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		<title><![CDATA[GPZ Forum - Fahrwerk]]></title>
		<link>https://gpz.info/</link>
		<description><![CDATA[GPZ Forum - https://gpz.info]]></description>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 03:06:07 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Anleitung zum Wechseln des Lenkkopflagers]]></title>
			<link>https://gpz.info/showthread.php?tid=4799</link>
			<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 20:10:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://gpz.info/member.php?action=profile&uid=0">antibike</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://gpz.info/showthread.php?tid=4799</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Alle Angaben beziehen sich auf das D Model (ab Baujahr 1994). Die Anleitung ist nach bestem Wissen erstellt worden. Ich übernehme dennoch keine Haftung auf Richtigkeit.</span><br />
<br />
Bei der Wartung meiner GPZ D Model musste ich feststellen, dass mein orginal Lenkkopflager (LKL) nicht mehr das Beste ist und so habe ich entschlossen das alte LKL mit Kugeln gegen ein neues LKL mit Kegelrollen zu ersetzen. Also bin ich zum Polo-Shop und habe mir ein neues Steuerkopflager SSK400 von P&amp;W gekauft (Artikelnummer:50110000080).<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4061" target="_blank" title="">0_LKL_neu.jpg</a> (Größe: 52,65 KB / Downloads: 70)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->Außendurchmesser obere Lagerschale = 48mm / Außendurchmesser untere Lagerschale = 52mm / Innendurchmesser = 30mm<br />
<br />
<br />
Nun musste das neue LKL nur noch seinen Weg in die GPZ finden.<br />
Wofür ich in etwa das folgende Werkzeug und Material benötigt habe:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Drehmomentschlüssel<br />
</li>
<li>Schraubendreher Kreuz PH2 und PH3<br />
</li>
<li>Steckschlüssel 10mm<br />
</li>
<li>Steckschlüssel 12mm<br />
</li>
<li>Steckschlüssel 22mm<br />
</li>
<li>Inbus 6mm (bevorzugt als Steckschlüssel für Drehmomentschlüssel)<br />
</li>
<li>Inbus 8mm (bevorzugt als Steckschlüssel für Drehmomentschlüssel)<br />
</li>
<li>Inbus 12mm (bevorzugt als Steckschlüssel für Drehmomentschlüssel)<br />
</li>
<li>Gelenkhakenschlüssel (optional, geht auch Metalldorn oder sogar per Hand)<br />
</li>
<li>Zange<br />
</li>
<li>Hammer<br />
</li>
<li>Heißluftpistole<br />
</li>
<li>Metallrohr mit 35-40mm Innendurchmesser (optional)<br />
</li>
<li>Metalldorn Set<br />
</li>
<li>Schraubendreher lang mit durchgehender Klinge oder Rohr mit max. 20mm Außendurchmesser<br />
</li>
<li>Hartholzklotz<br />
</li>
<li>Lagerfett</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Vorgehensweise:</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 1. Kanzel entfernen</span><ul class="mycode_list"><li>Spiegel demontieren (Steckschlüssel 10mm)<br />
</li>
<li>Verschraubung links und rechts zum Tank entfernen (Schraubendreher PH2)<br />
</li>
<li>Verschraubung vorn unter dem Scheinwerfer entfernen (Steckschlüssel 10mm)<br />
</li>
<li>hintere Kanzelecken leicht aufbiegen und Kanzel nach vorn abziehen. Auf halber Stecke sämtliche Kabelverbindungen trennen.</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 2. Tank entfernen</span><br />
Der Tank kann zur Not sogar drauf bleiben, aber das später folgende Einstellen des LKL wird<br />
dadurch etwas erschwert.<ul class="mycode_list"><li>Sitzbank entfernen<br />
</li>
<li>seitliche Verschraubung der Seitenteile lösen (Schraubendreher PH3) und aus der Aufnahme am Tank herausziehen<br />
</li>
<li>Seitenteile mit z.B. Holzstücken etwas abspreizen<br />
</li>
<li>Verschraubung vom Tank entfernen (Steckschlüssel 12mm)<br />
</li>
<li>Tank hinten leicht anheben und am Benzinhahn Benzinschlauch und Unterdruckschlauch abziehen<br />
</li>
<li>Tank abnehmen und gerade lagern</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 3. Vorderrad ausbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Achsklemmbolzen der Vorderradachse auf der Seite der Mutter lösen (Inbus 6mm)<br />
</li>
<li>Achsverschraubung lösen (Inbus 12mm)<br />
</li>
<li>Achsklemmbolzen nun auch auf der anderen Seite lösen (Inbus 6mm)<br />
</li>
<li>Tachowelle am Vorderrad entfernen (per Hand oder Zange)<br />
</li>
<li>Vorderrad ausheben - dazu einfach Hölzer oder Wagenheber unter der Ölwanne platzieren<br />
</li>
<li>Bremssättel abschrauben (Steckschlüssel 10mm) und mit z.B. Seil am Geweih befestigen. Ab jetzt Bremse nicht mehr betätigen!<br />
</li>
<li>Achsmutter abschrauben und Vorderradachse herausziehen<br />
</li>
<li>Vorderrad entfernen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 4. Gabelholme ausbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Schrauben am Spritzschutz entfernen (Steckschlüssel 10mm)<br />
</li>
<li>Spritzschutz etwas nach unten ziehen, Gleitrohre zur Seite drehen und Spritzschutz komplett entfernen<br />
</li>
<li>Gabelholme an unterer Gabelbrücke lösen (Inbus 8mm)<br />
</li>
<li>Gabelholme an oberer Gabelbrücke lösen (Steckschlüssel 12mm)<br />
</li>
<li>Gabelholme nach unten heraus ziehen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 5. Lenkerböcke entfernen</span><ul class="mycode_list"><li>Staubschutzkappen entfernen<br />
</li>
<li>Lenkerbock-Verschraubung entfernen (Inbus 6mm)<br />
</li>
<li>Lenkerböcke mit z.B. Seil am Geweih befestigen damit die Leitungen nicht knicken</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 6. Gabelbrücken ausbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Bremsverteilung an unterer Gabelbrücke abschrauben (Steckschlüssel 10mm)<br />
</li>
<li>Staubschutzkappe unterhalb vom Zündschloss entfernen<br />
</li>
<li>Befestigungschraube obere Gabelbrücke entfernen (Steckschlüssel 22mm)<br />
</li>
<li>obere Gabelbrücke zur Seite legen<br />
</li>
<li>untere Gabelbrücke festhalten<br />
</li>
<li>Steuerkopfmutter entfernen<br />
</li>
<li>Staubschutzkappe, Lagerschale und 19 Kugeln entfernen<br />
</li>
<li>untere Gabelbrücke nach unten wegziehen (Vorsicht 20 Kugeln fallen heraus)</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 7. LKL umbau</span><ul class="mycode_list"><li>Gummidichtung vorsichtig von der unteren Lagerschale entfernen (wird noch benötigt)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4060" target="_blank" title="">1_lager_unten.jpg</a> (Größe: 36,97 KB / Downloads: 120)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>untere Lagerschale wechselseitig mit Metalldorn und Hammer herunter schlagen - darauf achten, dass der untere Metallring nicht beschädigt wird<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4059" target="_blank" title="">2_lager_unten_entfernen.jpg</a> (Größe: 36,23 KB / Downloads: 146)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>das neue Lager gleichmässig aufpressen - dazu die alte Lagerschale verkehrtherum auflegen, darauf ein Metallrohr (Innendurchmesser 35-40mm) und das neue zuvor erhitzte Lager aufpressen. Wenn das Lager warm genug ist, fällt es auch ohne Nachdruck in die richtige Position.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4062" target="_blank" title="">3_lager_unten_aufpressen-neu.jpg</a> (Größe: 40,78 KB / Downloads: 190)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>nach dem Erkalten des Lagers die Gummidichtung vorsichtig wieder anbringen<br />
</li>
<li>alte Lagerschalen im Rahmen mit z.B. einem langen Schraubendreher mit durchführender Klinge oder Rohr gleichmässig ausschlagen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3517" target="_blank" title="">5_lagerschalen_entfernen.jpg</a> (Größe: 30,14 KB / Downloads: 117)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>neue Lagerschalen in den Rahmen einpressen - an dieser Stelle macht sich ein Hilfsmittel ganz gut, in meinem Fall Hartholzschreiben, Gewindestab, Unterlegschreiben und Muttern - den Gewindestab möglichst groß (&gt;=M10) wählen damit nichts verkippen kann und der Druck gleichmässig ist<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4058" target="_blank" title="">4_lager_einpressen.jpg</a> (Größe: 27,57 KB / Downloads: 141)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>neue Lagerschalen mit Metalldorn und Hammer auf Festsitz prüfen - dabei niemals auf die Laufflächen schlagen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 8. Gabelbrücken einbauen</span><ul class="mycode_list"><li>neue Lager ausreichend fetten<br />
