02.01.2015, 15:40
(02.01.2015, 14:23)3y3joe schrieb: Ihr habt beide wohl nicht die Ahnung was Versager angeht))
LLG...... wofür wohl das erste L steht........ warscheinlich für Vollgas))
ich kann nur sagen, das ich die ersten Vergaser bereits zerlegt habe, als deine Eltern an dich noch gar nicht gedacht haben und ich habe bis jetzt JEDEN Vergaser wieder zum Laufen gebracht, egal was es für ein Problem war und ob es einzelne, Vierfachvergaseranlagen oder auch Doppelvergaseranlagen waren. Der einzige Vergaser den ich bisher noch nicht richtig verstanden habe, das gebe ich ja zu, ist ein Rochester Quadrajet, also ein Vierfachvergaser in einem Gehäuse, da kennt sich aber auch ansonsten kaum jemand mit aus. Manchmal muss man nur etwas suchen und nachdenken und wenn man sich das auch noch merken kann, hat man irgendwann auch das Grundprinzip des Vergasers verstanden. Dann weiß man was man einstellen, reinigen oder sonstwie verändern muss, damit er wieder funktioniert.
Soviel dazu "von Vergasern keine Ahnung"
Aber die Theorie mit dem hydraulischen Vergaser und der Benzinmenge in der Schwimmerkammer, die den Sprit durch die Düse drückt, das hört sich schon interessant an.
Hier mal ein Auszug aus Wikipedia dazu:
Vergaser arbeiten nach dem Prinzip der Venturi-Düse. Der hydrodynamische Druck an der engsten Stelle des Lufttrichters ist dem Durchfluss zu, der statische Druck verringert sich entsprechend. Diese Druckdifferenz saugt den Treibstoff, der in der Schwimmerkammer auf konstantem Niveau gehalten wird, durch die Hauptdüse in den Lufttrichter, wo er zu einem Aerosol zerstäubt. Die Durchmesser von Lufttrichter und Hauptdüse müssen auf die maximale Leistung des Motors ausgelegt werden, was dazu führt, dass bei niedriger Drehzahl (Leerlauf) der Unterdruck nicht ausreicht, um einen konstanten Motorlauf zu erreichen. Daher haben die am häufigsten verwendeten Vergaser mit konstantem Lufttrichter-Querschnitt ein eigenes Leerlauf- und Übergangssystem.
Gruß c-de-ville

