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protektorenjacke als alternative?
#1
hab gerade im inet nach einer neuen kombi für mich gesucht. bin dabei auf verschiedene protektorenjacken gestoßen. die preise belaufen sich von knapp 100 bis 200 euro für einen volloberkörperschutz bestehend aus ellenbogen, arm, hüft, brust und rückenprotektoren.

fährt hier jemand sowas? kann man es als alternative zur kombijacke tragen? leider ist bei der produktbeschriebung zb bei tante luise nicht ersichtlich, ob das trägermaterial abriebfest ist. denn es nützt mir ja nix, wenn meine knocken heile sind, aber dafür ich gehäutet bin...
motorbike without loud exhaust is like a girlfriend without big boobs!
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#2
ein kumpel fährt mit sowas auf endurotouren, wenns drauߟen sehr warm ist. dann bewegen die sich abseits von autobahnen und landstraßen, sind also eher "langsam" unterwegs. er trägt dann meistens noch ne softshell jacke, mx-trikot oder was ähnliches mit langem arm drüber und ne mx-hose + stiefel. der hatte sich mal mit 90 auf schotter abgelegt. die jacke war hin, aber dieses protektorenteil hat wunderbar gehalten meinte der.

seins ist auch von louis.

wie sich das ding auf asphalt verhält kann ich jetzt leider nicht sagen.. Rolleyes
2002er D alias "The Schlachtfeld" / Weiߟ Matt / Nackisch

2001er Ducati 748S Biposto / Rosso Anniversary

[Bild: http://images.spritmonitor.de/342977_5.png]
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#3
Das würde mich auch interessieren!

MfG
Francesco
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#4
Die Frage ist durchaus berechtigt und nicht uninteressant.

Die meisten dieser Protektorenjacken bestehen ja zum Großteil aus "Stretchzonen" neben den Protektoren,
das heiߟt gegen Abrieb helfen die nicht besonders, und sind auch von den Protektoren her eher
als Schlag- und Stoßschutz gedacht.
Ansonsten sollten eigentlich alle Körperteile die in direkten Asphaltkontakt treten könnten
ja dadurch abgedeckt sein.

Ich benutze inzwischen auch so nen Rucksackartigen Rückenprotektor,
aber ohne Leder drumerum würd ich sowas nicht fahren.
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#5
Die Protektoren sind ja für gewöhnlich aus Plastik - und das ist ja relativ schnell durchgerubbelt... (vielleicht so schnell wie Textil Think )

Also würde ich es wie Rubino machen und ne Lederjacke drüberziehen, dann biste auf der sicheren Seite!
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#6
seh ich auch so wie Rubino udn Ravebrot: Diese Protektorenwesten/jacken sind nur für Schlag und Stoßdämpfung. Da ist nix abriebfestes dran. Ich glaube, da gaukelt man sich selbst Sicherheit vor. Wer im Sommer keine Kombi verträgt, darf sich auch nicht wundern, wenn ihn die echten Biker auslachen Smile
EX 500D, Bj.94, 60PS, 51tkm, candy wine red, BT45, Heizgriffe (Daytona), Mini-Blinker (Diamond), ZX6R Spiegel, Stahlflex (vorn und hinten), schwarze MRA Spoilerscheibe, andere Fuߟrasten, Cobra C3 2in1 Komplettanlage
hier gibts Bildchen: Gallerie
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#7
Ich hab zum Supermoto fahren eine Protectorenjacke an. Das war eine der billigen Sorte, hat mir aber beim Training schon 2x die Haut gerettet. Allerdings habe ich die PJ unter einer Endurojacke an gehabt um es noch ein bisschen wärmer zu haben, da wir im Winter auf der Kartbahn in der Halle bei geöffneten Toren gefahren sind! Brrtkalt!

Ich würde aber mal sagen, PJ mit Textiljacke ohne Protectoren geht gut. Der Vorteil der PJ. Die Protectoren sind da
wo sie hingehören und verrutschen nicht so leicht wie bei einer normalen Jacke. Die Jacke schützt noch etwas vorm rauhen Asphalt.

Meine Jake hat Protectoren an: Unterarm, Ellebogen, halber Oberarm mit Schulter, Schlüsselbein mit teilweise Brust und kompletter Rücken
incl. Nierengurt. Quasi ne Vollschildkröte!

Im Sommer ein luftiges Enduroshirt drüber und gut ists! Angenehm wenns brülle heiߟ ist!
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#8
Ich fahre nur Goretex-Textiljacken mit Protektoren. Bereits die Dritte. Das hat zwei Gründe.

Erstens schwitze ich wenn ich die Sonne schon sehe (schwitze also sehr schnell) und habe jetzt eine Jacke von BÜSE mit Aircondition (=Reiߟverschluߟ auf wenns warm wird). Teilleder wäre OK, aber Volleder-Strampelanzug? Würde ich nur bei Hayabusa o.ä. anziehen.

Zweitens fahre ich ja nicht mit dem Gedanken das es mich an der nächsten Ecke auf die Straße legt, oder?

Ich fahre jetzt seit 2002 mit 7000km im Jahr im Durchschnitt (= ca.50.000km bisher).
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#9
hotteshadow schrieb:Ich fahre nur Goretex-Textiljacken mit Protektoren. Bereits die Dritte. Das hat zwei Gründe.

Erstens schwitze ich wenn ich die Sonne schon sehe (schwitze also sehr schnell) und habe jetzt eine Jacke von BÜSE mit Aircondition (=Reiߟverschluߟ auf wenns warm wird). Teilleder wäre OK, aber Volleder-Strampelanzug? Würde ich nur bei Hayabusa o.ä. anziehen.

Zweitens fahre ich ja nicht mit dem Gedanken das es mich an der nächsten Ecke auf die Straße legt, oder?

Ich fahre jetzt seit 2002 mit 7000km im Jahr im Durchschnitt (= ca.50.000km bisher).

Mittlerweile gibts ja auch schon Lederkombis mit Gore-Tex-Membran. Die sind auch atmungsaktiv, sorgen für ausreichend Belüftung und sollen sogar wasserdicht sein.

Und bezüglich dem "auf die Straße legen". Wer sagt denn, dass du darauf groß Einfluss hast, wenn dir einer die Vorfahrt nimmt und es dich dann trotz fahrerischem Können legt? Oberster Grundsatz beim Motorradfahren ist immer: "Rechne mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer"

Ich fahre sowohl Leder als auch Textil und mir ist es am wichtigsten, dass die Jacke ein gutes Auߟenmaterial hat (Cordura oder Armacor). An zweiter Stelle kommt dann erst die Art der Membran. Bei Gore-Tex taugt für Dauerfahrer auch nur die Pro-Shell-Membran. Die Perfomance saugt sich mit Wasser voll und auch wenn du im Inneren nicht nass wirst, frierts dich wie Sau, weil der Fahrtwind das Wasser in der Jacke schön kühlt.
Gruߟ, Juls

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#10
Sorry ich meinte Cordura, nicht Goretex.
Und mit den Protektoren ist sie mir genauso gut wie Leder.

"Rechne mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer" ist auch meine Fahrerdevise.
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