01.07.2008, 19:38
Noctunus\;p=\"77606 schrieb:Deswegen meinte ich ja, dass die Reifen permanent überwacht werden und "Unauffälligkeiten" wiedergegeben werden.Holle\;p=\"77603 schrieb:Noctunus\;p=\"77509 schrieb:Ok, da warst du whol schnellerVittel\;p=\"77508 schrieb:hat jemand ne idee wie man den schlupf berechnen könnte? evtl differenz der geschwindigkeit von vorder und hinterrad?jup die differenz der drehzahl der beiden räder
siehe: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlupf#Bei_Reifen">http://de.wikipedia.org/wiki/Schlupf#Bei_Reifen</a><!-- m -->
sprich dafür wäre nur noch ein magnetsensor an dem hinterrad nötig
Aber ein Magnetsensor am Hinterrad ist nicht ausreichend, vorne bräuchten wir auch eines, denn der Tacho ist zu ungenau.
Außerdem fällt mir gerade noch was ein. Wenn wir einen Abgefahrenen Hinterreifen und einen "noch guten" Vorderreifen haben, dann würde Schlupf angezeigt, der gar nicht vorhanden ist. Andersrum (Hinten frischer Reifen, vorne schon recht abgefahren würde bedeuten dass vorhandener Schlupf nicht angezeigt wird.
Man müsste also permanent die Impulse auswerten (z.B. 70/71 ) und lediglich kurzfristige Abweichungen als Schlupf anzeigen.
Der magnetsensor am Vorderrad war von mir schon fest eingeplant. Aber hast recht bei Verschieden abgefahrenen Reifen sollte es schon eine kleine Differenz der Drehzahlen geben. Wobei ich denke das die Differenz nicht allzu sehr ins Gewicht fallen sollte.
Ich finde es allerdings nicht sehr sinnvoll den Schlupf in echtzeit darzustellen da bei einer Drehzahldifferenz von Vorderrad und Hinterrad mein letzter Gedanke den Anzeigen des Bordcomputers gilt.
Das ist eher etwas für Aufzeichnung und spätere Auswertung wobei mir da auch keine wirklich sinnvolle Anwendung einfallen möchte.
Wenn man vorne/hinten stark unterschiedlich viel Profil hat wirkt sich das sicher mehr aus, wie der Schlupf selber (ich rede nicht davon dass man gerade einen Donut malt, sondern z.B. der permanente Schlupf auf der Dosenbahn).
Aber du hast mich auf eine Idee gebracht.
Wenn man zu Fahrbeginn eine "Referenzfahrt" macht ...z.b. ca. 50 km/h bei mittleren Drehzahlen (wo der Schlupf recht gering ist), könnte man das speichern und als Grundlage für die Schlupfberechnung nehmen.
Außerdem könnte man so auf einen Luftdruckverlust hinweisen, denn wenn zu beginn der Fahrt eine Umdrehung des Hinterrades xxx Meter war und dann nach 100km (ohne eine zwischenzeitlich neue Referenzfahrt) nur noch xxy Meter sind, dann würde das auf abgefahrenes Profil oder einem Luftdruckverlust hindeuten. Ist die Differenz größer als z.B. (Durchschnittsgeschwindigkeit * gefahrene Kilometer 0,0000x mm, dann wäre das für ein normalem "Profilverschleiss" zu viel und man müsste von Luftdruckverlust ausgehen.
...ist nur so eine Idee.
Gruß, Holle.