07.01.2014, 15:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.01.2014, 15:06 von c-de-ville.)
Ist ja alles ganz richtig, aber es gibt auch Faktoren, die es eventuell sinnvoll machen die Übersetzung zu verändern. Die Original-Übersetzung ist so ausgelegt, das sie für alle Anwendungen halbwegs passt. Es kann durchaus Länder geben, wo die Maschine mit einer anderen Übersetzung ausgeliefert wird, weil es überwiegend sehr gebirgig ist oder bestimmte Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten.
Wird die Maschine in Ostfriesland und oft auf der Autobahn gefahren, kann es Sinn machen die Übersetzung länger zu wählen. Wer im Voralpenland wohnt und oft in den Bergen unterwegs ist, ist natürlich mit einer kürzeren Übersetzung besser bedient. Das muss man aber ausprobieren oder von Erfahrungen anderer profitieren. Zu kurz gibt es eigentlich nicht, aber zu lang ist schnell erreicht, weil es der Motor dann nicht mehr schafft die oberen Gänge auszudrehen und man auf langgezogenen Steigungen hin und her schalten muss. Das kann einfach nerven. Bei dem oben erwähnten Ostfriesen kann es Sinn machen die Übersetzung so zu wählen, das der 6. Gang nur noch als Overdrive Gang (geringere Drehzahl bei gleicher Geschwindigkeit) fungiert, er hat dann aber das weiter oben beschriebene Problem, wenn Berge kommen, oder sogar schon bei Gegenwind. Bei Erfahrungswerten anderer sollte man in der Leistungsklasse der GPZ auch Fahrergewicht und -volumen mit berücksichtigen. Denn es nützt einem 100kg Mann wenig, wenn die Übersetzung von einer Frau mit 50kg empfohlen wurde.
Da ein Zahn vorn 2,8 Zähnen hinten entspricht, kann man mit dem hinteren Kettenrad die Übersetzung etwas feiner anpassen. z.B. vorn ein Zahn mehr ist ok, 2 Zähne schafft der Motor nicht mehr, dann wählt man vorn 1 Zahn mehr und hinten 1 Zahn weniger und es geht gerade noch. Alles klar?
Gruß c-de-ville
Wird die Maschine in Ostfriesland und oft auf der Autobahn gefahren, kann es Sinn machen die Übersetzung länger zu wählen. Wer im Voralpenland wohnt und oft in den Bergen unterwegs ist, ist natürlich mit einer kürzeren Übersetzung besser bedient. Das muss man aber ausprobieren oder von Erfahrungen anderer profitieren. Zu kurz gibt es eigentlich nicht, aber zu lang ist schnell erreicht, weil es der Motor dann nicht mehr schafft die oberen Gänge auszudrehen und man auf langgezogenen Steigungen hin und her schalten muss. Das kann einfach nerven. Bei dem oben erwähnten Ostfriesen kann es Sinn machen die Übersetzung so zu wählen, das der 6. Gang nur noch als Overdrive Gang (geringere Drehzahl bei gleicher Geschwindigkeit) fungiert, er hat dann aber das weiter oben beschriebene Problem, wenn Berge kommen, oder sogar schon bei Gegenwind. Bei Erfahrungswerten anderer sollte man in der Leistungsklasse der GPZ auch Fahrergewicht und -volumen mit berücksichtigen. Denn es nützt einem 100kg Mann wenig, wenn die Übersetzung von einer Frau mit 50kg empfohlen wurde.
Da ein Zahn vorn 2,8 Zähnen hinten entspricht, kann man mit dem hinteren Kettenrad die Übersetzung etwas feiner anpassen. z.B. vorn ein Zahn mehr ist ok, 2 Zähne schafft der Motor nicht mehr, dann wählt man vorn 1 Zahn mehr und hinten 1 Zahn weniger und es geht gerade noch. Alles klar?
Gruß c-de-ville