18.09.2006, 14:13
Was macht Linux hier denn anders? Du hast einen Übergeordnetes Verzeichnis (oder auch Ordner). das Rootverzeichnis /. Betrachten wir dieses /-Verzeichnis einfach als Regal. Du kannst jetzt beliebig viele Ordner in dieses Regal stellen - z.B. die Ordner (Verzeichnisse) etc oder home oder usr. In den Ordner home stellst du jetzt Unterteilungen für die einzelnen Nutzer. Zum Beispiel gths und neo. Dein Verzeichnis erreichst du jetzt über /home/gths und meins (wenn du die nötigen Rechte hast
) über /home/neo. Jeder von uns kann in seinem Verzeichnis beliebig viele Unterverzeichnisse (Ordner) erstellen. Genau wie du es bei Windows auch kannst. Ein Unterschied ist nur, dass du keine Festplatten mehr "siehst". Nehmen wir an, unser PC hat zwei Festplatten mit jeweils zwei Partitionen. Die erste Festplatte heißt hda und die zweite heißt hdb (eine dritte wäre hdc usw. also ganz logisch). Die Partitionen werden einfach durchnummeriert. Somit wäre hdb2 die zweite Partition auf der zweiten Platte.
Mit dem Befehl mount /dev/hdb2 /home/gths würdes du die Partition 2 der zweiten Platte in dein Homeverzeichnis einbinden. Das heißt, sobald du das Verzeichnis /home/gths öffnest, landest du automatisch auf der zweiten Festplatte, ohne was davon gemerkt zu haben. Genau so könntest du auch ein entfernte Platte über das Netzwerk einbinden. Der Zugriff auf deine Daten erfolgt immer über /home/gths. Egal wo sie physikalisch liegen, das bekommt der normale Nutzer gar nicht mit.
Wo ich dir allerdings (leider) recht geben muss, sind die Ordnernamen, die Linux für seine Systemverzeichnisse verwendet. Die sind nun wirklich alles andere als bezeichnend...
Mit dem Befehl mount /dev/hdb2 /home/gths würdes du die Partition 2 der zweiten Platte in dein Homeverzeichnis einbinden. Das heißt, sobald du das Verzeichnis /home/gths öffnest, landest du automatisch auf der zweiten Festplatte, ohne was davon gemerkt zu haben. Genau so könntest du auch ein entfernte Platte über das Netzwerk einbinden. Der Zugriff auf deine Daten erfolgt immer über /home/gths. Egal wo sie physikalisch liegen, das bekommt der normale Nutzer gar nicht mit.
Wo ich dir allerdings (leider) recht geben muss, sind die Ordnernamen, die Linux für seine Systemverzeichnisse verwendet. Die sind nun wirklich alles andere als bezeichnend...
