21.07.2006, 18:28
Andy\;p=\"18105 schrieb:Mal eine grundsatzfrage zu der Zylinderkopfdichtung.
1. Muß man den Motor ausbauen.
2.Kann man die auswechseln mit einer Person.
3.Braucht man dazu Spzialwerkzeug,Kolbenringzange oder sowas ?
4. Müssen die Ventile eingestellt werden.
5.Was könnte das kosten ,wenn man es in einer Werkstatt machen lässt.
6.Wenn man es selber macht,ist des dann eine Horrorarbeit,oder geht es?
7.Hab gelesen das man Silikondichtungsmasse braucht,wo gibt es die?
8. Hab das Reparaturhandbuch,ist aber für die "A",ich hab aber ne "D"gibt es da grundsätzlich unterschiede?
1. Motor ausbauen ist nicht nötig, das geht in eingebautem Zustand
2. Es ist allein möglich, dennoch empfiehlt es sich eine zweite Person zur Hand zu haben, die auch nen Blick drauf wirft (zur Kontrolle). Ausserdem kann man die zweite Person prima dazu verdonnern, die Silikondichtmasse vom Ventildeckel runterzuschrubbeln (gell, Holle
3. Kein Spezialwerkzeug nötig
4. Ventile einstellen ist nicht unbedingt erforderlich, aber man sollte im Rahmen des Zusammenbaus das Ventilspiel in jedem Fall prüfen
5. Werkstattkosten schätze ich zwischen 250 und 400 Euro
6. Horrorarbeit ist eigentlich nur, die Nockenwellen(räder) zusammen mit der Steuerkette wieder in die richtige korrekte Stellung zu bringen (was bei einem Fehler zum Motorschaden führen kann), nachdem die Markierungen am Polrad nicht unbedingt mit denen im Rep.-Buch übereinstimmen. Hier nimmt man zur Sichtkontrolle die zweite schon angesprochene Person zur Hand
7. Silikondichtmasse in jedem handelsüblichen Kfz-Ersatzteilemarkt oder Baumarkt. Aber nicht zuviel verwenden - nur an ein paar Stellen damit die Dichtung im Ventildeckel bei der Montage drinbleibt und an den vier halbrunden "Öffnungen" des Zylinderkopfs. Nimmt man zuviel und muss den Motor nochmal öffnen, dann heissts "Dichtmasse abknibbeln" (=Drecksarbeit
8. Mit dem vorhandenen Buch kommt man bestens klar.
Vier Finger zum Gruß erhoben 
(und zwei Grüne hinter sich gelassen)
(und zwei Grüne hinter sich gelassen)