</li>
<li>untere Gabelbrücke einsetzen. darauf achten das die Gummidichtung nicht verklemmt und richtig sitzt<br />
</li>
<li>das obere Lager einsetzen<br />
</li>
<li>Staubschutzkappe aufsetzen und Steuerkopfmutter handfest aufschrauben so das die Lenkung leichtgängig bleibt<br />
</li>
<li>obere Gabelbrücke aufstecken und Befestigungsschraube handfest einschrauben<br />
</li>
<li>Bremsverteilung an unterer Gabelbrücke anschrauben (Steckschlüssel 10mm)</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 9. Gabelholme einbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Gabelholme in die Gabelbrücken so einstecken, dass sie 15mm aus der oberen Gabelbrücke herausragen. Dabei auf die Verlegung der Leitungen achten.<br />
</li>
<li>Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke festziehen (Inbus 8mm, 34Nm)<br />
</li>
<li>die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke weiterhin gelöst lassen<br />
</li>
<li>Spritzschutz anbringen. Dabei wieder auf die Drehbarkeit der Gleitrohre zurückgreifen. Schrauben festziehen (Steckschlüssel 10mm)</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">10. Lenkerböcke einbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Lenkerböcke aufsetzen und festschrauben (Inbus 6mm, 23Nm)<br />
</li>
<li>Staubkappen aufsetzen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">11. Vorderrad einbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Vorderrad zwischen die Gabelholme führen, Achse einstecken und Achsmutter aufschrauben<br />
</li>
<li>Bremssättel auf die Bremsschreibe aufstecken und an der Gabel verschrauben (Steckschlüssel 10mm, 25Nm)<br />
</li>
<li>Tachowelle am Vorderrad anschrauben (per Hand oder Zange)<br />
</li>
<li>Unterbau unter Ölwanne entfernen<br />
</li>
<li>Motorrad vom Hauptständer nehmen, Gabel mehrmals einfedern und zurück auf den Hauptständer<br />
</li>
<li>Vorderradachse auf der Mutternseite festziehen (Inbus 12mm, 88Nm)<br />
</li>
<li>dreht sich die Achse vor dem Erreichen des Drehmoments mit, Achsklemmbolzen auf Achsseite festziehen (Inbus 6mm, 20Nm) oder mit Inbusschlüssel gegenhalten bis Drehmoment erreicht ist<br />
</li>
<li>Achsklemmbolzen beidseitig festziehen (Inbus 6mm, 20Nm)</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">12. LKL einstellen</span><ul class="mycode_list"><li>Befestigungschraube obere Gabelbrücke festziehen (Steckschlüssel 22mm, 44Nm)<br />
</li>
<li>Vorderrad entlasten durch Unterbau unter Ölwanne, oder eine zweite Person drückt das Motorrad am Soziusgriff nach unten<br />
</li>
<li>Gabelholme am unteren Ende greifen und in Fahrrichtung und gegen die Fahrrichtung belasten.<br />
</li>
<li>Ist Spiel im LKL vorhanden, Befestigungschraube obere Gabelbrücke lösen, Steuerkopfmutter mit Gelenkhakenschlüssel etwas fester ziehen und Befestigungschraube obere Gabelbrücke wieder festziehen (Steckschlüssel 22mm, 44Nm)<br />
</li>
<li>Lenkung auf Leichtgängigkeit und Leitungsverlegung prüfen<br />
</li>
<li>Motorrad vom Hauptständer nehmen und zwischen die Beine stellen, oder am Soziusgriff festhalten.<br />
</li>
<li>Das Motorrad nach rechts und links kippen (mit leichtem Ruckeln ist in Ordnung), dabei sollt sich der Lenker in die jeweilige Richtung einschlagen.<br />
</li>
<li>Ist das nicht der Fall ist das LKL zu straff eingestellt und muss gelockert werden. Befestigungsschraube obere Gabelbrücke lösen, Steuerkopfmutter mit Gelenkhakenschlüssel etwas lösen und Befestigungsschraube obere Gabelbrücke wieder festziehen (Steckschlüssel 22mm, 44Nm)<br />
</li>
<li>Schritt "LKL einstellen" nochmals komplett prüfen!</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">13. Restliche Arbeiten</span><ul class="mycode_list"><li>Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke festziehen (Steckschlüssel 12mm, 20Nm)<br />
</li>
<li>Staubschutz der oberen Gabelbrücke aufstecken<br />
</li>
<li>Tank und Kanzel in umgekehrter Reihenfolge wie beim Entfernen montieren</li>
</ul>
Wenn jetzt nur noch folgende Teile übrig sind ist das schon mal ein gutes Anzeichen dafür, dass nichts vergessen wurde. :zustimm:<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4321" target="_blank" title="">6_LKL_alt.jpg</a> (Größe: 47,13 KB / Downloads: 48)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Alle Angaben beziehen sich auf das D Model (ab Baujahr 1994). Die Anleitung ist nach bestem Wissen erstellt worden. Ich übernehme dennoch keine Haftung auf Richtigkeit.</span><br />
<br />
Bei der Wartung meiner GPZ D Model musste ich feststellen, dass mein orginal Lenkkopflager (LKL) nicht mehr das Beste ist und so habe ich entschlossen das alte LKL mit Kugeln gegen ein neues LKL mit Kegelrollen zu ersetzen. Also bin ich zum Polo-Shop und habe mir ein neues Steuerkopflager SSK400 von P&amp;W gekauft (Artikelnummer:50110000080).<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4061" target="_blank" title="">0_LKL_neu.jpg</a> (Größe: 52,65 KB / Downloads: 70)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->Außendurchmesser obere Lagerschale = 48mm / Außendurchmesser untere Lagerschale = 52mm / Innendurchmesser = 30mm<br />
<br />
<br />
Nun musste das neue LKL nur noch seinen Weg in die GPZ finden.<br />
Wofür ich in etwa das folgende Werkzeug und Material benötigt habe:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Drehmomentschlüssel<br />
</li>
<li>Schraubendreher Kreuz PH2 und PH3<br />
</li>
<li>Steckschlüssel 10mm<br />
</li>
<li>Steckschlüssel 12mm<br />
</li>
<li>Steckschlüssel 22mm<br />
</li>
<li>Inbus 6mm (bevorzugt als Steckschlüssel für Drehmomentschlüssel)<br />
</li>
<li>Inbus 8mm (bevorzugt als Steckschlüssel für Drehmomentschlüssel)<br />
</li>
<li>Inbus 12mm (bevorzugt als Steckschlüssel für Drehmomentschlüssel)<br />
</li>
<li>Gelenkhakenschlüssel (optional, geht auch Metalldorn oder sogar per Hand)<br />
</li>
<li>Zange<br />
</li>
<li>Hammer<br />
</li>
<li>Heißluftpistole<br />
</li>
<li>Metallrohr mit 35-40mm Innendurchmesser (optional)<br />
</li>
<li>Metalldorn Set<br />
</li>
<li>Schraubendreher lang mit durchgehender Klinge oder Rohr mit max. 20mm Außendurchmesser<br />
</li>
<li>Hartholzklotz<br />
</li>
<li>Lagerfett</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Vorgehensweise:</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 1. Kanzel entfernen</span><ul class="mycode_list"><li>Spiegel demontieren (Steckschlüssel 10mm)<br />
</li>
<li>Verschraubung links und rechts zum Tank entfernen (Schraubendreher PH2)<br />
</li>
<li>Verschraubung vorn unter dem Scheinwerfer entfernen (Steckschlüssel 10mm)<br />
</li>
<li>hintere Kanzelecken leicht aufbiegen und Kanzel nach vorn abziehen. Auf halber Stecke sämtliche Kabelverbindungen trennen.</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 2. Tank entfernen</span><br />
Der Tank kann zur Not sogar drauf bleiben, aber das später folgende Einstellen des LKL wird<br />
dadurch etwas erschwert.<ul class="mycode_list"><li>Sitzbank entfernen<br />
</li>
<li>seitliche Verschraubung der Seitenteile lösen (Schraubendreher PH3) und aus der Aufnahme am Tank herausziehen<br />
</li>
<li>Seitenteile mit z.B. Holzstücken etwas abspreizen<br />
</li>
<li>Verschraubung vom Tank entfernen (Steckschlüssel 12mm)<br />
</li>
<li>Tank hinten leicht anheben und am Benzinhahn Benzinschlauch und Unterdruckschlauch abziehen<br />
</li>
<li>Tank abnehmen und gerade lagern</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 3. Vorderrad ausbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Achsklemmbolzen der Vorderradachse auf der Seite der Mutter lösen (Inbus 6mm)<br />
