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Der verlorene Euro - Nase - 20.02.2012 Habe ich gerade in nem anderen Forum gesehen Du siehst ein T-Shirt für 97€ hast aber kein Geld dabei. Also leihst du dir von deiner Mutter 50€ und von deinem Vater 50€ und kaufst das Shirt. Von den 3€ Restgeld gibst du 1€ deinem Vater und 1€ deiner Mutter. Den letzten 1€ behältst du. Somit schuldest du deinem Vater noch 49€ und deiner Mutter noch 49€ = 98€. Plus den 1€ den du behalten hast macht 99€. Wo ist der fehlende 1€ hin?
Re: Der verlorene Euro - Daniel - 20.02.2012 Hä? Also irgendwie check ich das nich ^^ Ich geb 97€ fürs Shirt aus, behalte 1€ und gebe 2€ meinen Ellis wieder. 97+2+1=100. Stimmt doch... Kann mir nur nicht richtig erklären wieso bei dem Beispiel 1€ fehlt... Re: Der verlorene Euro - Rubino - 20.02.2012 Toll, und ich hab mich auf politisch fragwürdige Diskussionen zum Euro gefreut .... Nase schrieb:Plus den 1€ den du behalten hast macht 99€.Da ist der Fehler, der behaltene Euro ist schon in den 98€ Schulden enthalten, den kannst du also nicht nochmal dazurechnen. Und schon stimmt die Bilanz, trotzdem könnte man sagen "Der € ist verloren" Re: Der verlorene Euro - Nase - 20.02.2012 Daniel schrieb:Kann mir nur nicht richtig erklären wieso bei dem Beispiel 1€ fehlt... Genau so saß ich da auch vor Re: Der verlorene Euro - rex - 20.02.2012 Dadurch, daß Du den Eltern jeweils vom geliehenen Geld einen Euro gleich wieder gegeben hast, hast Du Dir letzendlich ja nur 98 Euro geliehen. 97,- kostete das Shirt, ein Euro bleibt über: Passt also alles. Gegenprobe: Gib Mama und Papa jeweils 49,- zurück, zieh die 97,- fürs Shirt und den übrig gebliebenen Euro ab, und Du landest bei Null. Nix also mit fehlendem Euro... Das ganze war einfach nur verwirrend-listig formuliert. Re: Der verlorene Euro - tunnelratte - 20.02.2012 kleine Metapher zum Geldkreislauf... Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen Stadt. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump. An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die irische Stadt und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel. 1. Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine Schulden. 2. Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern. 3. Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager. 4. Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung. 5. Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte. 6. Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro. 7. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt. Niemand produzierte etwas. Niemand verdiente etwas. Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft. Re: Der verlorene Euro - Nase - 20.02.2012 Hmmm willst du uns damit im übertragenen Sinne sagen das wenn die Banken denen in der Krise das Geld gegeben wurde dieses mit dem Geld verrrechnen was Sie vom Staat bekommen wir alle fein raus wären? @Rex Wer weiß wie häufig man so bei diversen Sachen beschissen wird Re: Der verlorene Euro - rex - 20.02.2012 Nase schrieb:@Rex Wer weiß wie häufig man so bei diversen Sachen beschissen wirdWohl war. Ich hab vom grundgütigen Chef immer einen Hunderter einstecken, um bei Bedarf mein Firmenfahrzeug nachtanken zu können. Danach geb ich ihm die Quittung, und krieg anschließend das vertankte Geld zurück. Letztens liefs es so: Ich hatte für 80,- Euro getankt, brav die Quittung abgeliefert und Chef gab mir 20,- zurück, mit den Worten: Dann hast Du ja jetzt wieder 100,- von der Firma. War schon fast aus der Tür raus, bis ich gemerkt hab, was da grad gelaufen war... War natürlich keine Absicht, sondern ein Denkfehler im Eifer des Gefechtes , aber so was ist wirklich schnell passiert. Re: Der verlorene Euro - Keks - 21.02.2012 Die Geschichte vom toten Esel: Ein Junge zog vom Land zum Viehmarkt und kaufte bei einem Bauern einen Esel für 100 Euro. Der Bauer versprach, den Esel am nächsten Tag vorbeizubringen. Am folgenden Tag fuhr der Bauer auf den Hof und sagte: "Es tut mir leid, Junge, ich habe schlechte Nachrichten für Dich. Der Esel ist tot." Der Junge antwortete: "Also gut. Gib mir mein Geld zurück!" Der Bauer zuckte mit den Schultern. "Geht nicht. Ich habe das Geld bereits ausgegeben." Darauf der Junge: "Einverstanden, dann lade den toten Esel eben ab !" Der Alte fragte: "Was machst Du denn mit ihm ?" Der Junge antwortete: "Ich werde ihn in einer Lotterie verlosen !" Der Bauer sagte: "So ein Quatsch. Man kann einen toten Esel doch nicht verlosen." Der Junge sagte: "Klar kann ich das ! Paß gut auf ! Ich sage einfach niemandem, daß der Esel tot ist." Einige Wochen später traf der alte Bauer den Jungen wieder und fragte ihn: "Wie ist denn das mit dem toten Esel ausgegangen?" Der Junge erklärte es ihm: "Ich habe ihn verlost. Ich habe 500 Lose zu je zwei Euro das Stück verkauft und einen Gewinn von 998 Euro gemacht, der nicht in den Büchern steht. Der Verlust von 100 Euro für den toten Esel steht aber drin." Der Bauer fragte: "Hat sich denn niemand beschwert?" Der Junge antwortete: "Klar, und zwar der Mann, der den Esel gewonnen hat. Also habe ich ihm seine zwei Euro zurückgegeben." Der Junge trat später in eine demokratische (!) Partei ein und machte in Berlin, London und Brüssel eine steile Karriere. Der Handel mit Eseln ist inzwischen laut EU-Gesetz ausschließlich den Notenbänkern vorbehalten. |