25.01.2010, 11:52
Kurze Vorgeschichte: mein ehemaliger Mitbewohner war Maschinenbauer und war auch Mitglied in unserem Hochschul-Rennautoteam. Die haben dort ein Rennwagen selbst entwickelt, gefertigt und dann in der Formula Student- Serie gefahren. Lange Rede kurzer Sinn: da wurde auch das "Gehäuse" (ich weiß nicht wie die riesige Verkleidung heißt) beim ersten Mal aus GFK selbst gemacht. Und das ging ungefähr so:
1. Teil mit CAD-Programm designen (da können dir sicher einige Maschinenbauer im Forum helfen)
2. in ein paar vernünftigen Abständen 2D-Schnitte erstellen und diese auf Spannplatte bzw. Kunststoff übertragen - dann entsprechend ausschneiden
3. Entsprechend zu den gewählten Abständen Sturodur oder ähnlich dichten Schaumstoff zwischen die Platten kleben und dann mit ner Feile alles wegmachen, bis man zu den 2D-Schablonen runter ist. Entsprechend noch ein paar Sachen ausarbeiten mit Sandpapier.
4. Mit Spachtelmasse die Oberfläche ausbessern und alles glatt schleifen - das wir die Positivform. Dann siehst du auch gleich, wie es aussehen wird.
5. Mit GFK die Positivform belegen und eine GFK-Negativform erstellen.
6. Jetzt alles mit Trennmittel einpinzeln und wiederrum die endgültige GFK-Positivform erstellen.
7. Falls das Positivmodell gut genug gearbeitet worden ist braucht jetzt nichts gespachtelt zu werden.
8. Lackieren und fertig.
Ich hoffe, das hilft dir.
Beste Grüße
Saxonfahrer
1. Teil mit CAD-Programm designen (da können dir sicher einige Maschinenbauer im Forum helfen)
2. in ein paar vernünftigen Abständen 2D-Schnitte erstellen und diese auf Spannplatte bzw. Kunststoff übertragen - dann entsprechend ausschneiden
3. Entsprechend zu den gewählten Abständen Sturodur oder ähnlich dichten Schaumstoff zwischen die Platten kleben und dann mit ner Feile alles wegmachen, bis man zu den 2D-Schablonen runter ist. Entsprechend noch ein paar Sachen ausarbeiten mit Sandpapier.
4. Mit Spachtelmasse die Oberfläche ausbessern und alles glatt schleifen - das wir die Positivform. Dann siehst du auch gleich, wie es aussehen wird.
5. Mit GFK die Positivform belegen und eine GFK-Negativform erstellen.
6. Jetzt alles mit Trennmittel einpinzeln und wiederrum die endgültige GFK-Positivform erstellen.
7. Falls das Positivmodell gut genug gearbeitet worden ist braucht jetzt nichts gespachtelt zu werden.
8. Lackieren und fertig.
Ich hoffe, das hilft dir.
Beste Grüße
Saxonfahrer
EX 500D, Bj.94, 60PS, 51tkm, candy wine red, BT45, Heizgriffe (Daytona), Mini-Blinker (Diamond), ZX6R Spiegel, Stahlflex (vorn und hinten), schwarze MRA Spoilerscheibe, andere Fußrasten, Cobra C3 2in1 Komplettanlage
hier gibts Bildchen: Gallerie
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