29.12.2009, 12:21
Mein fabelhafter Fahrlehrer hat einen genauso fabelhaften Prüfer ranorganisiert.
Die haben dann erstmal ein gemütliches Kaffeepäuschen gemacht, während ich mit schlotternden Knieen danebensaß.
Am Prüfungstag (der Letzte für Motorräder in diesen Jahr) war Schmuddelwetter, es regnete, stürmte und überall lagen nasse Laubhaufen.
Während der gesamten Ausbildung bin ich nicht einmal im Regen gefahren...dolle Wurst
Es türmten sich dann noch diverse Hindernisse in Form von Ölspuren und einem Riiiesentieflader auf dem Übungsplatz auf
Ehe der Prüfer den LKW-Fahrer überzeugen konnte, sein Gefährt 100m zurückzusetzen, waren 20min rum. Ãnderte aber nix an der Prüfungslänge, im Gegenteil, bei dem Mistwetter kamen wir noch in Zeitnot.
Der LKW-Fahrer war dann mein Zuschauer und gab mir Applaus, wenn ich an ihm vorbeifuhr
Im Kreis mußte ich nicht fahren.
Der Prüfer mäkelte lediglich an meiner "unentspannten" Sitzhaltung rum...warum ich die hatte, konnte ich ihm aber klarmachen
Als ich den Schein in der Hand hatte, schoß mein Fahrlehrer im Auto vom Hof zum nächsten Prüfling.
Da mußte ich in mich reingrinsen, durfte ja nun allein zum "Headquarter" fahren...ein fabelhaftes Gefühl
Jo, so war das damals
Grüßle
Jette
