Hi,
keine Ahnung was du mit dem rechten Kolben meinst, wie gesagt kenn mich leider nicht gut aus. Handbuch habe ich leider keines und weiß da halt leider echt nicht bescheid.
Könnte es also sein, dass doch die Ventile den Kolben blockieren?
Schau doch mal im Download-Bereich dieses Forums. Dort findest du die Reperaturhandbücher bzw Werkstättenhandbücher.
Dort steht dann drinn, wie die Zahnräder oben zueinander Stehen, wenn du im OT bist. Da sind so Markierungen auf den Zahnrädern, wenn du von der Linken seite drauf schaust. Die sollten in der einen Position zueinandern zeigen, wenn ich mich gerade nicht täusche.
Hast du den Tipp mit dem Hinterrad und der Kupplung schon getestet? Lässt sich das Rad drehen?
Hier kannst Du Dir mal eine Animation anschauen, wie Kurbeltrieb und Nockenwelle zusammenarbeiten (Funktionsweise Ottomotor) und warum die Steuerzeiten perfekt passen müssen, damit die Kolben nicht auf die Ventile treffen.
Mach doch bitte mal folgendes: in einen der beiden Zylinder steckst Du durch das Loch der Zündkerze einen Kunststoff- oder Holzstab. Dann drehst Du die Kurbelwelle, bis der Stab nach oben geht und seine höchste Position hat.
In dieser Stellung müssen die Nocken der zu dem Zylinder gehörenden Nockenwelle "nach oben", also vom Ventil weg zeigen... und zwar alle dazugehörigen Nocken.
Sollte das nicht so sein, hast Du einen ersten Hinweis darauf, dass die Steuerzeiten nicht stimmen. Also das mal machen, dann schauen wir weiter.
Zu der Sache mit dem Polrad: da stimmt definitiv was nicht... das D- Modell hat ein geschlossenes Polrad und Dein Motorrad wäre das erste D- Modell, wo ein solches hochgegangen ist. Zumindest habe ich davon noch nie was gehört.
Irgendwie kommen mir Zweifel an Deinem Schrauber auf... da stimmt was nicht.
So denn, Sascha.
Einstieg in's Forum: 99er EX500 D, aktuell BMW R1200GS LC
Also, wenn du wirklich nichts an den Nockenwellen gemacht hast
(Aufgrund deiner bisherigen Aussagen glaub ich dir das mal)
solltest du dir glaube ich langsam einen guten Anwalt suchen.
(Zum Polrad kommen wir später noch) sorry aber ich verlier grad meine Geduld:
Die Bilder sind fast genauso unbrauchbar wie das Video. (und ist das ein Holz oder Kunststoffstab ???)
Das einzige was mir darauf aufgefallen ist: Wo ist der vierte Schlepphebel ?
Es sieht so aus als würden die Brösel da rum fliegen, Einlassnocke linke Seite in Fahrtrichtung.
Mach mal neue Bilder, von der linken Seite in Fahrtrichtung, so das man die Schrift (IN EX) auf den Nockenwellenzahnrädern erkennen kann.
Dazu schreibst du bitte welche Markierung vom Polrad an der OT Markierung ist.
Und finde den verlorenen Schlepphebel wenns geht mit Foto, ohne Video
Rubino schrieb:(und ist das ein Holz oder Kunststoffstab ???)
Das einzige was mir darauf aufgefallen ist: Wo ist der vierte Schlepphebel ?
Es sieht so aus als würden die Brösel da rum fliegen, Einlassnocke linke Seite in Fahrtrichtung.
Würd sagen das es ein Metallstab ist....
Hab ganz schön lange gebraucht bis ich gesehen hab wo da en Schlepphebel fehlt.
Bei Fehlzündungen hätte ich jetzt spontan auf CDI oder Zündspulen getippt, doch ein nicht vorhandener Schlepphebel ist natürlich auch ne Möglichkeit.
Gruß
Sebastian
GPZ EX500 D5, 60PS, Pearl Black, LED Miniblinker, Hashiru/Barracuda 2in2, schwarze Scheibe, Stahlflex, Gabelstabi, Schaltblitz und weitere Kleinigkeiten...
GPZ EX500 A4
Simson KR51/2 L, RAL 5020, Simson S51, Flashrot
Lada Niva, 1700i, Bj.2012, diverse Optimierungen...
Lada 2101, 1200, Bj.1979
Guardian schrieb:Bei Fehlzündungen hätte ich jetzt spontan auf CDI oder Zündspulen getippt, doch ein nicht vorhandener Schlepphebel ist natürlich auch ne Möglichkeit.
Hast du alles gelesen von dem Thread ?
Der fehlt nicht, die Reste sind da garantiert drin,
sowas passiert wenn die Nockenwellen ca 40° verdreht sind und jemand mit Gewalt den Motor dreht ...
Guardian schrieb:Bei Fehlzündungen hätte ich jetzt spontan auf CDI oder Zündspulen getippt, doch ein nicht vorhandener Schlepphebel ist natürlich auch ne Möglichkeit.
Hast du alles gelesen von dem Thread ?
Der fehlt nicht, die Reste sind da garantiert drin,
sowas passiert wenn die Nockenwellen ca 40° verdreht sind und jemand mit Gewalt den Motor dreht ...
Hab sogar das Video gesehen
Ich wollte damit sagen, dass er nicht an dem Platz ist wo er hin gehört...
Würde mich auch wundern wenn er aus nem geschlossenen Motor abhauen könnte.
Gruß
Sebastian
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Guardian schrieb:Ich wollte damit sagen, dass er nicht an dem Platz ist wo er hin gehört...
... und ich das er nicht die Ursache sondern die Wirkung ist
Hat also nix mit ner Fehlzündung am Hut
Ah hab nen Denkfehler...
Wenn die Ventile nicht mehr geöffnet werden, kann ja auch kein Benzin in den Motor und somit entstehen dadurch auch keine Fehlzündungen,
wenn ich das jetzt richtig verstanden hab.
Gruß
Sebastian
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Guardian schrieb:wenn ich das jetzt richtig verstanden hab.
Geht so
Ich unterstelle damit nur das der vor dem Werkstattbesuch noch dran war, und mit dem Urproblem "Fehlzündung"
keinerlei Gemeinsamkeit hat.
@Lloyd: Lohnt warscheinlich nicht.
Das die Ventile nicht mehr gerade sind sieht man so schon,
evtl ist noch das Pleuel gestaucht, Kolben gerissen, wenn du Pech hast die Nockenwelle verbogen und sowas.
Wie gesagt: Anwalt, am besten einen der sich mit sowas auskennt.
Da war irgendein Stümper dran, die Aktion mit dem Polrad spricht schon dafür,
und das, sowie den restlichen Motor (was hat der sonst noch alles gemacht ?) solltest du dir bezahlen lassen !
Mal zum Polrad: Wenn man das Blech da raus reißt sind die Magnete logischerweise im Eimer,
weil alles zusammen geklebt ist, und die mit dem Kleber die brüchigste Stelle bilden.
Selbst wenn die Magnete brechen, solang das Blech drin ist hält das die zusammen,
und somit bilden die wie vorher eine Einheit (Wer in Physik aufgepasst hat weiß was ich meine).
Und: Ein D-Polrad was bei 36tkm defekt ist, ein doppeltes Märchen ....