</li>
<li>Achsverschraubung lösen (Inbus 12mm)<br />
</li>
<li>Achsklemmbolzen nun auch auf der anderen Seite lösen (Inbus 6mm)<br />
</li>
<li>Tachowelle am Vorderrad entfernen (per Hand oder Zange)<br />
</li>
<li>Vorderrad ausheben - dazu einfach Hölzer oder Wagenheber unter der Ölwanne platzieren<br />
</li>
<li>Bremssättel abschrauben (Steckschlüssel 10mm) und mit z.B. Seil am Geweih befestigen. Ab jetzt Bremse nicht mehr betätigen!<br />
</li>
<li>Achsmutter abschrauben und Vorderradachse herausziehen<br />
</li>
<li>Vorderrad entfernen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 4. Gabelholme ausbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Schrauben am Spritzschutz entfernen (Steckschlüssel 10mm)<br />
</li>
<li>Spritzschutz etwas nach unten ziehen, Gleitrohre zur Seite drehen und Spritzschutz komplett entfernen<br />
</li>
<li>Gabelholme an unterer Gabelbrücke lösen (Inbus 8mm)<br />
</li>
<li>Gabelholme an oberer Gabelbrücke lösen (Steckschlüssel 12mm)<br />
</li>
<li>Gabelholme nach unten heraus ziehen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 5. Lenkerböcke entfernen</span><ul class="mycode_list"><li>Staubschutzkappen entfernen<br />
</li>
<li>Lenkerbock-Verschraubung entfernen (Inbus 6mm)<br />
</li>
<li>Lenkerböcke mit z.B. Seil am Geweih befestigen damit die Leitungen nicht knicken</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 6. Gabelbrücken ausbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Bremsverteilung an unterer Gabelbrücke abschrauben (Steckschlüssel 10mm)<br />
</li>
<li>Staubschutzkappe unterhalb vom Zündschloss entfernen<br />
</li>
<li>Befestigungschraube obere Gabelbrücke entfernen (Steckschlüssel 22mm)<br />
</li>
<li>obere Gabelbrücke zur Seite legen<br />
</li>
<li>untere Gabelbrücke festhalten<br />
</li>
<li>Steuerkopfmutter entfernen<br />
</li>
<li>Staubschutzkappe, Lagerschale und 19 Kugeln entfernen<br />
</li>
<li>untere Gabelbrücke nach unten wegziehen (Vorsicht 20 Kugeln fallen heraus)</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 7. LKL umbau</span><ul class="mycode_list"><li>Gummidichtung vorsichtig von der unteren Lagerschale entfernen (wird noch benötigt)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4060" target="_blank" title="">1_lager_unten.jpg</a> (Größe: 36,97 KB / Downloads: 120)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>untere Lagerschale wechselseitig mit Metalldorn und Hammer herunter schlagen - darauf achten, dass der untere Metallring nicht beschädigt wird<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4059" target="_blank" title="">2_lager_unten_entfernen.jpg</a> (Größe: 36,23 KB / Downloads: 146)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>das neue Lager gleichmässig aufpressen - dazu die alte Lagerschale verkehrtherum auflegen, darauf ein Metallrohr (Innendurchmesser 35-40mm) und das neue zuvor erhitzte Lager aufpressen. Wenn das Lager warm genug ist, fällt es auch ohne Nachdruck in die richtige Position.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4062" target="_blank" title="">3_lager_unten_aufpressen-neu.jpg</a> (Größe: 40,78 KB / Downloads: 190)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>nach dem Erkalten des Lagers die Gummidichtung vorsichtig wieder anbringen<br />
</li>
<li>alte Lagerschalen im Rahmen mit z.B. einem langen Schraubendreher mit durchführender Klinge oder Rohr gleichmässig ausschlagen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3517" target="_blank" title="">5_lagerschalen_entfernen.jpg</a> (Größe: 30,14 KB / Downloads: 117)
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<br />
<br />
</li>
<li>neue Lagerschalen in den Rahmen einpressen - an dieser Stelle macht sich ein Hilfsmittel ganz gut, in meinem Fall Hartholzschreiben, Gewindestab, Unterlegschreiben und Muttern - den Gewindestab möglichst groß (&gt;=M10) wählen damit nichts verkippen kann und der Druck gleichmässig ist<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4058" target="_blank" title="">4_lager_einpressen.jpg</a> (Größe: 27,57 KB / Downloads: 141)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
</li>
<li>neue Lagerschalen mit Metalldorn und Hammer auf Festsitz prüfen - dabei niemals auf die Laufflächen schlagen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 8. Gabelbrücken einbauen</span><ul class="mycode_list"><li>neue Lager ausreichend fetten<br />
</li>
<li>untere Gabelbrücke einsetzen. darauf achten das die Gummidichtung nicht verklemmt und richtig sitzt<br />
</li>
<li>das obere Lager einsetzen<br />
</li>
<li>Staubschutzkappe aufsetzen und Steuerkopfmutter handfest aufschrauben so das die Lenkung leichtgängig bleibt<br />
</li>
<li>obere Gabelbrücke aufstecken und Befestigungsschraube handfest einschrauben<br />
</li>
<li>Bremsverteilung an unterer Gabelbrücke anschrauben (Steckschlüssel 10mm)</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> 9. Gabelholme einbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Gabelholme in die Gabelbrücken so einstecken, dass sie 15mm aus der oberen Gabelbrücke herausragen. Dabei auf die Verlegung der Leitungen achten.<br />
</li>
<li>Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke festziehen (Inbus 8mm, 34Nm)<br />
</li>
<li>die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke weiterhin gelöst lassen<br />
</li>
<li>Spritzschutz anbringen. Dabei wieder auf die Drehbarkeit der Gleitrohre zurückgreifen. Schrauben festziehen (Steckschlüssel 10mm)</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">10. Lenkerböcke einbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Lenkerböcke aufsetzen und festschrauben (Inbus 6mm, 23Nm)<br />
</li>
<li>Staubkappen aufsetzen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">11. Vorderrad einbauen</span><ul class="mycode_list"><li>Vorderrad zwischen die Gabelholme führen, Achse einstecken und Achsmutter aufschrauben<br />
</li>
<li>Bremssättel auf die Bremsschreibe aufstecken und an der Gabel verschrauben (Steckschlüssel 10mm, 25Nm)<br />
</li>
<li>Tachowelle am Vorderrad anschrauben (per Hand oder Zange)<br />
</li>
<li>Unterbau unter Ölwanne entfernen<br />
</li>
<li>Motorrad vom Hauptständer nehmen, Gabel mehrmals einfedern und zurück auf den Hauptständer<br />
</li>
<li>Vorderradachse auf der Mutternseite festziehen (Inbus 12mm, 88Nm)<br />
</li>
<li>dreht sich die Achse vor dem Erreichen des Drehmoments mit, Achsklemmbolzen auf Achsseite festziehen (Inbus 6mm, 20Nm) oder mit Inbusschlüssel gegenhalten bis Drehmoment erreicht ist<br />
</li>
<li>Achsklemmbolzen beidseitig festziehen (Inbus 6mm, 20Nm)</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">12. LKL einstellen</span><ul class="mycode_list"><li>Befestigungschraube obere Gabelbrücke festziehen (Steckschlüssel 22mm, 44Nm)<br />
</li>
<li>Vorderrad entlasten durch Unterbau unter Ölwanne, oder eine zweite Person drückt das Motorrad am Soziusgriff nach unten<br />
</li>
<li>Gabelholme am unteren Ende greifen und in Fahrrichtung und gegen die Fahrrichtung belasten.<br />
</li>
<li>Ist Spiel im LKL vorhanden, Befestigungschraube obere Gabelbrücke lösen, Steuerkopfmutter mit Gelenkhakenschlüssel etwas fester ziehen und Befestigungschraube obere Gabelbrücke wieder festziehen (Steckschlüssel 22mm, 44Nm)<br />
</li>
<li>Lenkung auf Leichtgängigkeit und Leitungsverlegung prüfen<br />
</li>
<li>Motorrad vom Hauptständer nehmen und zwischen die Beine stellen, oder am Soziusgriff festhalten.<br />
</li>
<li>Das Motorrad nach rechts und links kippen (mit leichtem Ruckeln ist in Ordnung), dabei sollt sich der Lenker in die jeweilige Richtung einschlagen.<br />
</li>
<li>Ist das nicht der Fall ist das LKL zu straff eingestellt und muss gelockert werden. Befestigungsschraube obere Gabelbrücke lösen, Steuerkopfmutter mit Gelenkhakenschlüssel etwas lösen und Befestigungsschraube obere Gabelbrücke wieder festziehen (Steckschlüssel 22mm, 44Nm)<br />
