16.06.2013, 23:13
Frisch aus Bayern zurück gibts wieder Arbeit für mich...
Ich geh mal grad schaun, mom...
Also bei mir sind die "abgerundeten Kanten" in Richtung des Motors, sprich die scharfen Kanten kommen Richtung des Deckels, nach außen.
Diese "Fasen", wie Du sieh nennst, sind einfach nur fertigungsbedingte Verrundungen, da diese Stahlscheiben, soweit ich das vom Erscheinungbild erkennen kann, gestanzt werden. Wenn Du Dir mal ne ganz normale Unterlegscheibe anschaust wirst Du feststellen, dass diese genau die gleiche Art von "Fase/Verrundung" auf eine Seite aufweist und auf der anderen nicht...
MMn hat es überhaupt keinen Einfluss auf die Funktion der Kupplung, da auf beiden Seiten ja die Reibscheiben sitzen und diese Verrugdung so oder so auf einer Reibscheibe sitzt... So wie ich da gerade erkennen konnte, sind die Reibscheiben aber alle völlig identisch, d.h. auf der einen Seite hast Du eine minimal geringere Fläche auf der Stahlscheibe, aufgrund der Verrundung, auf der anderen nicht.
Wenn das auch nur im entferntesten einen Unterscheid machen mürde, würde das im Handbuch stehen, da bin ich mir sicher!
Dann zu den Verfärbungen...
Ich denke nicht, dass es einen Unterscheid macht...
Meine Stahlscheiben haben nicht mal einen Ansatz von Anlassfarbe,...
ABER diese Anlassfarben zeigen an, in wie weit das Material erwämt wurde...
Diese thermische Veränderung spielt aber in dem Sinne einer Kupplung, wo das Material ja auf Druck beansprucht wird, mMn keine, bzw. eine untergeodnete Rolle...
Die Sache mit den Anlassfarben wird interessant, wenn z.B. bei mir auf der Arbeit, die Werkzeugaufnahmen über einen gewissen Bereich hinaus erwärmt wurden. Dadurch kann es sein, dass die Aufnahme nichtmehr genau rund läuft, sondern einen leichten "Schlag" bekommt. Und ein Schlag bei bis zu 40.000U/min ist nicht erfreulich, das brauch ich glaub ich hier keinem erklären...
Die Stahlscheiben der Kupplung aber, werden "zusammengedrückt"...
Da ist keine Zugbelastung, die auch aufgrund von thermischer Beeinträchtigung leiden kann...
Ich würde Dir empfehlen, leg die Stahlscheiben (ALLE!!!) einfach mal auf nen Küchentisch, oder die Arbeitsplatte, die sind gerade und eben genug und drück einmal im Kreis einfach mal drauf rum. Wenn die kippeln sollten, d.h. sich verzogen haben, würd ich persöhnlich Sie austauschen.
Wenn Sie aber mehr oder weniger plan aufliegen, sprich nicht deutlich kippeln, würd ich Sie wieder einbauen...
Ich würde mir da jetzt die Frage stellen, warum die angelaufen sind...
Beim normalen Betrieb werden die Scheiben mMn nicht wirklich heiß... Vielleicht ein bisschen warm, aber gewiss nicht so heiß, dass sie anlaufen... Das fängt nämlich, wie man dem link entnehmen kann, erst bei 200°C an...
Meine Vermutung wäre jetzt, dass der/ein Vorbesitzer die Düse mal ohne Öl, bzw. zu wenig Öl gefahren hat und sich so der Motor generell erwärmt hat und sich die Wärme ausgedehnt hat über die Stahlteile, weil kein Öl da war, ums zu schmieren und um die entstehende Wärme besser und auf mehr Masse zu verteilen...
Schick mir doch mal en paar Fotos von den Scheiben... Allen am besten, nicht nur den angelaufenen sondern auch von denen, die scheinbar nicht angelaufen sind...
Denn ab 400°C oder so in etwa aufwärts, siehts für nen Laien so aus wie vorher... Am besten hoch aufgelöst und bei sehr guter Beleuchtung aus unterschiedlichen Winkeln...
Siehe meine morgige (Nachmittag) PN...
