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Suche Polrad (A oder D Modell)
#1
Hallo,

ich suche ein Polrad für mein A Modell, gerne darf es auch die D-Modell Version sein.

Hat jemand eins abzugeben und würde mir vielleicht sogar noch einen Abzieher leihen können?

Könnte es 50 km um Mainz auch abholen.
Würde mich freuen.

Viele Grüße,
Alex
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#2
Mit einem Polrad kann ich aktuell zwar nicht dienen, beim Thema "Abzieher" klingeln aber gleich die Alarmglocken: Bitte keinen Solchen benutzen, damit schrottest Du Dir mit ziemlicher Sicherheit die Kurbelwelle.
Nimm statt dessen eine Schraube M 18 x 1,5, normales Rechtsgewinde. (Die Halteschraube des Polrades ist Linksgewinde, da also aufpassen!) Wenn die Schraube ab ist, erscheint da drunter ein M 18 Gewinde, wo Du die Abdrückschraube -am besten auch mit einem Schlagschrauber- reindrehst.

Ich weiß nicht, wie sehr Du schon im Thema bist: Das bessere Polrad der "D" passt nicht plug & play, da sind ein paar Änderungen mit der Flex nötig.
Gibt aber fertige, verbesserte Polräder mit durchgehendem Magneten neu extra für die "A" im Zubehör zu kaufen, da brauchst Du dann nicht ändern.
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#3
(15.11.2025, 16:22)rex schrieb: Mit einem Polrad kann ich aktuell zwar nicht dienen, beim Thema "Abzieher" klingeln aber gleich die Alarmglocken: Bitte keinen Solchen benutzen, damit schrottest Du Dir mit ziemlicher Sicherheit die Kurbelwelle.
Nimm statt dessen eine Schraube M 18 x 1,5, normales Rechtsgewinde. (Die Halteschraube des Polrades ist Linksgewinde, da also aufpassen!) Wenn die Schraube ab ist, erscheint da drunter ein M 18 Gewinde, wo Du die Abdrückschraube -am besten auch mit einem Schlagschrauber- reindrehst.

Ich weiß nicht, wie sehr Du schon im Thema bist: Das bessere Polrad der "D" passt nicht plug & play, da sind ein paar Änderungen mit der Flex nötig. 
Gibt aber fertige, verbesserte Polräder mit durchgehendem Magneten neu extra für die "A" im Zubehör zu kaufen, da brauchst Du dann nicht ändern.

Danke für den Hinweis!

Also wenn ich das richtig verstehe:
  • Linksgewindeschraube mit dem Schlagschrauber lösen;
  • Die M18, 1,5 Rechtsgewinde schraube eindrehen, wobei sich das Polrad löst 
Polrad würde ich mir an einem Doppelschleifer und mit Dremel zurecht schleifen. Bin günstig an eines vom D-Modell gekommen.


Ich frage mich noch:


Wie schraube ich die Zentrale schraube vom Polrad später wieder mit dem richtigen Drehmoment fest? Kann ich da nicht auch einfach vorsichtig mit dem Akku Schlagschrauber schrauben?

Wie könnte ich sonst das Polrad blockieren damit ich einen Drehmomentschlüssel ansetzen kann.
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#4
Ich hab die Ankasserkette mit einer Gripzange blockiert, aber vorsichtig ansetzen!

@Rex - durchgehende Magnete gibt es nicht, die Polräder, die so aussehen haben 12 Magnete, das was so aussieht wie durchgehend, das ist Kleber.
Diese Zubehör-Polräder sind nicht alle gut, bei einer GPZ ist eins verbaut, da hat man sich noch nicht mal getraut den Hersteller drauf zu schreiben, das bekommt in regelmäßigen Abständen Risse. Ich fräse die dann auf und verklebe sie. Deshalb weiß ich auch wie es unter dem Kleber aussieht.
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#5
(15.11.2025, 19:39)bettelstudent schrieb: Danke für den Hinweis!

Also wenn ich das richtig verstehe:
  • Linksgewindeschraube mit dem Schlagschrauber lösen;
  • Die M18, 1,5 Rechtsgewinde schraube eindrehen, wobei sich das Polrad löst 
Polrad würde ich mir an einem Doppelschleifer und mit Dremel zurecht schleifen. Bin günstig an eines vom D-Modell gekommen.

Genau so. 
Polrad der "D" ist die beste Lösung. Bevor Du Dir zu viele Gedanken beim Schleifen der Stege machst: Flex die beiden Überflüssigen komplett weg und lass bei dem Dritten einfach die ersten 30mm stehen, hab ich mehrfach so gemacht und funzt prima.

(15.11.2025, 19:39)bettelstudent schrieb: Ich frage mich noch:


Wie schraube ich die Zentrale schraube vom Polrad später wieder mit dem richtigen Drehmoment fest? Kann ich da nicht auch einfach vorsichtig mit dem Akku Schlagschrauber schrauben?

Wie könnte ich sonst das Polrad blockieren damit ich einen Drehmomentschlüssel ansetzen kann.

Ja, einfach den Schlagschrauber ein paar mal dezent rattern lassen, durch das Linksgewinde bleibt die Schraube bei laufendem Motor fest.
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#6
(15.11.2025, 22:35)c-de-ville schrieb: Ich hab die Ankasserkette mit einer Gripzange blockiert, aber vorsichtig ansetzen!

@Rex - durchgehende Magnete gibt es nicht, die Polräder, die so aussehen haben 12 Magnete, das was so aussieht wie durchgehend, das ist Kleber.
Diese Zubehör-Polräder sind nicht alle gut, bei einer GPZ ist eins verbaut, da hat man sich noch nicht mal getraut den Hersteller drauf zu schreiben, das bekommt in regelmäßigen Abständen Risse. Ich fräse die dann auf und verklebe sie. Deshalb weiß ich auch wie es unter dem Kleber aussieht.