</li>
<li>Schritt "LKL einstellen" nochmals komplett prüfen!</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">13. Restliche Arbeiten</span><ul class="mycode_list"><li>Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke festziehen (Steckschlüssel 12mm, 20Nm)<br />
</li>
<li>Staubschutz der oberen Gabelbrücke aufstecken<br />
</li>
<li>Tank und Kanzel in umgekehrter Reihenfolge wie beim Entfernen montieren</li>
</ul>
Wenn jetzt nur noch folgende Teile übrig sind ist das schon mal ein gutes Anzeichen dafür, dass nichts vergessen wurde. :zustimm:<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://gpz.info/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4321" target="_blank" title="">6_LKL_alt.jpg</a> (Größe: 47,13 KB / Downloads: 48)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wissenswertes über die Funktionsweise der Federvorspannung]]></title>
			<link>https://gpz.info/showthread.php?tid=3035</link>
			<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 20:02:44 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://gpz.info/member.php?action=profile&uid=74">wepps</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://gpz.info/showthread.php?tid=3035</guid>
			<description><![CDATA[Was bewirkt eigentlich die Federvorspannung?<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/Federvorspannung/Vorspannung.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Vorspannung.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
1. z.B. eine Feder mit 200 mm Länge und einer Federkraft von 50 kg pro cm.<br />
<br />
2. Wenn man diese Feder mit 50 kg belastet, so wird sie um 10 mm auf 190 mm gestaucht.<br />
<br />
3. Wenn die Feder bei 190 mm mittels Vorspannringe arretiert und anschließend entlastet wird, bleibt das Maß 190 mm. Dies bedeutet aber auch, dass die Feder die ersten 0 - 50 kg nicht mehr reagiert.<br />
<br />
4. Wird die Feder aber nun mit 100 kg belastet, so wird sie um weitere 10 mm auf 180 mm gestaucht.<br />
<br />
5. Belastet man vergleichsweise eine nicht vorgespannte Feder mit 100 kg, so wird auch diese um 20 mm auf 180 mm gestaucht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit:</span></span><br />
Mit Vorspannen kann man eine Feder nicht härter machen sondern man erhöht die Kraft die benötigt wird, um die Feder überhaupt in Bewegung zu bringen!<br />
<br />
Hier nochmal ein zweites Foto mit Erklärungen zur Vorspannung<br />
Danke an GL_Corona<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/Federvorspannung/Vorspannung2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Vorspannung2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
Und hier noch alles über das gesamte Thema <a href="http://www.bikerpeters.de/Startseite/Motorrader/Technik/Fahrwerk/fahrwerk.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fahrwerks-Einstellung</a><br />
<br />
Gruß<br />
Wepps]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Was bewirkt eigentlich die Federvorspannung?<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/Federvorspannung/Vorspannung.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Vorspannung.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
1. z.B. eine Feder mit 200 mm Länge und einer Federkraft von 50 kg pro cm.<br />
<br />
2. Wenn man diese Feder mit 50 kg belastet, so wird sie um 10 mm auf 190 mm gestaucht.<br />
<br />
3. Wenn die Feder bei 190 mm mittels Vorspannringe arretiert und anschließend entlastet wird, bleibt das Maß 190 mm. Dies bedeutet aber auch, dass die Feder die ersten 0 - 50 kg nicht mehr reagiert.<br />
<br />
4. Wird die Feder aber nun mit 100 kg belastet, so wird sie um weitere 10 mm auf 180 mm gestaucht.<br />
<br />
5. Belastet man vergleichsweise eine nicht vorgespannte Feder mit 100 kg, so wird auch diese um 20 mm auf 180 mm gestaucht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit:</span></span><br />
Mit Vorspannen kann man eine Feder nicht härter machen sondern man erhöht die Kraft die benötigt wird, um die Feder überhaupt in Bewegung zu bringen!<br />
<br />
Hier nochmal ein zweites Foto mit Erklärungen zur Vorspannung<br />
Danke an GL_Corona<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/Federvorspannung/Vorspannung2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Vorspannung2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
Und hier noch alles über das gesamte Thema <a href="http://www.bikerpeters.de/Startseite/Motorrader/Technik/Fahrwerk/fahrwerk.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fahrwerks-Einstellung</a><br />
<br />
Gruß<br />
Wepps]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anleitung zum Wechsel der Gabelsimmerringe]]></title>
			<link>https://gpz.info/showthread.php?tid=1796</link>
			<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 13:52:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://gpz.info/member.php?action=profile&uid=81">Rubino</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://gpz.info/showthread.php?tid=1796</guid>
			<description><![CDATA[Hier mal eine kleine "Ich mach´s mir selber" Anleitung zum Wechseln der Simmerringe. <br />
<br />
Die Bilder und Beschreibung sind für ein 87 A Modell (eine Bremsscheibe) <br />
dürften aber nicht so stark von den anderen Modellen abweichen.<br />
(Beim D-modell benötigt man nen 12er Inbus für die Achse, Dank an Steve-o) <br />
Ich übernehme keine Haftung für Schäden die durch diese Anleitung entstehen. <br />
Jeder von euch sollte selber wissen was er tut  <br />
<br />
An Werkzeug wird benötigt was sich in einer ordentlichen Werkstatt so alles findet  <br />
Ratschenkasten 1/2 &amp; 3/4 Zoll (bis M19), Maul/Ringschlüssel (12,13,14,17,19) <br />
Schraubendreher (diverse), Zangen, einige Lappen, ne Ölschüssel, Geduld und ein Kasten Bier  <br />
Die wenigsten werden die Spezialwerkzeuge 57001-1057, 57001-183, 57001-1219 haben, zum kreativen Eigenbau daher nachher mehr. <br />
<br />
<br />
<br />
Legen wir los: <br />
<br />
Entgegen der Angaben im Reparaturhandbuch braucht man Tank und Verkleidung nicht unbedingt abzubauen. <br />
Wer jedoch Platz beim Schrauben braucht dem sei dies ans Herz gelegt. <br />
<br />
Zuerst baue man den Bugspoiler ab (brauch ich nicht zu beschreiben, oder ?) und Bocke das Motorrad so auf, dass es sicher steht (Kasten Bier, o.ä.)<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3136_148.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3136_148.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Sodann entferne man die Tachowelle vom Rad<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3137_177.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3137_177.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Dann die Achshalteschraube (rechte Seite) lösen. <br />
Zitat Reparaturhandbuch: "Die Klemmnabe am RECHTEN Vorderrad lösen"  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/lol.gif" alt="Laughing" title="Laughing" class="smilie smilie_237" /> <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3138_147.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3138_147.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Nun den Bremssattel abnehmen (1&amp;2) und von der Scheibe ziehen. <br />
(Vorsicht, Die Schrauben sollten Fest sein, hab mir dabei ne 12er 3/4 Nuss zerrissen) <br />
Dann die Achsmutter abschrauben (3) und die Achse mit einem Schraubendreher (in das Loch rechts in der Achse stecken) entnehmen<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3140_167.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3140_167.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Befestigung des Bremsschlauchs lösen (M9)<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3141_654.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3141_654.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Nach der Entnahme des Vorderrads kann man nun die 4 Schrauben des Schutzblechs lösen und das Schutzplastik (is ja kein Blech) abnehmen. <br />
