30.01.2018, 17:07
Klar der echte Paralleltwin (beide Kolben sind auf einer Höhe) ist vom Lauf sehr gleichmäßig, weil im exaktem Abstand gezündet wird,
aber die Massenkräfte werden nicht ausgeglichen, der vibriert schon ganz ordentlich.
Gegenläufer bei denen sich die Massekräfte aufheben sind eher seltener, bei 2-Taktern ist es hingegen die häufigere Bauform.
Der 180° Twin hört sich brummiger an, weil ja nach 2 Zündungen eine längere Pause kommt. Dieser Motor ist ein Gegenläufer,
wird aber häufiger als Reihen-Twin bzw. Reihenzweizylinder bezeichnet.
Übrigens lt. Definition sind alle 2-Zylinder-Reihen-Motoren Parallel-Twins, die dann mit einem Zusatz genauer bezeichnet werden.
Dies war in früherer Zeit nur eine Unterscheidung zum Boxer oder V-Twin. In Deutschland spricht man gern vom Paralleltwin und
meint damit Gleichläufer, weil fast alles was früher aus England kam und einen große Namen hatte nach diesem Prinzip gearbeitet hat.
In England hatte man sogar unterschiedliche Namen für die gleiche Bauart, da war man nicht so penibel, wie es oft in Deutschland
zelebriert wird. Wenn man es aber genau beschreiben will, ob in GB oder D, dann gibt man die Kurbelwellenkröpfung mit an, da weiß
dann jeder genau Bescheid.
Ich hab mal gegoogelt, aber überall heißt es, der Motor basiert auf der GPZ 500 mit zahmeren Steuerzeiten, also wird er weitestgehend
baugleich sein, bis auf die Nockenwellen und eventuell noch die Getriebeabstufung der einzelnen Gänge.
Gruß c-de-ville
aber die Massenkräfte werden nicht ausgeglichen, der vibriert schon ganz ordentlich.
Gegenläufer bei denen sich die Massekräfte aufheben sind eher seltener, bei 2-Taktern ist es hingegen die häufigere Bauform.
Der 180° Twin hört sich brummiger an, weil ja nach 2 Zündungen eine längere Pause kommt. Dieser Motor ist ein Gegenläufer,
wird aber häufiger als Reihen-Twin bzw. Reihenzweizylinder bezeichnet.
Übrigens lt. Definition sind alle 2-Zylinder-Reihen-Motoren Parallel-Twins, die dann mit einem Zusatz genauer bezeichnet werden.
Dies war in früherer Zeit nur eine Unterscheidung zum Boxer oder V-Twin. In Deutschland spricht man gern vom Paralleltwin und
meint damit Gleichläufer, weil fast alles was früher aus England kam und einen große Namen hatte nach diesem Prinzip gearbeitet hat.
In England hatte man sogar unterschiedliche Namen für die gleiche Bauart, da war man nicht so penibel, wie es oft in Deutschland
zelebriert wird. Wenn man es aber genau beschreiben will, ob in GB oder D, dann gibt man die Kurbelwellenkröpfung mit an, da weiß
dann jeder genau Bescheid.
Ich hab mal gegoogelt, aber überall heißt es, der Motor basiert auf der GPZ 500 mit zahmeren Steuerzeiten, also wird er weitestgehend
baugleich sein, bis auf die Nockenwellen und eventuell noch die Getriebeabstufung der einzelnen Gänge.
Gruß c-de-ville

