06.11.2009, 04:25
noch mal zu meinem post,
ich gönne jedem einen arbeitsplatz, habe selbst eine lange reise hinter mir, gelernt meß- und regel und im chemiewerk gearbeitet, nebenbei den techniker angefangen, nach zwei jahren abgebrochen, weil keine möglichkeit für die nächsten 15 jahre ne offne planstelle zu bekommen, aber das angebot aus einem kleinem ingbüro hatte, dort die ingtätigkeit auszuüben (ich war jung und brauchte das geld), 5 jahe gemacht, ostmarktöffnung, krise, büro auftragslos, in der ganzen welt textilfärbemaschinen aufgebaut, kinder bekommen und ne frau die ihren mann zuhause haben wollte, also innendienst, mit vorgesetzten überworfen, ende, ins personalbüro eines farbwerkes, dort die edv gemacht (18monate vertrag), gut verdient, danach 9 ohne arbeit, aber egal vor gut verdient, in eine saunabude, dort als einmannabteilung große saunaanlagen für freizeitbäder gebaut, stress lange arbeitszeit, zwei herzinfarkte, wechsel in stahlbau, chef der zu günstig verkauft hat, pleite, wechsel in zeitvertrag, arbeitslos, selbstständig im stahlbau, zwei jahre gut dann einbruch, für den ddorfer flughafen lostandfound durch die gegend gefahren um die kosten reinzuholen, nun seit 4 jahren im kraftwerk und noch immer nicht wissen was die zukunft bringt, aber ich kann leben
wäre ich im chemiewerk geblieben (wir hatten so um 1985 6000mitarbeiter), stände ich heute auf der strasse, die haben auf 1900 mitarbeiter reduziert, die alten kollegen stehen auf der strasse, weil keine innerbetrieblich weiterbildung und bei der heutigen technik unvermittelbar
ich bin immer dahin wohin wo es arbeit gab, meine arbeitloszeit habe ich selbst bestimmt, jobs von der arge gab es nie, da musste ich schön selber kreativ werden, es gibt selbst heute noch, genug arbeit, nur man muss auch bereit für veränderungen und einbussen sein, aufsteigen kann man eben nur durch leistung
wenn man sich allerdings darauf versteift, autobauer oder wurstfachverkäufer zu sein, na dann hat man eben die arschkarte und schreit nach dem staat (will eben nur für den fall ddr-verhältnisse), aber wehe der staat mischt sich irgendwo ein, wenn es einem gut geht
ich bin gegen die ganzen unterstützungen, die verschieben die ganzen probleme nur in die zukunft
ich gönne jedem einen arbeitsplatz, habe selbst eine lange reise hinter mir, gelernt meß- und regel und im chemiewerk gearbeitet, nebenbei den techniker angefangen, nach zwei jahren abgebrochen, weil keine möglichkeit für die nächsten 15 jahre ne offne planstelle zu bekommen, aber das angebot aus einem kleinem ingbüro hatte, dort die ingtätigkeit auszuüben (ich war jung und brauchte das geld), 5 jahe gemacht, ostmarktöffnung, krise, büro auftragslos, in der ganzen welt textilfärbemaschinen aufgebaut, kinder bekommen und ne frau die ihren mann zuhause haben wollte, also innendienst, mit vorgesetzten überworfen, ende, ins personalbüro eines farbwerkes, dort die edv gemacht (18monate vertrag), gut verdient, danach 9 ohne arbeit, aber egal vor gut verdient, in eine saunabude, dort als einmannabteilung große saunaanlagen für freizeitbäder gebaut, stress lange arbeitszeit, zwei herzinfarkte, wechsel in stahlbau, chef der zu günstig verkauft hat, pleite, wechsel in zeitvertrag, arbeitslos, selbstständig im stahlbau, zwei jahre gut dann einbruch, für den ddorfer flughafen lostandfound durch die gegend gefahren um die kosten reinzuholen, nun seit 4 jahren im kraftwerk und noch immer nicht wissen was die zukunft bringt, aber ich kann leben
wäre ich im chemiewerk geblieben (wir hatten so um 1985 6000mitarbeiter), stände ich heute auf der strasse, die haben auf 1900 mitarbeiter reduziert, die alten kollegen stehen auf der strasse, weil keine innerbetrieblich weiterbildung und bei der heutigen technik unvermittelbar
ich bin immer dahin wohin wo es arbeit gab, meine arbeitloszeit habe ich selbst bestimmt, jobs von der arge gab es nie, da musste ich schön selber kreativ werden, es gibt selbst heute noch, genug arbeit, nur man muss auch bereit für veränderungen und einbussen sein, aufsteigen kann man eben nur durch leistung
wenn man sich allerdings darauf versteift, autobauer oder wurstfachverkäufer zu sein, na dann hat man eben die arschkarte und schreit nach dem staat (will eben nur für den fall ddr-verhältnisse), aber wehe der staat mischt sich irgendwo ein, wenn es einem gut geht
ich bin gegen die ganzen unterstützungen, die verschieben die ganzen probleme nur in die zukunft