Dazu das Schutzplastik an der Seite leicht zusammendrücken.<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3142_470.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3142_470.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Jetzt kann man die Klemmschrauben an der oberen und unteren Gabelbrücke lösen und die Gabel nach unten herausziehen.<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3144_721.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3144_721.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Unten kommt man besser dran wenn man den Montagedeckel unter dem Scheinwerfer entfernt<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3143_142.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3143_142.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
und jetzt wird´s Fummelig, oder man macht nur noch Wheelies  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/lol.gif" alt="Laughing" title="Laughing" class="smilie smilie_237" /> <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3146_142.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3146_142.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Am besten das Innenrohr oben mit Klebeband umwickeln und mit einem Lappen "mit Gefühl" in den Schraubstock spannen. <br />
Wer das selber Festhalten will riskiert eine riesen Sauerei. <br />
<br />
Mit einem Kreuzschraubenzieher o.ä. den Deckel eindrücken und mit 2 kleinen Schraubenziehern oder etwas dünnem spitzen den Seegerring entnehmen. <br />
(Vorsicht, der Deckel wird durch die Federkraft rausgedrückt wenn der Seegerring entfernt ist)<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3147_152.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3147_152.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Jetzt kann man die Feder entnehmen und das Öl ablaufen lassen <br />
Dabei auch mal "Pumpen" (Gabel zusammendrücken und auseinander ziehen) um auch alles rauszuholen. <br />
<br />
Während das Öl abläuft machen wir uns auf die Suche nach Spezialwerkzeug  <br />
Für die Schraube unten benötigt man einen 6er Imbuss, es empfielt sich an der langen Seite den Kugelkopf zu entfernen um mehr Kraft ausüben zu können (wenn die Kurze Seite zu kurz ist). <br />
Oder man nimmt so etwas:<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3148_620.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3148_620.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Spezialwerkzeuge 183 und 1057 kann man durch eine Spitze lange Stange mit ca 16mm Durchmesser ersetzen<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3161_133.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3161_133.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Spezialstange oben ins Innenrohr stecken, den Inbus in die Schraube unten am Außenrohr. <br />
Die Schraube lässt sich auch nur mit dem Inbus lösen, sobald sich der Innenteil mitdreht mit der Stange gegenhalten.<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3150_520.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3150_520.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Schraube, Kolben und Feder entnehmen. <br />
Dann kann man die Staubschutzkappe mit einem spitzen Schlitz-Schraubendreher aushebeln und abnehmen <br />
(Vorsicht, die Staubschutzkappen werden nicht immer mit neuen Simmerringen mitgeliefert, beim Bestellen der Ringe nachfragen) <br />
<br />
Dann mit einem angeschliffenen dünnen Holz (Pinselstiel o.ä., kein Metall verwenden, oder extremst Vorsichtig sein) den Seegerring entnehmen<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3151_205.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3151_205.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Mit einem beherzten Ruck kann man nun die ganze Sache auseinanderreißen. <br />
Unter dem Innenrohr befindet sich noch eine Hülse, auf diesem Bild nicht zu sehen<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3153_202.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3153_202.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Auf diesem bild schon, hab sie erst beim 2ten Rohr gefunden  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /> <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3154_418.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3154_418.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Jetzt wäre das gröbste geschafft, nun alles von Schmutz und Altöl reinigen, <br />
und Innenrohr auf Kratzer, Rostpickel und Steinschläge überpüfen. <br />
<br />
Die Führungshülse und den Führungsring auf das Innenrohr aufschieben. <br />
Den neuen Simmerring leicht geölt aufschieben. <br />
Wer oben am Innenrohr Rostpickel o.ä. hat, kann auch die feste Führungshülse unten am Innenrohr <br />
mit einem Schlitz-Schraubendreher aufdrücken und entnehmen, die Scharfen Kanten mit einem dünnen <br />
Klebeband abkleben und den Simmerring VORSICHTIG von unten aufschieben <br />
<br />
Jetzt die von mir vergessene Hülse mit dem konischen Teil nach oben in das Außenrohr gleiten lassen. <br />
Das Innenrohr mit Führungshülsen/ring und Simmerring folgen lassen. <br />
<br />
Mit Spezialwerkzeug 1219 den neuen Simmerring eintreiben. <br />
Habt ihr nicht  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/eek.gif" alt="Shocked" title="Shocked" class="smilie smilie_292" />  ???   <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/lol.gif" alt="Laughing" title="Laughing" class="smilie smilie_237" /> <br />
Man nehme dazu den alten Simmerring und schiebe ihn über den Neuen. <br />
Darauf ein passend geschnittenes Abflussrohr o.ä. schon haben wir ein Spezialwerkzeug  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /> <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3155_210.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3155_210.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Staubschutzkappe und den Kolben mit der kleinen Feder wieder einbauen <br />
(dazu schon benutztes eigenbau Spezialwerkzeug benutzen) <br />
<br />
<br />
287cm*3 Gabelöl Viskosität 10W20 einfüllen (Dabei wieder Pumpen damit die Luft entweichen kann) <br />
Die Gabel zusammendrücken und den Sollwert von 131mm abmessen <br />
(Ölstand innen mit Zollstock prüfen) <br />
<br />
Der Ölstand sollte bei beiden perfekt gleich sein (Geduld haben  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" />  ) <br />
<br />
<br />
Dann die Feder mit den engeren Wicklungen nach unten einsetzen, <br />
Deckel druff, Seegerring druff, alles wieder anbauen, fertig  8) <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3111_133.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3111_133.jpg]" class="mycode_img" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier mal eine kleine "Ich mach´s mir selber" Anleitung zum Wechseln der Simmerringe. <br />
<br />
Die Bilder und Beschreibung sind für ein 87 A Modell (eine Bremsscheibe) <br />
dürften aber nicht so stark von den anderen Modellen abweichen.<br />
(Beim D-modell benötigt man nen 12er Inbus für die Achse, Dank an Steve-o) <br />
Ich übernehme keine Haftung für Schäden die durch diese Anleitung entstehen. <br />
Jeder von euch sollte selber wissen was er tut  <br />
<br />
An Werkzeug wird benötigt was sich in einer ordentlichen Werkstatt so alles findet  <br />
Ratschenkasten 1/2 &amp; 3/4 Zoll (bis M19), Maul/Ringschlüssel (12,13,14,17,19) <br />
Schraubendreher (diverse), Zangen, einige Lappen, ne Ölschüssel, Geduld und ein Kasten Bier  <br />
Die wenigsten werden die Spezialwerkzeuge 57001-1057, 57001-183, 57001-1219 haben, zum kreativen Eigenbau daher nachher mehr. <br />
<br />
<br />
<br />
Legen wir los: <br />
<br />
Entgegen der Angaben im Reparaturhandbuch braucht man Tank und Verkleidung nicht unbedingt abzubauen. <br />
Wer jedoch Platz beim Schrauben braucht dem sei dies ans Herz gelegt. <br />
<br />
