15.06.2013, 20:40
Naja, irgendwie muss ja der Antrieb vom Motor, welcher kontinuierlich da ist, aufs Hinterrad. Die Kupplung ist das Zwischenstück, welches die beiden "Systeme" voneinander trennen kann, so dass man einen Leerlauf hat, wo nur der Antrieb dreht, aber keine Übertragung stattfindet.
Im Leerlauf (kein Gang eingelegt) "berühren" sich die beiden (Zahnrad-)Systeme nicht. Der Antrieb kann drehen wie er will.
Würde man jetzt einen "Gang einlegen" (entsprechendes Zahnrad trifft auf Zahnrad vom Antrieb) hiesse das fürs Material "von Null auf Hundert". Nicht drehendes Zahnrad mit Kraftübertragung aufs Hinterrad trifft auf sich drehendes Zahnrad vom Antrieb. Was dabei passiert, hast du, wie wenn du die Kupplung einfach loslassen würdest: entweder würgt es dir den Motor ab, wenn der Widerstand zu groß ist, oder dein Vorderrad erhebt sich in die Luft (kommt auf den Gang/die Übersetzung an).
Man muss also die Antriebskraft sanft ansteigend aufs Hinterrad bekommen. Dazu hat es die Stahscheiben, welche im äusseren Korb (Motorantrieb) verzahnt sind und dazwischen die Lammellen, welche den inneren Korb antreiben (Hinterrad, bzw. Getriebeachse).
Liegen die Scheiben lose (Kupplung gezogen) können sich Antrieb und Getriebe getrennt drehen. Lässt man die Kupplung kommen, "nehmen" die Stahlscheiben die Lamellen immer mehr mit, bis beide so fest zusammengedrückt sind, bis eine rutschfreie Mitnahme stattfindet.
Wenn das Hinterrad rollt, kann man nun relativ sanft zwischen den einzelnen Übersetzungszahnrädern wechseln.
Einzig beim Einlegen des ersten Gangs im Stand macht es einen "Ruck", wenn das stehende Getriebe in das drehende System greift.
So ist das mal vereinfacht erklärt.
Ich weiss nicht, inwieweit das Getriebe der GPZ synchronisiert wird, d.h. ob und welches System arbeitet, um beide Systeme sich synchron drehen zu lassen.
Ganz früher (ohne Synchro) musste man beim Rauf- und Runterschalten Zwischengas geben bzw. Doppelkuppeln.
Wie so ein Getriebe "genau" funktioniert, weiss ich auch nicht, bzw. begreife es nicht (warum das Getriebe bei Fahrt zB. vom 1. in den 2. Gang springt und den Leerlauf auslässt und so).
Aber ich denke, ich konnte dir das mit den Scheiben und Lamellen halbwegs erklären.
Wenn hier ein Fachmann antworten sollte, wird er wahrscheinlich gleich wieder mit Fachausdrücken um sich werfen und eine heisse Diskussion entsteht, weil sich andere Fachmänner noch genauer auskennen
Deshalb mal meine Laien-Darstellung.
Am besten verstehst du das wohl (wie ich auch), wenn du mal einen ausgebauten Kupplungskorb vor dir liegen hast.
Im Leerlauf (kein Gang eingelegt) "berühren" sich die beiden (Zahnrad-)Systeme nicht. Der Antrieb kann drehen wie er will.
Würde man jetzt einen "Gang einlegen" (entsprechendes Zahnrad trifft auf Zahnrad vom Antrieb) hiesse das fürs Material "von Null auf Hundert". Nicht drehendes Zahnrad mit Kraftübertragung aufs Hinterrad trifft auf sich drehendes Zahnrad vom Antrieb. Was dabei passiert, hast du, wie wenn du die Kupplung einfach loslassen würdest: entweder würgt es dir den Motor ab, wenn der Widerstand zu groß ist, oder dein Vorderrad erhebt sich in die Luft (kommt auf den Gang/die Übersetzung an).
Man muss also die Antriebskraft sanft ansteigend aufs Hinterrad bekommen. Dazu hat es die Stahscheiben, welche im äusseren Korb (Motorantrieb) verzahnt sind und dazwischen die Lammellen, welche den inneren Korb antreiben (Hinterrad, bzw. Getriebeachse).
Liegen die Scheiben lose (Kupplung gezogen) können sich Antrieb und Getriebe getrennt drehen. Lässt man die Kupplung kommen, "nehmen" die Stahlscheiben die Lamellen immer mehr mit, bis beide so fest zusammengedrückt sind, bis eine rutschfreie Mitnahme stattfindet.
Wenn das Hinterrad rollt, kann man nun relativ sanft zwischen den einzelnen Übersetzungszahnrädern wechseln.
Einzig beim Einlegen des ersten Gangs im Stand macht es einen "Ruck", wenn das stehende Getriebe in das drehende System greift.
So ist das mal vereinfacht erklärt.
Ich weiss nicht, inwieweit das Getriebe der GPZ synchronisiert wird, d.h. ob und welches System arbeitet, um beide Systeme sich synchron drehen zu lassen.
Ganz früher (ohne Synchro) musste man beim Rauf- und Runterschalten Zwischengas geben bzw. Doppelkuppeln.
Wie so ein Getriebe "genau" funktioniert, weiss ich auch nicht, bzw. begreife es nicht (warum das Getriebe bei Fahrt zB. vom 1. in den 2. Gang springt und den Leerlauf auslässt und so).
Aber ich denke, ich konnte dir das mit den Scheiben und Lamellen halbwegs erklären.
Wenn hier ein Fachmann antworten sollte, wird er wahrscheinlich gleich wieder mit Fachausdrücken um sich werfen und eine heisse Diskussion entsteht, weil sich andere Fachmänner noch genauer auskennen
Deshalb mal meine Laien-Darstellung.
Am besten verstehst du das wohl (wie ich auch), wenn du mal einen ausgebauten Kupplungskorb vor dir liegen hast.
Transzendenz, Resilienz, Transparenz. Und "omm".

