02.07.2015, 00:39
Hi,
es ist ne gefühlte Ewigkeit her, dennoch will ich kurz beschreiben wie die ganze Sache ausging. Vielleicht hilft es einem anderen Forenmitglied in der Zukunft ja ein bisschen weiter
!
Aaaalso, der "Unfall" ereignete sich am 19.7.2013, bis alles geklärt war verging aber ein halbes Jahr! Sollte euch etwas ähnlich auch mal probieren gebe ich euch einen einzigen Tip: Nehmt euch nen Anwalt!!! Ohne selbigen hätte ich damals gegen die gegnerische Versicherungg keine Chance gehabt. Aber der Reihe nach:
Etwa 2-3 Wochen nach dem Umkipper kam ein ziemlich unfreundlicher Gutachter, der den Totalschaden meiner GPZ feststellte. Das Gutachten war dabei aber übersäht von Fehlern und Ungenauigkeiten, es stimmte nicht mal das Kennzeichen. Zudem war die Leistung falsch angegeben (34 statt 60 PS). Als Restwert wurden 1200€ angegeben, welche ich auch relativ schnell von der gegnerischen Versicherung erhielt. Das wars aber auch...
Euch steht pro Ausfalltag eine extrem Hohe Nutzungsausfallentschädigung zu, da ihr das Mopped nicht nutzen könnt. Wenn ichs richtig in Erinnerung habe sind das bei der GPZ um die 45€..PRO TAG! Normalerweise werden 14 Tage Ausfall veranschlagt, bis ihr euch ein neues Fahrzeug zugelegt haben könnt. In meinem Fall war ja aber wie beschriebene das Gutachten für die Tonne, was das ganze in die Länge zog. Es folgten gefühlte 15 Schreiben meines Anwalts an die Gegenseite mit der Aufforderung, die Fehler zu korrigieren und die Angebote der Händler, die meine kaputte GPZ kaufen würden, anzupassen (der Wert vor dem Unfall - der Restwert =Schadenssumme ->1200€). Das ganze passiert schließlich nach etwa 4 Wochen nach dem ersten Gutachten, sodass mir insgesamt ca. 60 Tage Ausfallentschädigung zustanden.
Dies wollte die Versicherung (VHV) natürlich nicht zahlen. Auf die Schreiben meines Anwats wurde schlicht nicht mehr geantwortet, in der Hoffnung, ich würde aufgrund der immer größer werdenden Anwaltskosten aufgeben. Ich war zu der Zeit glücklicherweise aber noch rechtschutzversichert, sodass mir keine Kosten entstanden. Diese hätten nach Abschluss sowieso wegen der unstrittigen Schuldfrage von der anderen Seite bezahlt werden müssen, ist man aber nicht rechtschutzversichert, muss man den Anwalt erstmak bezahlen und das kann eben nicht jeder....
Nach weiteren 5-6 Briefen und dem Verweis, dass ich versichert bin und wir daher nicht aufgeben würden und der Drohung, bei weiterer Ignorierung der Forderung vor Gericht zu ziehen, kam es schließlich zur telefonischen Verhandlung zwischen der gegnerischen Versicherung und meinem Anwalt. Hierbei wurde eine Summe von 2200€ Aufallentschädigung ausgemacht, die ich schließlich Ende Januar erhielt. Damit war der Fall nach einem halben Jahr erledigt.
Mein Tipp also an Euch: Lasst euch in solchen Fällen bloß nicht abschütteln und achtet immer auf die Richtigkeit des Gutachtens usw.. Nehmt euch auf jeden Fall nen Anwalt, ansonsten verliert ihr irgendwann die Nerven und gebt auf. Zudem kennt der Anwalt immer eure Rechte und euren monetären Anspruch!
Wie gesagt, is zwar schon bisschen her das ganze, aber vllt hilfts ja trotzdem noch dem ein oder anderen hier weiter
es ist ne gefühlte Ewigkeit her, dennoch will ich kurz beschreiben wie die ganze Sache ausging. Vielleicht hilft es einem anderen Forenmitglied in der Zukunft ja ein bisschen weiter
Aaaalso, der "Unfall" ereignete sich am 19.7.2013, bis alles geklärt war verging aber ein halbes Jahr! Sollte euch etwas ähnlich auch mal probieren gebe ich euch einen einzigen Tip: Nehmt euch nen Anwalt!!! Ohne selbigen hätte ich damals gegen die gegnerische Versicherungg keine Chance gehabt. Aber der Reihe nach:
Etwa 2-3 Wochen nach dem Umkipper kam ein ziemlich unfreundlicher Gutachter, der den Totalschaden meiner GPZ feststellte. Das Gutachten war dabei aber übersäht von Fehlern und Ungenauigkeiten, es stimmte nicht mal das Kennzeichen. Zudem war die Leistung falsch angegeben (34 statt 60 PS). Als Restwert wurden 1200€ angegeben, welche ich auch relativ schnell von der gegnerischen Versicherung erhielt. Das wars aber auch...
Euch steht pro Ausfalltag eine extrem Hohe Nutzungsausfallentschädigung zu, da ihr das Mopped nicht nutzen könnt. Wenn ichs richtig in Erinnerung habe sind das bei der GPZ um die 45€..PRO TAG! Normalerweise werden 14 Tage Ausfall veranschlagt, bis ihr euch ein neues Fahrzeug zugelegt haben könnt. In meinem Fall war ja aber wie beschriebene das Gutachten für die Tonne, was das ganze in die Länge zog. Es folgten gefühlte 15 Schreiben meines Anwalts an die Gegenseite mit der Aufforderung, die Fehler zu korrigieren und die Angebote der Händler, die meine kaputte GPZ kaufen würden, anzupassen (der Wert vor dem Unfall - der Restwert =Schadenssumme ->1200€). Das ganze passiert schließlich nach etwa 4 Wochen nach dem ersten Gutachten, sodass mir insgesamt ca. 60 Tage Ausfallentschädigung zustanden.
Dies wollte die Versicherung (VHV) natürlich nicht zahlen. Auf die Schreiben meines Anwats wurde schlicht nicht mehr geantwortet, in der Hoffnung, ich würde aufgrund der immer größer werdenden Anwaltskosten aufgeben. Ich war zu der Zeit glücklicherweise aber noch rechtschutzversichert, sodass mir keine Kosten entstanden. Diese hätten nach Abschluss sowieso wegen der unstrittigen Schuldfrage von der anderen Seite bezahlt werden müssen, ist man aber nicht rechtschutzversichert, muss man den Anwalt erstmak bezahlen und das kann eben nicht jeder....
Nach weiteren 5-6 Briefen und dem Verweis, dass ich versichert bin und wir daher nicht aufgeben würden und der Drohung, bei weiterer Ignorierung der Forderung vor Gericht zu ziehen, kam es schließlich zur telefonischen Verhandlung zwischen der gegnerischen Versicherung und meinem Anwalt. Hierbei wurde eine Summe von 2200€ Aufallentschädigung ausgemacht, die ich schließlich Ende Januar erhielt. Damit war der Fall nach einem halben Jahr erledigt.
Mein Tipp also an Euch: Lasst euch in solchen Fällen bloß nicht abschütteln und achtet immer auf die Richtigkeit des Gutachtens usw.. Nehmt euch auf jeden Fall nen Anwalt, ansonsten verliert ihr irgendwann die Nerven und gebt auf. Zudem kennt der Anwalt immer eure Rechte und euren monetären Anspruch!
Wie gesagt, is zwar schon bisschen her das ganze, aber vllt hilfts ja trotzdem noch dem ein oder anderen hier weiter