Zuerst baue man den Bugspoiler ab (brauch ich nicht zu beschreiben, oder ?) und Bocke das Motorrad so auf, dass es sicher steht (Kasten Bier, o.ä.)<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3136_148.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3136_148.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Sodann entferne man die Tachowelle vom Rad<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3137_177.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3137_177.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Dann die Achshalteschraube (rechte Seite) lösen. <br />
Zitat Reparaturhandbuch: "Die Klemmnabe am RECHTEN Vorderrad lösen"  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/lol.gif" alt="Laughing" title="Laughing" class="smilie smilie_237" /> <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3138_147.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3138_147.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Nun den Bremssattel abnehmen (1&amp;2) und von der Scheibe ziehen. <br />
(Vorsicht, Die Schrauben sollten Fest sein, hab mir dabei ne 12er 3/4 Nuss zerrissen) <br />
Dann die Achsmutter abschrauben (3) und die Achse mit einem Schraubendreher (in das Loch rechts in der Achse stecken) entnehmen<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3140_167.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3140_167.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Befestigung des Bremsschlauchs lösen (M9)<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3141_654.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3141_654.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Nach der Entnahme des Vorderrads kann man nun die 4 Schrauben des Schutzblechs lösen und das Schutzplastik (is ja kein Blech) abnehmen. <br />
Dazu das Schutzplastik an der Seite leicht zusammendrücken.<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3142_470.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3142_470.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Jetzt kann man die Klemmschrauben an der oberen und unteren Gabelbrücke lösen und die Gabel nach unten herausziehen.<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3144_721.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3144_721.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Unten kommt man besser dran wenn man den Montagedeckel unter dem Scheinwerfer entfernt<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3143_142.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3143_142.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
und jetzt wird´s Fummelig, oder man macht nur noch Wheelies  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/lol.gif" alt="Laughing" title="Laughing" class="smilie smilie_237" /> <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3146_142.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3146_142.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Am besten das Innenrohr oben mit Klebeband umwickeln und mit einem Lappen "mit Gefühl" in den Schraubstock spannen. <br />
Wer das selber Festhalten will riskiert eine riesen Sauerei. <br />
<br />
Mit einem Kreuzschraubenzieher o.ä. den Deckel eindrücken und mit 2 kleinen Schraubenziehern oder etwas dünnem spitzen den Seegerring entnehmen. <br />
(Vorsicht, der Deckel wird durch die Federkraft rausgedrückt wenn der Seegerring entfernt ist)<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3147_152.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3147_152.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Jetzt kann man die Feder entnehmen und das Öl ablaufen lassen <br />
Dabei auch mal "Pumpen" (Gabel zusammendrücken und auseinander ziehen) um auch alles rauszuholen. <br />
<br />
Während das Öl abläuft machen wir uns auf die Suche nach Spezialwerkzeug  <br />
Für die Schraube unten benötigt man einen 6er Imbuss, es empfielt sich an der langen Seite den Kugelkopf zu entfernen um mehr Kraft ausüben zu können (wenn die Kurze Seite zu kurz ist). <br />
Oder man nimmt so etwas:<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3148_620.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3148_620.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Spezialwerkzeuge 183 und 1057 kann man durch eine Spitze lange Stange mit ca 16mm Durchmesser ersetzen<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3161_133.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3161_133.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Spezialstange oben ins Innenrohr stecken, den Inbus in die Schraube unten am Außenrohr. <br />
Die Schraube lässt sich auch nur mit dem Inbus lösen, sobald sich der Innenteil mitdreht mit der Stange gegenhalten.<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3150_520.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3150_520.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Schraube, Kolben und Feder entnehmen. <br />
Dann kann man die Staubschutzkappe mit einem spitzen Schlitz-Schraubendreher aushebeln und abnehmen <br />
(Vorsicht, die Staubschutzkappen werden nicht immer mit neuen Simmerringen mitgeliefert, beim Bestellen der Ringe nachfragen) <br />
<br />
Dann mit einem angeschliffenen dünnen Holz (Pinselstiel o.ä., kein Metall verwenden, oder extremst Vorsichtig sein) den Seegerring entnehmen<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3151_205.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3151_205.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Mit einem beherzten Ruck kann man nun die ganze Sache auseinanderreißen. <br />
Unter dem Innenrohr befindet sich noch eine Hülse, auf diesem Bild nicht zu sehen<br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3153_202.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3153_202.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Auf diesem bild schon, hab sie erst beim 2ten Rohr gefunden  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /> <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3154_418.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3154_418.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Jetzt wäre das gröbste geschafft, nun alles von Schmutz und Altöl reinigen, <br />
und Innenrohr auf Kratzer, Rostpickel und Steinschläge überpüfen. <br />
<br />
Die Führungshülse und den Führungsring auf das Innenrohr aufschieben. <br />
Den neuen Simmerring leicht geölt aufschieben. <br />
Wer oben am Innenrohr Rostpickel o.ä. hat, kann auch die feste Führungshülse unten am Innenrohr <br />
mit einem Schlitz-Schraubendreher aufdrücken und entnehmen, die Scharfen Kanten mit einem dünnen <br />
Klebeband abkleben und den Simmerring VORSICHTIG von unten aufschieben <br />
<br />
Jetzt die von mir vergessene Hülse mit dem konischen Teil nach oben in das Außenrohr gleiten lassen. <br />
Das Innenrohr mit Führungshülsen/ring und Simmerring folgen lassen. <br />
<br />
Mit Spezialwerkzeug 1219 den neuen Simmerring eintreiben. <br />
Habt ihr nicht  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/eek.gif" alt="Shocked" title="Shocked" class="smilie smilie_292" />  ???   <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/lol.gif" alt="Laughing" title="Laughing" class="smilie smilie_237" /> <br />
Man nehme dazu den alten Simmerring und schiebe ihn über den Neuen. <br />
Darauf ein passend geschnittenes Abflussrohr o.ä. schon haben wir ein Spezialwerkzeug  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /> <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3155_210.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3155_210.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
<br />
Die Staubschutzkappe und den Kolben mit der kleinen Feder wieder einbauen <br />
(dazu schon benutztes eigenbau Spezialwerkzeug benutzen) <br />
<br />
<br />
287cm*3 Gabelöl Viskosität 10W20 einfüllen (Dabei wieder Pumpen damit die Luft entweichen kann) <br />
Die Gabel zusammendrücken und den Sollwert von 131mm abmessen <br />
(Ölstand innen mit Zollstock prüfen) <br />
<br />
