weiß kein Navi möglich, dafür ist alles extrem robust, sehr klein (passt in Zigarettenschachtel) und noch für kleines Geld zu haben (alle Bauteile inklusive Display: ca. 40euro). Ich bin gespannt auf deinen Antwort. Grüße Alex - sugi - 27.06.2008 Also nen wirklichen Computer zu nehmen halte ich für überzogen. Wie sieht das denn mit logischen Gattern aus? Habe da jetzt kein spezialwissen drin aber die Grundzüge sind da und als Projekt während der ausbildung hatten wie mal ne akustische Pegelmessung gemacht... Der größte Vorteil gegenüber dem Rechner ist halt das der BC in Sekundenbruchteilen da wäre ("hochgefahren"). |