29.03.2007, 05:11
Ich persönlich find beide gleich gut. Kanotix läuft ja primär mit dem Fenstermanager KDE, der Windows in Aussehen und Bedienung recht ähnlich ist, Ubuntu aber mit Gnome.
Es gibt aber KDE auch für Ubuntu: das ist dann die spezielle Distri "Kubuntu.
Kanotix ist speziell auf neue Hardware optimiert, bringt eine gute Hardware-Erkennung mit und hat von Haus aus auch alle relevanten Codecs und 3D-Videotreiber bereits installiert. Bei Ubuntu muss man aus Gründen der "Freien Software" die Codecs und Java erst nachinstallieren: z.B. mit dem "Oma-tauglichen" Installierpaket EasyUbuntu.
Was bei Ubuntu sehr gut ist: die verschiedenen Communities. Ein Forum ist sehr gut: <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.ubuntuusers">www.ubuntuusers</a><!-- w -->. de
Bei dem Fenstermanager Gnome kommt es mehr auf die Gebrauchstauglichkeit an, d.h. es werden oft nicht soviele Optionen auf einmal angezeigt, sondern nur die, die man braucht - bzw. die, von denen die Programmierer meinen, dass man sie braucht.
Fazit: Es ist und bleibt eine Geschmacksfrage, denn unter der Haube - sprich mit der Konsole - sind allgemein alle Linux-Distris identisch (bis auf wenige Ausnahmen, die aber für Anfänger nicht relevant sind).
@Jürgen:
Du schreibst, du hattest dir mit Knoppix die anderen Distris runtergeladen. Dann nehem ich an, dass du bereits erfolgreich herausgefunden hast, wie man die anderen Festplatten-Partitionen mit Schreib-Leserechten mountet (einbindet)? Das ist nämlich immer das erste bei Linux-Anfängern, das Probleme bereiten kann.
PS: Es gibt so gut wie alle Distris auf Deutsch.
PPS: Wegen SUSE:
SUSE Linux hieß früher mal "SuSE Linux" - war (ist) auch bekannt für das deutsche Linux und ist neben Debian und neuerdings Ubuntu die Referenz-Distri. Dann kam die US-Firma Novell und hat die deutsche Firma SuSE aufgekauft. Seitdem gab's ein paar Veränderungen in dem Unternehmen, sowohl Software-politisch als auch personell, worüber man geteilter Meinung sein kann. Jedenfalls war und ist SUSE für Heimanwender immer kostenlos - wie jede Linux-Distri, die nach der GNU GPL (Lizenz für freie Software) veröffentlich wird.
Also erst "SuSE Linux Professional", dann "Suse Linux", dann "SUSE Linux" (bereits unter Novell) und nun "openSUSE". Seitdem ist aber die Distri namens "SUSE Linux" gewerblich, d.h. sie kostet: man zahlt für die Distribution (die Software-Zusammenstellung und insbesondere den Support), aber die einzelnen freien Programme bleiben weiterhin frei, wenn sie einer freien Lizenz unterliegen, siehe <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software">http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software</a><!-- m --> . Für Heimanwender gibt es also nun openSUSE, das von der Community entwickelt wird. Haben sich einzelne Komponenten als langzeitstabil erwiesen, werden sie dann in die gewerbliche Version implementiert.
Es gibt aber KDE auch für Ubuntu: das ist dann die spezielle Distri "Kubuntu.
Kanotix ist speziell auf neue Hardware optimiert, bringt eine gute Hardware-Erkennung mit und hat von Haus aus auch alle relevanten Codecs und 3D-Videotreiber bereits installiert. Bei Ubuntu muss man aus Gründen der "Freien Software" die Codecs und Java erst nachinstallieren: z.B. mit dem "Oma-tauglichen" Installierpaket EasyUbuntu.
Was bei Ubuntu sehr gut ist: die verschiedenen Communities. Ein Forum ist sehr gut: <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.ubuntuusers">www.ubuntuusers</a><!-- w -->. de
Bei dem Fenstermanager Gnome kommt es mehr auf die Gebrauchstauglichkeit an, d.h. es werden oft nicht soviele Optionen auf einmal angezeigt, sondern nur die, die man braucht - bzw. die, von denen die Programmierer meinen, dass man sie braucht.
Fazit: Es ist und bleibt eine Geschmacksfrage, denn unter der Haube - sprich mit der Konsole - sind allgemein alle Linux-Distris identisch (bis auf wenige Ausnahmen, die aber für Anfänger nicht relevant sind).
@Jürgen:
Du schreibst, du hattest dir mit Knoppix die anderen Distris runtergeladen. Dann nehem ich an, dass du bereits erfolgreich herausgefunden hast, wie man die anderen Festplatten-Partitionen mit Schreib-Leserechten mountet (einbindet)? Das ist nämlich immer das erste bei Linux-Anfängern, das Probleme bereiten kann.
PS: Es gibt so gut wie alle Distris auf Deutsch.
PPS: Wegen SUSE:
SUSE Linux hieß früher mal "SuSE Linux" - war (ist) auch bekannt für das deutsche Linux und ist neben Debian und neuerdings Ubuntu die Referenz-Distri. Dann kam die US-Firma Novell und hat die deutsche Firma SuSE aufgekauft. Seitdem gab's ein paar Veränderungen in dem Unternehmen, sowohl Software-politisch als auch personell, worüber man geteilter Meinung sein kann. Jedenfalls war und ist SUSE für Heimanwender immer kostenlos - wie jede Linux-Distri, die nach der GNU GPL (Lizenz für freie Software) veröffentlich wird.
Also erst "SuSE Linux Professional", dann "Suse Linux", dann "SUSE Linux" (bereits unter Novell) und nun "openSUSE". Seitdem ist aber die Distri namens "SUSE Linux" gewerblich, d.h. sie kostet: man zahlt für die Distribution (die Software-Zusammenstellung und insbesondere den Support), aber die einzelnen freien Programme bleiben weiterhin frei, wenn sie einer freien Lizenz unterliegen, siehe <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software">http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software</a><!-- m --> . Für Heimanwender gibt es also nun openSUSE, das von der Community entwickelt wird. Haben sich einzelne Komponenten als langzeitstabil erwiesen, werden sie dann in die gewerbliche Version implementiert.