Der Ölstand sollte bei beiden perfekt gleich sein (Geduld haben  <img src="https://gpz.info/images/smilies/icon/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" />  ) <br />
<br />
<br />
Dann die Feder mit den engeren Wicklungen nach unten einsetzen, <br />
Deckel druff, Seegerring druff, alles wieder anbauen, fertig  8) <br />
<br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz/upload/pict3111_133.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: pict3111_133.jpg]" class="mycode_img" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tipps zum Gabelölwechsel bei der GPZ 500 S]]></title>
			<link>https://gpz.info/showthread.php?tid=75</link>
			<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 20:01:49 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://gpz.info/member.php?action=profile&uid=0">skamp</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://gpz.info/showthread.php?tid=75</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>PittNapster schrieb:</cite>Das war ja ganz einfach. <br />
Lenkerstummel ab und schon sieht man alles was man sehen muss. <br />
Die Druckkappen auf der Feder sitzend nur mit einem Sicherungsring in einer Nut gehalten. <br />
Das raus fummeln des Ringes hatte ich mir kniffliger vorgestellt aber, mit Hilfe einer Fühlerlehre (0,10) war das ganz einfach. <br />
Erst die Druckkappe mit einer Knarre und Verlängerung nach unten drücken und dann die Lehre hinter den Ring schieben. <br />
Das war einfach, dann musste ich nur noch einem dünnen Schlitz Schraubendreher hinter die Lehre stecken und den Ring anheben, den Rest hat dann eine Spitzzange gemacht. <br />
So, jetzt hatte ich das Tauchrohr offen und konnte die Feder rausnehmen und von dem Alten Pechschwarzem Öl reinigen. <br />
Dann musste ich nur noch die Ablassschraube am Standrohr öffnen und die ganze Mocke in die Ölauffangwanne laufen lassen. (A-Modell) <br />
(Anmerkung: Beim D-Modell muss der Gabelholm ausgebaut werden, um das Gabelöl rauszubekommen, da die Holme der "D" keine Ablasschraube besitzen.) <br />
Danach kam die Ablassschraube wieder drauf etwas neues Öl rein und pumpen pumpen pumpen bis auch der Rest des Ölschlammes mit dem neuenÖl vermischt war. <br />
So Schraube wieder raus und laufen lassen, dabei etwas pumpen und zum Schluss (ich weiß, ist ekelhaft, aber hilft) oben mit der Schnute drauf und feste pusten, so hatte ich dann das Öl komplett raus bis auf den letzten tropfen. <br />
Die Ablassschraube kam wieder drauf und dann durfte das neue Öl rein gluck gluck gluck. <br />
Rohr eins war fertig und nun durfte Rohr zwei dran glauben. <br />
Wichtig ist das in beiden Holmen exakt die gleiche Menge Gabelöl drin ist und zwar nach Kawasaki Angabe, so habe ich es gemacht. <br />
Ich konnte es mir nicht verkneifen danach ein Stück Probe zu fahren und war echt überrascht was neues Gabelöl doch ausmacht, sie fährt total anders federt besser in den Kurven und mag nun auch schnelle Schlenker.</blockquote><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Gilli schrieb:</cite>Jupp , kann ich nur bestätigen , das es einfach ist . Ich (bin ja pfiffig) hab ne Schraubzwinge genommen um den Stopfen runterzudrücken . Nun habe ich den Sicherungsring rausgemacht und voersichtig, den Stopfen hochkommen lassen. <br />
<br />
So nun hab ich die Abstandshülse und Feder rausgenommen und meine Progressiven Federn von Wirth eingebaut. Muß sagen die Vorbesitzer haben mein Moped geflegt , Gabelöl ist immer noch sauber , nix dreck. <br />
<br />
Ok , nun pröppel runtergedrückt und Sichherungsring eingesetzt. <br />
<br />
Ihr glaubt nicht was das für ein Federungkomfort ist , geil . Morgen wird vor der Spätschicht noch ne Probefahrt gemacht mit vielen Kurven</blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>PittNapster schrieb:</cite>Das war ja ganz einfach. <br />
Lenkerstummel ab und schon sieht man alles was man sehen muss. <br />
Die Druckkappen auf der Feder sitzend nur mit einem Sicherungsring in einer Nut gehalten. <br />
Das raus fummeln des Ringes hatte ich mir kniffliger vorgestellt aber, mit Hilfe einer Fühlerlehre (0,10) war das ganz einfach. <br />
Erst die Druckkappe mit einer Knarre und Verlängerung nach unten drücken und dann die Lehre hinter den Ring schieben. <br />
Das war einfach, dann musste ich nur noch einem dünnen Schlitz Schraubendreher hinter die Lehre stecken und den Ring anheben, den Rest hat dann eine Spitzzange gemacht. <br />
So, jetzt hatte ich das Tauchrohr offen und konnte die Feder rausnehmen und von dem Alten Pechschwarzem Öl reinigen. <br />
Dann musste ich nur noch die Ablassschraube am Standrohr öffnen und die ganze Mocke in die Ölauffangwanne laufen lassen. (A-Modell) <br />
(Anmerkung: Beim D-Modell muss der Gabelholm ausgebaut werden, um das Gabelöl rauszubekommen, da die Holme der "D" keine Ablasschraube besitzen.) <br />
Danach kam die Ablassschraube wieder drauf etwas neues Öl rein und pumpen pumpen pumpen bis auch der Rest des Ölschlammes mit dem neuenÖl vermischt war. <br />
So Schraube wieder raus und laufen lassen, dabei etwas pumpen und zum Schluss (ich weiß, ist ekelhaft, aber hilft) oben mit der Schnute drauf und feste pusten, so hatte ich dann das Öl komplett raus bis auf den letzten tropfen. <br />
Die Ablassschraube kam wieder drauf und dann durfte das neue Öl rein gluck gluck gluck. <br />
Rohr eins war fertig und nun durfte Rohr zwei dran glauben. <br />
Wichtig ist das in beiden Holmen exakt die gleiche Menge Gabelöl drin ist und zwar nach Kawasaki Angabe, so habe ich es gemacht. <br />
Ich konnte es mir nicht verkneifen danach ein Stück Probe zu fahren und war echt überrascht was neues Gabelöl doch ausmacht, sie fährt total anders federt besser in den Kurven und mag nun auch schnelle Schlenker.</blockquote><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Gilli schrieb:</cite>Jupp , kann ich nur bestätigen , das es einfach ist . Ich (bin ja pfiffig) hab ne Schraubzwinge genommen um den Stopfen runterzudrücken . Nun habe ich den Sicherungsring rausgemacht und voersichtig, den Stopfen hochkommen lassen. <br />
<br />
So nun hab ich die Abstandshülse und Feder rausgenommen und meine Progressiven Federn von Wirth eingebaut. Muß sagen die Vorbesitzer haben mein Moped geflegt , Gabelöl ist immer noch sauber , nix dreck. <br />
<br />
Ok , nun pröppel runtergedrückt und Sichherungsring eingesetzt. <br />
<br />
Ihr glaubt nicht was das für ein Federungkomfort ist , geil . Morgen wird vor der Spätschicht noch ne Probefahrt gemacht mit vielen Kurven</blockquote>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anleitung zum Verbau einer Heckhöherlegung]]></title>
			<link>https://gpz.info/showthread.php?tid=54</link>
			<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 18:17:05 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://gpz.info/member.php?action=profile&uid=0">skamp</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://gpz.info/showthread.php?tid=54</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Holle\;p=\"1 schrieb:</cite>Warum sollte man das Heck der GPZ höher oder tiefer legen? <br />
Eine Tieferlegung macht Sinn, wenn man nicht voll mit den Füßen auf den Boden kommt. <br />
Eine Höherlegung sieht optisch besser aus und verbessert das Handling. <br />
<br />
Woher bekomme ich andere Umlenkhebel? <br />
Einfach mal bei eBay gucken. Meine sind von BikeFarmMV und passen astrein. Allerdings gibt es die leider nicht mit ABE (kann ich garnicht verstehen, denn das Handling verbessert sich doch nur und die Schräglagenfreiheit nimmt auch zu). <br />
<br />
Um die GPZ höher oder tiefer zu legen benötigt man lediglich andere Umlenkhebel. <br />
<br />
Je kürzer diese sind, desto höher legt man die GPZ (oder halt umgekehrt, je länger, desto tiefer). <br />
<br />
ACHTUNG !!! Eine Höherlegung von mehr als 35mm kann das Fahrverhalten negativ beeinträchtigen und außerdem wird damit der Hauptständer unbrauchbar. <br />
Die in diesem beitrag beschriebenen Umlenkhebel passen NUR auf der "D" !!! <br />
