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- Juls - 31.08.2007 emigrante\;p=\"46955 schrieb:das bild des guten fahrers lässt raum für interpretationen. Ganz schön hartnäckig der Kleine Jemand der ständig so fährt, dass er an seine Grenzen stößt gefährdet damit ja nicht nur sich sondern auch andere. Dies darf man dabei nicht vergessen und das tun nur leider viel zu viele. Es gibt ja nicht ohne Grund an manchen Stellen Geschwindigkeitsbegrenzungen und Warnschilder Ich persönlich hänge ein wenig am Leben und muss nicht ständig am Limit fahren, nur um den Kick zu haben. Hab noch bissl was vor in meinem Leben. Den Kick hab ich auch so, denn Herausforderungen hast du immer wieder. Könnte nicht sagen, dass mir das Fahren langweilig werden könnte. Ich habe auch so meinen Spaß dran Und ich liebe die Kurven genauso wie du - GL_Corona - 31.08.2007 Ob wohl ich jeden Morgen die selbe Strecke zur Arbeit fahre und jede Kurve im Schlaf kenne , will ich garnicht ausprobieren wie weit ich es treiben kann, man muss nicht immer an die 100%-Grenze gehen, ich brauche da auch eine gewisse Zeit Vorbereitung, die Reifen müssen warm sein, der Motor muss sich gut anhören und die Strecke will ich kenne, damit mich nicht Gullideckel überraschen, schließlich haben normale Strassen keine Auslaufzone, das geht immer ins Auge, wenn die Haftung doch übertrapaziert wurde Und wer weiß schon wie er sich verhalten muss wenn die Kusche mal ausbricht - emigrante - 31.08.2007 <!-- m --><a class="postlink" href="http://youtube.com/watch?v=PU0VstC82Fg">http://youtube.com/watch?v=PU0VstC82Fg</a><!-- m --> dieser herr scheints zu wissen ich sage ja auch nicht, dass man ein guter fahrer ist, wenn man ständig die maschine am grenzbereich bewegt. es ist halt auslegungssache. menschen die ihre maschine im grenzbereich bewegen können, sind halt keine schlechten fahrer, nur weil sie sich und andere gefährden. sie haben ihre maschine ja unter kontrolle. mal davon abgesehen, ob ich es nun für gut halte oder nicht. auf der anderen seite kann man auch sagen, dass die leute gute fahrer sind, die ihre maschine vielleicht nich so gut beherrschen, aber vorausschauend und defensiv fahren ist halt auslegungssache - steffi61 - 31.08.2007 Ich muß noch mal Wepps loben für seinen vorletzten Kommentar. :top Er hat nämlich volkommen recht. Ich hab übrings auch einen schönen Angstsreifen am Hinterrad und das ist mir vollkommen egal. Ich kenne allerdings auch Leute die den Angststreifen mit Schmirgelpapier abschleifen. :hae: - Martin (webmaster) - 31.08.2007 Sag mal Emi, wo ist denn eigentlich Dein Problem? Hast Du Komplexe und immer das Gefühl, zu langsam unterwegs zu sein? Oder wo haperts... Ein Motorradfahrer, der sein Fahrzeug saumässig flott bewegt und sich sehr häufig über Geschwindigkeitsbeschränkungen, Überholverbote und dergleichen hinwegsetzt, ist in meinen Augen auch ein schlechter Fahrer. Denn durch solche gibts immer wieder Streckensperrungen, immer mehr Verbotsschilder, die den anständigen Bikern manchmal die Laune verderben können. Ich erinnere mich da an unsere Heimfahrt vom Möhnesee, wo uns recht flott so ein paar Johnny's auf ner Geraden überholt haben (wobei flott gar kein Ausdruck ist). Ich hab immer mein Rückfeld im Auge, aber die waren so plötzlich, laut und knapp an meinen Gepäcktaschen neben mir vorbeigerumpelt, dass ich unterm Helm schon angefangen habe, über die Motorradfahrer zu schimpfen Oder andere, die es nicht leiden können, wenn man sie auf der Landstrasse überholt und die solange rummachen, bis sie wieder an einem vorbei sind. Oder solche, die plötzlich schneller werden, wenn man sich von hinten nähert. Noch besser sind die (Motorradfahrer), die haufenweise an einem vorbeifahren, wenn man mit dem Motorrad auf der Seite mit einer Panne steht und nicht mehr vom Fleck kommt..... Nach solchen Erlebnissen bin ich meist soweit, dass ich eigentlich gar nicht mit den "anderen" Motorradfahrern identifiziert bzw. verglichen werden möchte. Wenn jetzt diese Art von Motorrad-Leasing von Kawasaki wirklich durchgeht und bald noch mehr so Idioten unterwegs sind (weil sich dann jeder Depp eine ZX-10R in die Garage holen kann), dann meld ich unsere Mopeds ab und kauf mir wieder ein Fahrrad Das waren früher halt noch Zeiten......wenn Du zu langsam warst, dann haben die anderen angehalten und haben Dich um die Kurve rumgeschoben - emigrante - 31.08.2007 ich hab weder komplexe, noch das gefühl zu langsam zu sein. ich fahre so wie ich meine mir das zuzutrauen. ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass auch gute fahrer sich mal langmachen können und die zahl der unfälle lange nicht ausschlageben dafür ist, wie gut man fahren kann oder sein mopped beherrscht - torfmull - 31.08.2007 Jetzt kommt mal meine Sicht der Dinge: (hatte genau dieses Thema mit Corona letztens in der Fränkischen besprochen) Wenn's jemanden dreimal schmeißt, weil er von einem Auto, Lkw, Apfel oder sonstwas vom Bock geholt wird, ist das Pech und der tut mir dann wirklich leid. Aber wenn's jemanden schon das dritte oder vierte Mal schmeißt ohne dass irgendetwas anderes (Split, Loch...) im Spiel ist, dann sollte man sich mal Gedanken über seinen Fahrstil und seine Einstellung machen. Wenn's mich ständig ohne Fremdeinwirkung schmeißt und ich bezeichne mich noch als guten Fahrer, hab ich entweder ein grenzenloses Selbstvertrauen oder ich verschließ die Augen vor der Realität. Ich bin nun mal nicht allein auf der Straße, unsere Straßen haben keinen High-Tech-Belag und es fährt auch nicht zweimal am Tag die Kehrmaschine. Ergo muss ich mein Hirn einschalten und das geht für mich mit wenig (selbstverschuldeten) Stürzen einher. |