Der Kupplungskorb ist bei mir auch schon ein wenig mitgenommen... aber das ist auch aus Alu...
Setzt mal ein paar Bilder dazu rein, dann kann ich das mal mit meiner Kiwa vergleichen...
Ich kann dann auch gern dazu auch mal iblder machen und sie Dir schicken, aber heut nimmer, muss morgen früh raus...
Zum schmieren...
Mach Sie einfach so fettig, dass Du sie nichtmer anfassen kannst, ohne nen leichten Schmierfilm an den Fingern zu haben...
Sie müssen nicht tropfen, aber en bissl sollte scho dran sein. (siehe morgige PN...)
Zu dem Verstaz des Gehäuses hab ich mir schon Gedanken gemacht, schreib ich Dir morgen ausführlich...
Jetzt auf die schnelle...
Das ist nicht richtig so...
Das Gehäuse wird durch 2 Passhülsen so zueinander fixiert, dass die Dichtflächen, wo andere Deckel drauf sitzen und dichten, plan zueinander stehen... Andererseits würde man die "Dichtflächen" ja gar nicht vernünftig und dauerhaft dichten können...
Kurbelwelle...
Wie Igor schon richtig bemerkt hat, das sind Gussteile und die sind nie so genau, wie man sie braucht, bzw. sie sind so genau für den Zweck...
Die Kurbelwelle, sowie auch andere Sandgussteile, werden an den Stellen, die wirklich wichtig und passgenau sein müssen, nachgearbeitet...
Die Lagerstellen z.B., wo die Lager der Pleulstangen dran sitzen, die werden nachgearbeitet, sodass die genauen Passsitz haben...
Die Wangen dienen nur dem Gewichtsausgleich. Die sind in Ihrer masse so berechnet, dass sie die Unwucht durch die Pleullager und der Pleul/Kolben ausgleichen und der Motor ins seiner Gesamtheit "rund" laufen kann. Keinen anderen Sinn haben die Wangen. Ob die Oberfläche nun total porös und rissig und was auch immer ist, ist völlig egal, solange der "Massenausgleich!" stimmt...
Ich geh mal grad schaun, mom...
Also bei mir sind die "abgerundeten Kanten" in Richtung des Motors, sprich die scharfen Kanten kommen Richtung des Deckels, nach außen.
Diese "Fasen", wie Du sieh nennst, sind einfach nur fertigungsbedingte Verrundungen, da diese Stahlscheiben, soweit ich das vom Erscheinungbild erkennen kann, gestanzt werden. Wenn Du Dir mal ne ganz normale Unterlegscheibe anschaust wirst Du feststellen, dass diese genau die gleiche Art von "Fase/Verrundung" auf eine Seite aufweist und auf der anderen nicht...
MMn hat es überhaupt keinen Einfluss auf die Funktion der Kupplung, da auf beiden Seiten ja die Reibscheiben sitzen und diese Verrugdung so oder so auf einer Reibscheibe sitzt... So wie ich da gerade erkennen konnte, sind die Reibscheiben aber alle völlig identisch, d.h. auf der einen Seite hast Du eine minimal geringere Fläche auf der Stahlscheibe, aufgrund der Verrundung, auf der anderen nicht.
Wenn das auch nur im entferntesten einen Unterscheid machen mürde, würde das im Handbuch stehen, da bin ich mir sicher!
Dann zu den Verfärbungen...
Ich denke nicht, dass es einen Unterscheid macht...
Meine Stahlscheiben haben nicht mal einen Ansatz von Anlassfarbe,...
ABER diese Anlassfarben zeigen an, in wie weit das Material erwämt wurde...
Diese thermische Veränderung spielt aber in dem Sinne einer Kupplung, wo das Material ja auf Druck beansprucht wird, mMn keine, bzw. eine untergeodnete Rolle...
Die Sache mit den Anlassfarben wird interessant, wenn z.B. bei mir auf der Arbeit, die Werkzeugaufnahmen über einen gewissen Bereich hinaus erwärmt wurden. Dadurch kann es sein, dass die Aufnahme nichtmehr genau rund läuft, sondern einen leichten "Schlag" bekommt. Und ein Schlag bei bis zu 40.000U/min ist nicht erfreulich, das brauch ich glaub ich hier keinem erklären...