<br />
Diese Beschreibung bezieht sich auf die 35mm Höherlegung. Damit kann man den Hauptständer so gerade noch benutzen (das Fahrverhalten ändert sich positiv, sie wird agiler). <br />
<br />
Bei einer Tieferlegung sollte man bedenken, daß es sehr schwierig wird die GPZ auf den Hauptständer zu stellen und das Anbauteile früher schleifen (also schon bei weniger Schräglage aufsetzen). <br />
<br />
<br />
So, nun zur Anleitung: <br />
<br />
So sehen sie aus, die Schmuckstücke (kleine Teile, grosse Wirkung). <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
...und hier sitzen sie: <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-original2.JPG" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-original2.JPG]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
1. Erst wird die GPZ auf den Hauptständer gestellt. Nun löst man die beiden Befestigungsschrauben (auf der anderen Seite Gegenkontern). <br />
Die Schrauben sind von einer Seite durchgesteckt (Achse) und müssen rausgedrückt werden. Am einfachsten geht es, wenn man das Hinterrad ein wenig entlastet. Sollte man jemanden zur Hilfe haben, kann dieser das Hinterrad anheben, während man die Achsen herauszieht. Sollte man alleine sein kann man sich so helfen: <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm-ausrichtung.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm-ausrichtung.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
Man legt einen stabilen Gegenstand hinter den Hinterreifen (z.B. ein Stein). Dann stellt man sich hinter die GPZ und zieht das Hinterrad ein bischen auf den Gegenstand drauf. Jetzt sollte dich die Achse (Schraube) problemlos entfernen lassen (zur Not rausklopfen). <br />
<br />
2. Jetzt werden die neuen Umlenkhebel anstelle der alten eingesetzt. Die erste Schraube stellt noch kein Problem dar, deshaln sollte man zuerst die obere befestigen, da man an die untere besser dran kommt. <br />
Wenn die erste Schraube befestigt ist (noch nicht ganz festziehen, nur soweit, daß die Umlenkhebel in jeder beliebigen Position fest stehen bleiben. Jetzt wird man bemerken, daß das Loch der Umlenkhebel nicht mit der Befestigung übereinstimmt. Nun kann man den Trick mit dem Stein nochmals anwenden, man sollte jedoch darauf achten, daß man sie nicht zu hoch aufbockt, da der Hauptständer sonst nicht mehr genügend belastet wird und die Maschine umkippen könnte. <br />
Sobald die Löcher in einer Flucht sind steckt man die Achse hinein und befestigt beide Schrauben (die andere nicht vergessen, die wir erst leicht angezogen haben). <br />
Nun sollte das so aussehen: <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm-eingebaut.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm-eingebaut.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
Der GPZ lässt sich nun sehr einfach auf den Hauptständer stellen, aber die Bodenfreiheit ist nicht mehr so berauschend: <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm-hauptst%e4nder.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm-hauptst%e4nder.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm-hauptst%e4nder2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm-hauptst%e4nder2.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
Das Fahrverhalten ist gewöhnungsbedürftig, aber ich fand es schon nach wenigen Minuten "besser". <br />
<br />
Gruß, Holle</blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Holle\;p=\"1 schrieb:</cite>Warum sollte man das Heck der GPZ höher oder tiefer legen? <br />
Eine Tieferlegung macht Sinn, wenn man nicht voll mit den Füßen auf den Boden kommt. <br />
Eine Höherlegung sieht optisch besser aus und verbessert das Handling. <br />
<br />
Woher bekomme ich andere Umlenkhebel? <br />
Einfach mal bei eBay gucken. Meine sind von BikeFarmMV und passen astrein. Allerdings gibt es die leider nicht mit ABE (kann ich garnicht verstehen, denn das Handling verbessert sich doch nur und die Schräglagenfreiheit nimmt auch zu). <br />
<br />
Um die GPZ höher oder tiefer zu legen benötigt man lediglich andere Umlenkhebel. <br />
<br />
Je kürzer diese sind, desto höher legt man die GPZ (oder halt umgekehrt, je länger, desto tiefer). <br />
<br />
ACHTUNG !!! Eine Höherlegung von mehr als 35mm kann das Fahrverhalten negativ beeinträchtigen und außerdem wird damit der Hauptständer unbrauchbar. <br />
Die in diesem beitrag beschriebenen Umlenkhebel passen NUR auf der "D" !!! <br />
<br />
Diese Beschreibung bezieht sich auf die 35mm Höherlegung. Damit kann man den Hauptständer so gerade noch benutzen (das Fahrverhalten ändert sich positiv, sie wird agiler). <br />
<br />
Bei einer Tieferlegung sollte man bedenken, daß es sehr schwierig wird die GPZ auf den Hauptständer zu stellen und das Anbauteile früher schleifen (also schon bei weniger Schräglage aufsetzen). <br />
<br />
<br />
So, nun zur Anleitung: <br />
<br />
So sehen sie aus, die Schmuckstücke (kleine Teile, grosse Wirkung). <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
...und hier sitzen sie: <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-original2.JPG" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-original2.JPG]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
1. Erst wird die GPZ auf den Hauptständer gestellt. Nun löst man die beiden Befestigungsschrauben (auf der anderen Seite Gegenkontern). <br />
Die Schrauben sind von einer Seite durchgesteckt (Achse) und müssen rausgedrückt werden. Am einfachsten geht es, wenn man das Hinterrad ein wenig entlastet. Sollte man jemanden zur Hilfe haben, kann dieser das Hinterrad anheben, während man die Achsen herauszieht. Sollte man alleine sein kann man sich so helfen: <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm-ausrichtung.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm-ausrichtung.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
Man legt einen stabilen Gegenstand hinter den Hinterreifen (z.B. ein Stein). Dann stellt man sich hinter die GPZ und zieht das Hinterrad ein bischen auf den Gegenstand drauf. Jetzt sollte dich die Achse (Schraube) problemlos entfernen lassen (zur Not rausklopfen). <br />
<br />
2. Jetzt werden die neuen Umlenkhebel anstelle der alten eingesetzt. Die erste Schraube stellt noch kein Problem dar, deshaln sollte man zuerst die obere befestigen, da man an die untere besser dran kommt. <br />
Wenn die erste Schraube befestigt ist (noch nicht ganz festziehen, nur soweit, daß die Umlenkhebel in jeder beliebigen Position fest stehen bleiben. Jetzt wird man bemerken, daß das Loch der Umlenkhebel nicht mit der Befestigung übereinstimmt. Nun kann man den Trick mit dem Stein nochmals anwenden, man sollte jedoch darauf achten, daß man sie nicht zu hoch aufbockt, da der Hauptständer sonst nicht mehr genügend belastet wird und die Maschine umkippen könnte. <br />
Sobald die Löcher in einer Flucht sind steckt man die Achse hinein und befestigt beide Schrauben (die andere nicht vergessen, die wir erst leicht angezogen haben). <br />
Nun sollte das so aussehen: <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm-eingebaut.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm-eingebaut.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
Der GPZ lässt sich nun sehr einfach auf den Hauptständer stellen, aber die Bodenfreiheit ist nicht mehr so berauschend: <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm-hauptst%e4nder.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm-hauptst%e4nder.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<img src="http://www.klappersaki.de/gpz-wartung/heckhoeherlegung/Umlenkhebel-35mm-hauptst%e4nder2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Umlenkhebel-35mm-hauptst%e4nder2.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
Das Fahrverhalten ist gewöhnungsbedürftig, aber ich fand es schon nach wenigen Minuten "besser". <br />
<br />
Gruß, Holle</blockquote>]]></content:encoded>
		</item>
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