Beim Orginalpolrad der "D" ist um die Magnete herum ein Blechring eingepresst, der ein Lösen der Magnete zuverlässig verhindert. 
Ansonsten hast Du natürlich recht: Mit einem Durchgehenden Magneten würde die Sache physikalisch natürlich nicht funktionieren. Smile
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#7
(16.11.2025, 06:41)rex schrieb: Bevor Du Dir zu viele Gedanken beim Schleifen der Stege machst: Flex die beiden Überflüssigen komplett weg und lass bei dem Dritten einfach die ersten 30mm stehen, hab ich mehrfach so gemacht und funzt prima.


Aah, danke für den Hinweis.
Genau, das habe ich mich noch gefragt - weil beim Tutorial hier aus dem Forum der verbleibende Steg von beiden Seiten abgeschliffen wird (auf der einen Seite nur ein paar Millimeter);
Im Tutorial vom EX-500 Board wird, wie du auch sagst, der Steg nur von einer Seite abgeschliffen. (Mit selben Abstand der T-Markierung vom Polrad-Rand zur Kante versteht sich.)

Warte auf die Teile und Werkzeug und werde dann berichten.
Smile
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#8
Die Kerbe im Polrad ist der entscheidende Anlagepunkt. Ich hatte mir einen Alublechstreifen zugeschnitten der genau in die Kerben passt dann die beiden Polräder übereinander positioniert unf dann mit einem Winkel die Länge der Nase übertragen.

Wichtig - wenn die Nasen nicht 100 % stimmen, verändert man den Zündzeitpunkt.
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#9
Danke dir für die Erklärung – so ähnlich hatte ich es auch erst gemacht, weil die Nut ja wirklich der konstruktive Anlagepunkt ist.

Ich habe mich beim finalen Anpassen dann trotzdem eher an den T/F-Markierungen am Außenrand orientiert, aber weniger aus Prinzip, sondern wegen einem kleinen geometrischen Gedanken:

Wenn man zwei Polräder übereinanderlegt, macht ein Mess- oder Versatzfehler am Außenrand nur einen sehr kleinen Winkelfehler aus, weil der Radius größer ist.
Weiter innen an der Nut macht derselbe Millimeter Abweichung dagegen einen deutlich größeren Winkelunterschied.

Ich gehe natürlich davon aus, dass Kawasaki die T/F-Markierungen im selben Winkel zur Nut setzt – sonst würde ja der Zündzeitpunkt schon beim Serienmotor nicht stimmen.

Deshalb kam mir die Ausrichtung über den Rand einfach ein bisschen „vergrößerter“ und damit genauer vor.
Aber im Prinzip führen ja beide Methoden zum Ziel. Ich wollte nur kurz erklären, warum ich es am Ende so gemacht habe.
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#10
Das Blech für die Nut ist auch nicht so einfach, weil konisch.Um die Form zu finden hab ich eine Schablone aus Pappe gebaut.
Das geht natürlich auch mit einem Gradmesser, man muss nur mit umgehen können und beim Messen kann man 2x einen Fehler machen.
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#11
Ihr macht Euch zu viel Gedanken. Smile Ein Millimeter mehr oder weniger am Steg macht weniger als ein Grad im Zündzeitpunkt aus, wichtig ist sowieso nur die in Drehrichtung auf die Pick-Ups auflaufende Seite des Steges.
Und das Zündsystem arbeitet über den Drehzahlbereich mit einer Verstellung von 35°, wenn ichs richtig in Erinnerung hab, also wer da nen Unterschied merkt...

Aber was anderes: Wofür ist eigentlich der sehr kurze, dritte Steg beim Polrad der "D"? Konnte ich mir bisher keinen Reim drauf machen, soll der das Steuergerät eventuell "Nullen"?
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#12
(04.12.2025, 16:12)rex schrieb: Ihr macht Euch zu viel Gedanken. Smile Ein Millimeter mehr oder weniger am Steg macht weniger als ein Grad im Zündzeitpunkt aus, wichtig ist sowieso nur die in Drehrichtung auf die Pick-Ups auflaufende Seite des Steges.
Und das Zündsystem arbeitet über den Drehzahlbereich mit einer Verstellung von 35°, wenn ichs richtig in Erinnerung hab, also wer da nen Unterschied merkt...

Aber was anderes: Wofür ist eigentlich der sehr kurze, dritte Steg beim Polrad der "D"? Konnte ich mir bisher keinen Reim drauf machen, soll der das Steuergerät eventuell "Nullen"?

Das macht erst was aus, wenn der Motor an seine Beladtungsgrenze kommt. Hab mal Motorsport betrieben und da mit Zündzeitpunkten und einstellbaren Steuerkettenrädern rumexperimentiert, irgendwann machen auch minimale Veränderungen was aus.
Außerdem fahre ich über 40 Jahre einen großvolumigen 2-Takter, da führen schon kleinste Veränderungen der Zündung (ausgeschlagene Lager, alte Kontankte u.ä.) zu Kolbenschäden. Selbst das Abmagern des Gemisches beim Umschalten auf Reserve hat mir bei der GPZ 900 schon einen Kolbenschaden beschertIch, nicht nach dem ersten Mal, aber nachdem ich mehrmals bei 200 km/h+ umschalten musste und es manchmal etwas gedauert hat bis die Schwimmerkammer wieder vollgelaufen war und das Gemisch wieder stimmte. Hab hier so einige Kolben rumstehen in meiner Sammlung „Offerings to the god of speed“.

Nicht das Du denkst ich wäre überempfindlich, ich habe nur schon sehr viel erlebt.
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