Die Stahlscheiben der Kupplung aber, werden "zusammengedrückt"...
Da ist keine Zugbelastung, die auch aufgrund von thermischer Beeinträchtigung leiden kann...
Ich würde Dir empfehlen, leg die Stahlscheiben (ALLE!!!) einfach mal auf nen Küchentisch, oder die Arbeitsplatte, die sind gerade und eben genug und drück einmal im Kreis einfach mal drauf rum. Wenn die kippeln sollten, d.h. sich verzogen haben, würd ich persöhnlich Sie austauschen.
Wenn Sie aber mehr oder weniger plan aufliegen, sprich nicht deutlich kippeln, würd ich Sie wieder einbauen...
Ich würde mir da jetzt die Frage stellen, warum die angelaufen sind...
Beim normalen Betrieb werden die Scheiben mMn nicht wirklich heiß... Vielleicht ein bisschen warm, aber gewiss nicht so heiß, dass sie anlaufen... Das fängt nämlich, wie man dem link entnehmen kann, erst bei 200°C an...
Meine Vermutung wäre jetzt, dass der/ein Vorbesitzer die Düse mal ohne Öl, bzw. zu wenig Öl gefahren hat und sich so der Motor generell erwärmt hat und sich die Wärme ausgedehnt hat über die Stahlteile, weil kein Öl da war, ums zu schmieren und um die entstehende Wärme besser und auf mehr Masse zu verteilen...
Schick mir doch mal en paar Fotos von den Scheiben... Allen am besten, nicht nur den angelaufenen sondern auch von denen, die scheinbar nicht angelaufen sind...
Denn ab 400°C oder so in etwa aufwärts, siehts für nen Laien so aus wie vorher... Am besten hoch aufgelöst und bei sehr guter Beleuchtung aus unterschiedlichen Winkeln...
Siehe meine morgige (Nachmittag) PN...
Der Kupplungskorb ist bei mir auch schon ein wenig mitgenommen... aber das ist auch aus Alu...
Setzt mal ein paar Bilder dazu rein, dann kann ich das mal mit meiner Kiwa vergleichen...
Ich kann dann auch gern dazu auch mal iblder machen und sie Dir schicken, aber heut nimmer, muss morgen früh raus...
Zum schmieren...
Mach Sie einfach so fettig, dass Du sie nichtmer anfassen kannst, ohne nen leichten Schmierfilm an den Fingern zu haben...
Sie müssen nicht tropfen, aber en bissl sollte scho dran sein. (siehe morgige PN...)
Zu dem Verstaz des Gehäuses hab ich mir schon Gedanken gemacht, schreib ich Dir morgen ausführlich...
Jetzt auf die schnelle...
Das ist nicht richtig so...
Das Gehäuse wird durch 2 Passhülsen so zueinander fixiert, dass die Dichtflächen, wo andere Deckel drauf sitzen und dichten, plan zueinander stehen... Andererseits würde man die "Dichtflächen" ja gar nicht vernünftig und dauerhaft dichten können...
Kurbelwelle...
Wie Igor schon richtig bemerkt hat, das sind Gussteile und die sind nie so genau, wie man sie braucht, bzw. sie sind so genau für den Zweck...
Die Kurbelwelle, sowie auch andere Sandgussteile, werden an den Stellen, die wirklich wichtig und passgenau sein müssen, nachgearbeitet...
Die Lagerstellen z.B., wo die Lager der Pleulstangen dran sitzen, die werden nachgearbeitet, sodass die genauen Passsitz haben...
Die Wangen dienen nur dem Gewichtsausgleich. Die sind in Ihrer masse so berechnet, dass sie die Unwucht durch die Pleullager und der Pleul/Kolben ausgleichen und der Motor ins seiner Gesamtheit "rund" laufen kann. Keinen anderen Sinn haben die Wangen. Ob die Oberfläche nun total porös und rissig und was auch immer ist, ist völlig egal, solange der "Massenausgleich!" stimmt...